Anzeige

Providence ADC-4 Anadime Chorus Test

Beim Providence ADC-4 Anadime Chorus handelt es sich um ein analoges Choruspedal mit klassischer Eimerketten-Speicherelektronik, das laut Hersteller einen sehr warmen und dichten Chorus-Sound produziert. Die japanische Effekt- und Instrumentenschmiede Providence verspricht, dass das ADC-4 dem Soundideal seines Vorgängers ADC-3 folgt, aber vor allem rauschärmer mit dem Effekt umgeht.

Providence_Anadime_Chorus_ADC_4_008FIN


Ob das tatsächlich der Fall ist und für wie viel zusätzliche Variabilität die drei unterschiedlichen Stärkegrade des analogen Choruseffektes in der Praxis sorgen, soll im folgenden Test unter Beweis gestellt werden.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Details

Ins Haus geschneit kommt unser Testkandidat in einem Pappkarton, der neben einer englischen und japanischen Bedienungsanleitung erfreulicher auch gleich noch einen 9V-Block bereithält, mit dem sich das Gerät alternativ zu einem externen 9V-Netzteil betreiben lässt. Den Anschluss für den Netzadapter finden wir auf der linken Seite hinter der Ausgangsbuchse. Der Eingang wiederum wurde ganz klassisch auf der rechten Seite platziert. Um die Batterie einzusetzen, muss die mit Schrauben befestigte Unterseite gelöst werden. Dort sorgen im Übrigen vier Gummifüße für einen sicheren Halt am Boden.

Fotostrecke: 3 Bilder Dank Eimerketten-Speicher soll der Providence ADC-4 einen traditionellen, warmen und voll klingenden Chorus produzieren.
Fotostrecke

Ein Blick auf die Kontrollzentrale des Effekts präsentiert neben den obligatorischen Bedieneinheiten für die Effekttiefe (Depth) und die Effektgeschwindigkeit (Speed) auch ein Mix-Poti, mit dem der Anwender zusätzlich die Möglichkeit hat, den Effektanteil im Verhältnis zum trockenen Signal abzustimmen.

Fotostrecke: 3 Bilder Die Kontrollabteilung verfügt über drei Potis mit schwarzer Kappe, einen Kippschalter und eine Kontrollleuchte.
Fotostrecke

Der schon angesprochene Dreifach-Kippschalter bestimmt unterschiedliche Ausgangsstärken des Chorus-Effekts. Auch dieses Pedal arbeitet mit einem True Bypass, bei dem das Signal aber nur einen Schaltkontakt statt der üblichen zwei durchläuft, was laut Hersteller der Signalqualität und Zuverlässigkeit des Effekts zugutekommt. Zwei nette zusätzliche Feature beinhaltet die Kontrollleuchte. Zum einen blinkt sie in der jeweiligen Effektgeschwindigkeit, zum anderen verliert die Lampe an Leuchtkraft und geht aus, sobald die Batterie unter eine Leistung von sieben Volt fällt. So wird der Spieler rechtzeitig informiert, bevor das Gerät durch den Stromverlust komplett abschaltet.

Fotostrecke: 3 Bilder Die Eingangsklinkenbuchse ist auf der rechten Gehäuseseite angebracht.
Fotostrecke

Der Fußschalter zum Aktivieren des Pedals sitzt zusätzlich in einem Bügel, der dem Schutz des Gehäuses dient. Insgesamt wirkt das Gerät äußerlich sehr sauber verarbeitet.

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.