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Play-Alike Pat Metheny – Gitarren Workshop

Achtung: Hier gibts Jazz. Aber keine Sorge. Pat Metheny ist der Garant für hervorragende Spielkultur, in Verbindung mit sehr angenehmen Sounds und Lix, an denen sich auch der Nichtjazzer erfreuen kann. Und der Jazzfan sowieso !!! Er gehört seit vielen Jahren zur Creme der Gitarristen. Seine Alben und Konzerte zählen unumstritten zu den Highlights des Jazz. Im Rahmen seiner 98’er-Promotour nahm sich Pat die Zeit, Details seiner Technik zu erläutern:

metheny


Pat ist zwar Jazzer durch und durch, lässt sich aber auch ab und zu mal beim Gebrauch der puren Moll Pentatonic erwischen. In unserem konkreten Fall handelt es sich um einen Lick, den Pat in dem Song „A Story Within A Story” zum Besten gibt. Er featured die C Moll Pentatonic in Verbindung mit der Blue Note (Gb) und einer Prise Chromatik. Rocker aufgepasst: Denn auch im Rock und Blues Genre weiß dieser Lick sicher zu gefallen. Also: Am Besten jetzt testen!!!
Technik: Der Lauf eignet sich ganz hervorragend dazu, die alternate Picking Technik zu trainieren. Aber auch mit Hammering on’s und Pull off’s gespielt macht er eine ziemlich gute Figur. Have a try!!!

Und, zuviel versprochen?!
Ein weiteres typisches Element in Pats Spiel ist der Einsatz von modalen Akkordfolgen. Seine Lieblingsmodes sind Lydisch im Dur-Business und das Dorische im Moll-Bereich. Style-Studie 2 zeigt ein Lick, das sich in der A-lydischen Scale bewegt. Diesen Modus finden wir auf der IV. Stufe der E Dur Scale. Die normale E-Dur Tonleiter und A-lydisch bestehen also aus absolut identischem Tonmaterial. Sehr praktisch, oder?!?.
E-Ionisch (Dur) E F# G# A B C# D# E
A- Lydisch A B C# D# E F# G# A
Wer in diesem Themenbereich noch den nötigen Durchblick vermissen lässt, dem empfehle ich mal einen verstohlenen Blick in mein Buch Scales ‘n’ more zu werfen. Hier findet ihr die Infos die ihr benötigt, um alles was in irgendeiner Form mit dem Begriff Tonleiter zu tun hat, souverän zu meistern.
Jetzt aber weiter im Text: Der „Metheny-typische” Trick bei unserem Lick ist hier der Einsatz von tonleitereigene Quinten. Sie klingen etwas „strange”, stehen somit also dem lydischen Sound der Übung sehr gut zu Gesicht.
TECHNIK: Neben dem üblichen „alternate Picking” featured der Lauf die „Sliding-Technik”. Sie eignet sich ideal zum Verbinden der einzelnen Skalenpositionen !!!

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