Anzeige
ANZEIGE

Pioneer XDJ-Aero Test

Fazit

Licht aus, Spot an für den Pioneer XDJ-AERO, dem zum Testzeitpunkt einzigen DJ-Controller, der Musik aus dem Drahtlosnetzwerk abspielt, bis zu vier iOS und Android-Geräte per integriertem WLAN einbindet, mit seinen Bedienelementen dirigiert und zudem Schnittstellen für analoge externe Geräte und klassische Wechselspeicher bietet  – und ne autonome Mischpult-Funktion gibt’s obendrauf. Die Verarbeitung der Konsole, ihre Soundqualität und die gebotene Flexibilität im Datenträgermix stimmt. Das Layout des Controllers und die Bedienung der Apps sind einsteigerfreundlich gehalten. Eine umfangreiche Kreativ-Sektion mit Kanalfiltern, Effekten, Loops und Samples bringt Leben in die Bude. Für Moderatoren ist zudem ein regelbarer Mikrofoneingang an Bord. Richtig klasse wird’s, wenn man mit seinen Kumpels drahtlos vom Handy um die Wette abrockt. Auf Wunsch auch mit Autosync und Quantisierung. Die erforderliche Rekordbox-Software zur Analyse und Verwaltung der Musikbibliothek für Android, Notebook und iOS ist kostenlos erhältlich, so dass jeder DJ ohne Verkabelungsstress mit seiner eigenen Library am AERO arbeiten kann. Schade finde ich, dass keine USB-Inputs vorhanden sind, HFS+ nur lesend eingebunden wird und es (noch) keine Hotcue-Steuerung vom Aero aus möglich ist. Auch die Position der Channel Cues ist gewöhnungsbedürftig. Was Soft- und Firmware angeht, gibt es gleichfalls noch Luft nach oben, doch die Stabilität ist gewährleistet und der Spaßfaktor ist echt hoch. 999 Euro UVP sind jedoch ebenfalls nicht von schlechten Eltern. 
In der Summe hat mich Pioneers XDJ AERO mächtig beeindruckt und daher bekommt dieses Produkt eine nachdrückliche Kaufempfehlung. Primär für all diejenigen, die gern wireless mixen wollen, aufgeschlossen gegenüber neuen Konzepten sind und sich die Option offen halten möchten, externe Zuspieler, USB-Datenträger oder MIDI-kompatible DJ-Softwares einzusetzen. Dies betrifft Partyrocker, DJs und Inhaber von Szene-Bars gleichermaßen. Unbedingt antesten!  

pro
  • Hardware:
  • Intuitives Layout und Handling
  • Innovatives Konzept
  • Integriertes WLAN
  • Autonomer Mixer-Mode
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Klangqualität am Master
  • Kombifilter je Kanal
  • Autosync und Quantisierung
  • Aussagekräftiges Display
  • Interner Audio-Puffer
  • Software/Apps:
  • Recorbox-Software ist kostenlos
  • Analyse via Handy möglich
  • Sehr gelungene und intuitive Apps
  • Handshake muss vom PC erfolgen (Sicherheit)
contra
  • Hardware:
  • Samplebanks (noch) nicht austauschbar
  • Keine USB-Inputs (Timecode-Option)
  • Position der Channel Cues
  • Keine Hotcue-Steuerung vom Aero
  • HFS+ „Read only“
  • Software/Apps:
  • Unzureichende Exportfunktionen für Playlisten
  • Kein direkter Austausch unter den Devices möglich
  • Direkt-Drop nur mit einem Device gleichzeitig möglich
  • Erst ab iOS5
  • Apps spielen keine Playlisten ab
IMG_2414
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • Hardware:
  • Intuitives Layout und Handling
  • Innovatives Konzept
  • Integriertes WLAN
  • Autonomer Mixer-Mode
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Klangqualität am Master
  • Kombifilter je Kanal
  • Autosync und Quantisierung
  • Aussagekräftiges Display
  • Interner Audio-Puffer
  • continue;
  • Software/Apps:
  • Recorbox-Software ist kostenlos
  • Analyse via Handy möglich
  • Sehr gelungene und intuitive Apps
Contra
  • Hardware:
  • Samplebanks (noch) nicht austauschbar
  • Keine USB-Inputs (Timecode-Option)
  • Position der Channel Cues
  • Keine Hotcue-Steuerung vom Aero
  • HFS+ „Read only“
  • continue;
  • Software/Apps:
  • Unzureichende Exportfunktionen für Playlisten
  • Kein direkter Austausch unter den Devices möglich
  • Direkt-Drop nur mit einem Device gleichzeitig möglich
  • Erst ab iOS5
Artikelbild
Pioneer XDJ-Aero Test
Für 766,00€ bei
Hot or Not
?
schraeg_Pioneer_XDJ_Aero Bild

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Peter Westermeier

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
Pioneer DJ XDJ-RX3 Test
Test

Pioneer DJ haucht der all-in-one DJ-Mixstation XDJ-RX3 einer Vielzahl neuer Funktionen ein und vergrößert den Touchscreen auf 10,1 Zoll. Was hat sich noch getan?

Pioneer DJ XDJ-RX3 Test Artikelbild

Was kommt dabei heraus, wenn Pioneer DJ die beliebtesten Features seiner Flaggschiff-Serien CDJ, XDJ- und DJM in einer kompakten, standalone DJ-Mixstation vereint? Ein all-in-one Controller namens XDJ-RX3, angetrieben von rekordbox – und wie der Name unschwer erkennen lässt, ist dieser bereits in der dritten Generation am Markt. Was kann Version 3 besser als seine Vorgänger und wo liegt Optimierungspotenzial? Diese und weitere Aspekte klären wir im Test.

Pioneer DJ XDJ-RX3 Standalone-DJ-System bringt Flaggschiff Features im kompakten Format
DJ / News

Pioneer DJ hat den XDJ-RX3 weiterentwickelt. Das All-in-One DJ-System bringt neue Funktionen der Flaggschiff-Geräte von Pioneer DJ mit und besitzt einen neuen 10,1-Zoll-Touchscreen für flüssiges, intuitives Browsen und präzises Mixen

Pioneer DJ XDJ-RX3 Standalone-DJ-System bringt Flaggschiff Features im kompakten Format Artikelbild

Die Alpha Theta Corporation (Inhaber der Marke Pioneer DJ) hat heute den Markstart des neuen 2-Kanal All-in-One Performance-DJ-Systems XDJ-RX3 bekannt gegeben. Dieses bietet die Flexibilität und Funktionalität seines Vorgängers sowie eine Vielzahl neuer Funktionen, die direkt von den hauseigenen Flaggschiffen CDJ-3000 und DJM-900NXS2 stammen. On Top hat man der Mixstation noch ein brandneuen 10,1-Zoll-Touchscreen spendiert.

Pioneer DJ DDJ-Rev7 Test
Test

Der Pioneer DDJ-Rev7 Controller für Serato verspricht Turntable-Feeling dank motorisierten Jogwheels.

Pioneer DJ DDJ-Rev7 Test Artikelbild

Mit dem DDJ-Rev7 motorisiert Pioneer DJ erstmalig die Jogwheels, um vor allem Turntablisten von ihrem neuen DJ-Controller zu überzeugen. Schließlich greifen Vinyl-Haptik-Liebhaber auch gern zu Alternativen wie dem MVS Phase, Rane Twelve MKII und auch jüngst Rane One, sei es als Backup für ein großes Setup oder auch als generelle Alternative. Als Vorreiter gilt das wuchtige, ehemalige Numark Flaggschiff NS7, das mittlerweile jedoch vom Marktradar wieder verschwand. Erst Rane DJ und letztlich Pioneer DJ griffen diese Idee erneut auf. Im DDJ-Rev7 finden sich Design und Workflow der etablierten Pioneer DJ Mixer und CDJs wieder, kostet allerdings fast 500,00 Euro mehr als der RANE-Konkurrent. Entsprechend sind wir gespannt, wie der DDJ-Rev7 in unserem Test abliefern kann.

Bonedo YouTube
  • GFI System Skylar Reverb Sound Demo (no talking) with Novation Circuit Tracks
  • GFI System Orca Delay Sound Demo (no talking) with Novation Circuit Tracks
  • BOSS RE-2 Space Echo Sound Demo (no talking) with ASM Hydrasynth