Pioneer DJ DJS-1000 Test

Fazit

Mal Hand aufs Herz, Kollegen: Wer von euch spielt Wochenende für Wochenende mit rekordbox-kompatiblen USB-Sticks in den Clubs dieser Welt und hat selbst ein komplettes CDJ-Setup zuhause stehen? So oder so ähnlich wird das auch mit dem DJS-1000 laufen: Clubs und Verleiher werden ihn kaufen, weil ihr ihn auf eure Rider schreibt. Der DJS-1000 integriert sich perfekt in den Pioneer CDJ-Verbund. Aber auch Vinyl-DJs sollten sich das Teil dringend anschauen, denn dank des Pitchfaders und den Nudge-Buttons lässt sich der neue Pioneer-Sampler zu Schallplatten sehr intuitiv synchronisieren und ermöglicht dann völlig neue Loop-Recording-Erfahrungen. Dabei ist der DJS-1000 gar nicht mal perfekt. Produzenten, die tiefgreifend programmieren und Samples maximal manipulieren wollen, sind mit anderen Lösungen besser bedient. Der DJS1k ist auch nicht wirklich „sexy“. Wer etwas „Persönliches“ will, braucht eine MPC, einen Deluge oder eben den Toraiz.
Der DJS1k ist ein weit möglichst standardisiertes, hochspezialisiertes Abspielgerät, so wie ein Turntable oder ein CDJ, nur eben in der Form eines DJ-Samplers. Und diese Funktion erfüllt er besser als jedes andere Gerät. Der DJS-1000 wird Sampling einer neuen Generation von DJs näherbringen, die sich bislang nicht an MPC, Maschine und Toraiz herangetraut haben. Durch den CDJ-Formfaktor kommen auch erfahrene CDJocks schnell damit klar und können nur mit einem USB-Stick ihre Sets von Club zu Club tragen. Und das genau dieses Konzept funktioniert, hat Pioneer bereits mit der CDJ-Serie bewiesen. Wenn der DJS-1000 als Installationsgerät in ambitionierten Clubs und als Rental Unit beim Verleiher Anklang findet, haben wir es hier mit einem Gamechanger in der DJ-Booth zu tun.

PRO
  • für DJs optimiertes Design
  • Pitchfader mit Nudge-Buttons
  • Pioneer Pro DJ Link
  • 7-Zoll-Touchscreen
  • intuitives Bedienkonzept
  • passt perfekt ins Pioneer-Biotop
  • Echtzeit-Timestretching von bis zu 16 Stereosamples
  • Samples können bei laufendem Sequencer synchronisiert aufgezeichnet werden
  • Samples können bei laufendem Sequencer geladen werden
  • bequemes Verwalten kompletter Projekte per USB-Stick
  • kompatibel mit dem Toraiz SP-16
  • kostenlose Vorbereitungssoftware verfügbar
CONTRA
  • kein Lautstärkeregler
  • nur 4 Takte pro Pattern
  • nicht als USB-Soundkarte nutzbar
Pioneer DJS-1000 Test
DJ-Sampler mit Step-Sequencer und 16 RGB-Performance-Pads
  • 7-Zoll Vollfarb-Touchscreen
  • über 2.500 Loopmasters-Samples on-board
  • Unterstützung für DJS-TSP Project-Creator
  • Unterstützung für TORAIZ SP-16 Projekt-Dateien
  • abspielbare Medien: USB-Speichermedien (Flash-Speicher, Festplatte etc.)
  • abspielbare Datei-Formate: WAV, AIFF (16 Bit/24 Bit, 44,1 kHz)
  • unterstützte USB-Datenspeicher-Systeme: FAT, FAT32, HFS+
  • Eingänge: (L/mono und R 6,3 mm Klinke)
  • Ausgänge: Output 1 (1x Stereo-Cinch), 1x Thru/Output 2 (6,3 mm Klinke) ,
  • 2 Kopfhörerausgänge (6,3 mm Stereo-Klinke, 3,5 mm Mini-Stereo-Klinke)
  • andere Anschlüsse: 1x USB (Typ-A), 1x USB (Typ-B), MIDI-IN (5 Pin-DIN), MIDI-OUT/THRU (5 Pin-DIN), 1x LINK (LAN 100Base-TX)
  • Stromversorgung: AC 110 – 220 V (50 Hz/60 Hz)
  • Stromaufnahme: 20 W
  • Abmessungen (B x T x H): 320,0 x 421,6 x 110,1 mm
  • Gewicht: 5,4 kg
  • Preis: 1299,- Euro

Pioneer DJ Website
Produktseite des DJS-1000
DJS-TSP Project Creator

Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • für DJs optimiertes Design
  • Pitchfader mit Nudge-Buttons
  • Pioneer Pro DJ Link
  • 7-Zoll-Touchscreen
  • intuitives Bedienkonzept
  • passt perfekt ins Pioneer-Biotop
  • Echtzeit-Timestretching von bis zu 16 Stereosamples
  • Samples können bei laufendem Sequencer synchronisiert aufgezeichnet werden
  • Samples können bei laufendem Sequencer geladen werden
  • bequemes Verwalten kompletter Projekte per USB-Stick
  • kompatibel mit dem Toraiz SP-16
  • kostenlose Vorbereitungssoftware verfügbar
Contra
  • kein Lautstärkeregler
  • nur 4 Takte pro Pattern
  • nicht als USB-Soundkarte nutzbar
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