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Pioneer DDJ-WeGO2 Test

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr berichteten wir an dieser Stelle über den PioneerDDJ-WeGo und fanden im Fazit fast nur lobende Worte über den ebenso günstigen wie leistungsfähigen Controller (Test hier). Auch die heute auf der Testrampe stehende zweite Edition mit der naheliegenden Produktbezeichnung DDJ-WeGO2 verfügt über alle Qualitäten des Vorgängers wie etwa mehrfarbig beleuchtete Jogwheels, integrierte Soundkarte, Plug&Play und iPad-Kompatibilität.

pioneer_ddjwego2_teaser
Pioneer DDJ-WeGO2


Ob und wenn ja, an welchen Stellen die neue Version darüber hinaus noch vom Hersteller getunt wurde, das wollen wir im Folgenden herausfinden.

Details

Auspacken

Unser Vorserien-Testmuster kommt in einem schnörkellosen weißen Karton ins Teststudio und enthält noch keine Daten-CD oder Anleitung. Wie schon beim Vorgänger darf man aber auch hier in der Serienproduktion mit einem guten deutschsprachigen Handbuch mit vielen Abbildungen und dem einen oder anderen unterhaltsamen Übersetzungsfehler im Stil von „Umschalten der Hautfarbe“ (changing the skin) rechnen. Mit an Bord ist in der neuen Version ein Anschlusskabel, das von Apples neuem Lightning-Stecker auf die entsprechende Terminal-Buchse am DDJ-WeGO2 adaptiert.

Fotostrecke: 5 Bilder Der grüne Sticker neben dem Crossfader identifiziert unseren DDJ-WeGO2 als Vorserienmuster.
Fotostrecke

Äußerlichkeiten

Wie sein Vorgänger misst auch der DDJ-WeGO2 80 x 208,5 x 65 Millimeter (B x T x H). Im Gegensatz zum Einser-Modell ist er allerdings nicht mehr in fünf unterschiedlichen Farbvariationen erhältlich, sondern nur noch in den Farben Schwarz, Weiß und Rot. In diesen drei Kolorationen ist dann, anders als bei seinem Vorgänger, auch die Faceplate eingefärbt. Keine Änderung gibt es dagegen beim Layout: An der linken und rechten Flanke sitzen die beiden 110-Millimeter-Jogwheels, um die sich im Kreisrund die Funktionstaster für die Effektabteilung (FX-Buttons 1-3, Control A: Key und B: Filter), den Transport und das Cueing schmiegen. Die unteren Taster verdienen dabei eine gesonderte Erklärung, denn sie lassen sich als Hotcues zur Anwendung bringen und alternativ als Sample-Trigger. Der obligatorische Sync-Button ist ebenso an Bord, wie zwei 45-Millimeter-Pitchfader mit Mittenrasterung für die Freunde des manuellen Beatmatchings. Gelungen ist der Autoloop-Encoder, mit dem sich durch Herunterdrücken automatische Wiederholschleifen aktivieren und durch Drehen in der Länge justieren lassen. Auch manuelle Schleifen sind in Kombination mit der Shift-Taste möglich. Beide Decks verfügen über einen Deck-Switch-Button, der dem linken Player das virtuelle Deck C und der rechten Seite das Deck D zuweist.

Fotostrecke: 5 Bilder Der Pioneer in der Draufsicht.
Fotostrecke

Software

Als gebündelte DJ-Software hat man sich bei Pioneer – wie schon in der Vorgängerversion – für Atomix Virtual DJ in der Limited Edition entschieden. Nach wie vor keine schlechte Wahl, sieht man mal von einigen Einschränkungen ab, die wir bereits im Test der „MK1“ abgehandelt haben. Aber auch mit dem großen Zampano unter den Musikmischungsprogrammen, Traktor Pro 2 nämlich, arbeitet der Controller anstandslos zusammen (mehr dazu im Praxisteil).
Eine ausdrückliche Empfehlung spricht man bei Pioneer allerdings auch für die Benutzung von Algoriddims djay 1 und 2 (Mac/iOS) aus. Und gerade in Verbindung mit Apples iPad macht der DDJ-WeGO2 natürlich einen sehr schlanken Fuß. Da ich leider (noch) nicht über ein iPad der vierten Generation aufwärts verfüge, werde ich an der entsprechenden Stelle des Praxisteils an meinen geschätzten Kollegen Peter Westermeier übergeben.

Kommentieren
Profilbild von joerg

joerg sagt:

#1 - 12.01.2014 um 07:53 Uhr

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Dank Eures tollen Berichts habe ich mir das Teil als B-Stock mal geordert. Macht wirklich irre Spaß mit dem (Lightning!) angeschlossenen iPad. Auch mittels Midi-Mapping klappt es mit Traktor 2.Einziges -aber doch großes- Manko und für mich wohl ausschlußKriterium: laden des Ipads nicht möglich! Mit Basteln ist dank dem proprietären Wego2 zu Apple-Device leider auch schlecht.Soll nur das Backup sein, aber Murphy's Gesetz wird dafür sorgen, dass das Ipad im E-Fall noch 10-15% Akku hat wenns benötigt wird. Schade oder?!?

Profilbild von Peter

Peter sagt:

#2 - 13.01.2014 um 12:09 Uhr

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Hallo Jörg. Danke für deinen Erfahrungsbericht und: Exakt - auch was Murphy angeht ;) Daher ist es uns auch wichtig gewesen, diesen Umstand im Text ausführlich zu besprechen. Nach wie vor ist uns leider kein Workaround bekannt. Gruß

Profilbild von martin

martin sagt:

#3 - 13.01.2014 um 20:46 Uhr

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Hallo zusammen,
da kann ich mich Jörg nur anschliessen.
Ich bin momentan am Überlegen den Spin 2 oder den WEGO2 zu holen. Der Spin 2 ist leider sehr auf Apple und Djay fokussiert. Deshalb wäre für mich der WEGO2 bzgl. zusätzlicher Einsetzbarkeit mit VirtualDJ unter Windows der bessere Kandidat.
Aber keine Stromladefunktion ist für mich aktuell ein "No Go".
Der Spin 2 kann das!

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