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Pearl Masters Maple Complete Standard Drumset Test

Praxis

Alle Trommeln erscheinen bereits befellt im Testlabor und sind damit sofort einsatzfähig. Die Montage der OptiMount Tomhalterungen funktioniert einwandfrei und macht jede individuelle Einstellung möglich. Das vorgesehene Kissen lässt sich einfach in die Bassdrum legen und dämpft die Trommel nicht zu stark ab, was auch einen etwas offeneren Klang zulässt. Mit den vorgefetteten und damit sanft laufenden Schrauben lässt sich das Set leicht stimmen, und der Spaß kann beginnen. Lediglich das Stimmen der Bassdrum ist im aufgebauten Zustand mit einem Stimmschlüssel etwas mühsam. Wann sind eigentlich die guten alten Flügelschrauben aus der Mode gekommen?

Tiefe Stimmung

Der Attack der Bassdrum ist durch das klare Fell präsent, aber nicht zu vordergründig und vermischt sich mit einem angenehm tiefen Ton. Die drei Toms klingen durch die Pinstripe Felle sehr definiert und fangen auch im tiefen Tuning nicht zu flattern an. Auch das Sustain ist ausgewogen und klingt bei allen Toms gleichmäßig ab.
Die Masters Maple Snare macht ihrem Namen alle Ehre und klingt ausgesprochen holzig. In der tiefen Stimmung offenbart sich mit ein wenig Dämpfung ein wirklich satter Ton, jedoch lässt die Ansprache des Teppichs etwas zu wünschen übrig. Für Trommler, die sich in den Genres Pop und Rock zuhause fühlen, ist das Shellset des Masters Maple Complete sehr vielseitig einsetzbar. Das 16 Zoll Floortom macht in den Tiefen gut Druck, während sich das 12“ Tom gut eingliedert. Mit dem höher klingenden 10“ Tom lassen sich bei Bedarf Akzente setzen. In dieser Kombination garantieren die Toms, in Verbindung mit der voll klingenden Bassdrum, einen hochwertigen Pop- und Rocksound im Studio und auf der Bühne.

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Tiefe Stimmung – Einzelsounds Tiefe Stimmung – Easy Groove Tiefe Stimmung – Snare Groove Tiefe Stimmung – Tom Groove
Fotostrecke: 2 Bilder Die Ahornkessel liefern in allen Stimmbereichen einen soliden Sound.
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Mittlere Stimmung

Dreht man die Stimmschrauben etwas höher, bekommt das Set einen offeneren und klareren Sound. Das Sustain bleibt trotz des offenen Charakters noch kontrolliert und auch zwischen den Toms ausgewogen. Dies erreicht man besonders gut, wenn man die Resonanzfelle ein kleines Stückchen höher stimmt als die Schlagfelle. Insgesamt dominiert bei den Toms der mittige Charakter, der vom Attack der klaren Felle unterstützt wird. Die Snare behält ihren holzig warmen Charakter, der sich gut mit dem Klangbild der Toms verbindet. Bei höherer Spannung entwickelt der Snare-Teppich nun auch eine bessere Ansprache.

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Mittlere Stimmung – Einzelsounds Mittlere Stimmung – Vier auf dem Flur Mittlere Stimmung – Sechsachtel-Groove

Hohe Stimmung

In der hohen Stimmung wird es richtig funky. Die vorgedämpften Tom- und Bassdrum-Felle sorgen für einen prägnanten Ton, der mit kurzem Sustain abklingt. Trotzdem wirken die Trommeln nicht abgewürgt, sondern liefern ordentlich Punch. Grundsätzlich erhöht sich der Attack spürbar, was insbesondere in Live-Situationen vorteilhaft ist. Die Snare gefällt mir in den höheren Lagen im Vergleich zu den anderen Stimmungen am besten und passt gut ins Klangbild. Die Ansprache ist nun wirklich gut und zeigt endgültig, dass die Snare ihre Stärken eher bei mittlerer bis höherer Fellspannung ausspielen kann.

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Hohe Stimmung – Einzelsounds Hohe Stimmung – Busy Groove Hohe Stimmung – Funky Groove
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