Palmer Encore Looper Test

Der Palmer Encore Looper präsentiert sich als schlichtes und schnörkelloses Looper-Effektpedal mit kompakten Abmessungen. Ein Fußtaster, ein Regler, eine LED – das sind alle Zutaten, die bei diesem Gerät zum Erzeugen von Loops gebrauchte werden.

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Effekte und sonstige Spielereien sind nicht an Bord, dafür gibt es zehn Minuten Loop-Aufnahme mit unbegrenzten Overdubs. Das Ganze kann man sich für weit weniger als 100 Euro in sein Board schrauben, und wenn auch Klangqualität und Verarbeitung stimmen, dann sollte das eine feine Sache sein.

Details

Gehäuse/Optik

Das Encore Looper Pedal kommt im pulverbeschichteten Stahlblech-Gehäuse, bei dem das untere U-förmige Blech an der Stirnseite leicht übersteht, wie man es von Palmer kennt, sodass die dort geparkten Anschlussbuchsen etwas besser geschützt sind. Außerdem finden sich am Boden zwei Löcher, mit denen das Pedal bei Bedarf direkt ins Pedalboard geschraubt werden kann. Für einen variablen Einsatz ist die Unterseite mit einer großflächigen Gummierung versehen, auf der das Pedal fest und sicher auf glatten Untergründen steht. Mit den Maßen 60 x 100 x 60 mm (B x T x H) und einem Gewicht von 249 Gramm ist unser Testkandidat recht kompakt und leicht, und auch die Anzahl der Bedienelemente ist mehr als überschaubar.

Fotostrecke: 3 Bilder Der Palmer Encore Looper gehört zur Gattung der “Weniger ist mehr”-Effektgeräte.
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Auf der Oberseite befinden sich lediglich ein angenehm leichtgängiger Fußtaster (True Bypass), ein Regler für die Loop-Lautstärke (Level) und eine LED, die den Loop-Status in verschiedenen Farben anzeigt. Der Encore kann mit 9V-Spannung betrieben werden, das Ganze wahlweise per Batterie oder Netzstrom mit einem Standard 9V-Netzteil (Minuspol innenliegend). Zum Batteriewechsel muss die Bodenplatte mit vier Schrauben gelöst werden, allerdings würde ich eher den Betrieb am Netzadapter bevorzugen, denn der Encore benötigt 90 mA Strom. Was den Sound anbetrifft, wird nicht gespart, unser Testkandidat schafft eine Aufnahmezeit von 10 Minuten pro Loop und grenzenlosen Overdubs, das Ganze bei 24 Bit unkomprimierter Audioqualität.

Fotostrecke: 3 Bilder Bei der Bedienung kann man eigentlich nichts falsch machen,…
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Bedienung

Die Bedienung ist tatsächlich ein Kinderspiel, die Loop-Aufnahme wird gestartet, wenn der Fußtaster gedrückt wird – die LED leuchtet rot. Bei erneutem Drücken des Fußtasters wird der Endpunkt des Loops gesetzt und der Loop wird von vorne abgespielt (Wiedergabe). Jetzt leuchtet die LED grün. Der Overdub-Mode wird aktiviert, wenn der Fußtaster noch einmal gedrückt wird, nun leuchtet die LED wieder rot und es können beliebig viele Overdubs aufgenommen werden. Der Loop wird gestoppt, wenn der Fußtaster zwei Mal kurz hintereinander betätigt wird. Dann blinkt die LED grün. Um einen aufgenommenen Loop endgültig zu löschen, muss der Fußtaster bei gestopptem Loop ca. zwei Sekunden gedrückt gehalten werden. Hält man den Taster bei laufendem Loop zwei Sekunden gedrückt, wird lediglich die letzte Aufnahme gelöscht (UNDO-Funktion). Die Lautstärke des Loops kann mit dem Level-Regler eingestellt werden.

Fotostrecke: 2 Bilder Die Anschlüsse für Ein- und Ausgang sowie die Netzteilbuchse sind auf der Stirnseite platziert.
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