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Novation Launchpad Pro MK3 Test

Praxis

Unkomplizierte Einrichtung und Videoerklärungen auf Englisch

Die Einrichtung des Novation Launchpad war ein Leichtes, denn dank Class-Compliant-Fähigkeit braucht es auch keine Treiber. Sobald man den Controller einsteckt, führt außerdem ein Link direkt zur Herstellerseite mit Einrichtungshinweisen. Die zusätzlichen webbasierten Hilfestellungen mit ihren Videos erklären darüber hinaus den Controller sehr genau. Fragen sollte es somit keine geben – solange man des Englischen mächtig ist. Ihr solltet explizit die englische Flagge anklicken, denn die deutsche Version ist faktisch noch nicht vorhanden. 
Und weil mir der interne Sequenzer so gut gefällt, schauen wir uns den gleich mal als erstes an – gefolgt von dem Chord Mode.

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Die Bedienung von Ableton geht ebenfalls flüssig von der Hand, die vielen beschrifteten Taster im Vergleich zu den kleineren Launchpads machen die vielen Mehrfachbelegungen durchaus intuitiv, etwas Einarbeitung ist aber nötig. Das Composing mit dem Launchpad macht besonders Spaß – vor allem trotz des überschaubaren Formfaktors im Vergleich zum Push 2. Klar, ein Display gibt es hier nicht, sodass Sounddesign und Browsing nach wie vor mit einem Push besser zu handhaben sind, aber das stört nicht jeden.
Ich nutze beispielsweise das Sound-Browsing an meinem Push faktisch gar nicht, da meine Library zu groß ist und außerdem mit Inhalten von Fremdherstellern gespickt. Das Navigieren durch diese Unmengen an Sounds nehme ich deshalb immer noch am Rechner vor – mit Maus und Tastatur zur direkten Eingabe der Suchbegriffe. Das Bedienen von Devices ist dank der acht Makros hier gut möglich, allerdings ist Push mit dem Display, den Animationen und vor allem dem Mehr an Pages durchaus komfortabler. Auf der Bühne braucht man das aber sicherlich nicht zwingend und bei guter Macro-Control-Vorbereitung kommt man auch mit acht Parametern pro Device sehr gut aus.

Fotostrecke: 6 Bilder Der Session Mode mit den Clips aus der Live Session.
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Das Spielen von Drums und Noten empfinde ich wiederum beim Launchpad als angenehmer, da es sich weicher spielt als der verhältnismäßig harte Push. Die fehlende Note-Repeat-Funktion hingegen stört, genau wie die fehlende Unterstützung des Ableton Live Step-Sequencers – aber okay, hier gibt es eine eigene Lösung und das sogar stand-alone. Schön wäre es hierzu gewesen, den zweiten MIDI-Out unabhängig vom ersten zuweisen zu können – um den Datenverkehr bei Verwendung des Sequenzers mit Hardware besser verteilen zu können.

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