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Music Man Stingray Special HH Test

Fazit

Die Erneuerung eines echten Klassikers ist dann gelungen, wenn der grundsätzliche Charakter des Instruments erhalten bleibt und die neuen Features einen deutlichen Mehrwert bieten – das ist beim Music Man Stingray Special HH zweifellos der Fall! Der wendige Viersaiter liefert die typischen Stingray-Sounds in etwas kultivierterer Form. Er lässt sich so bequem und mühelos spielen wie ein Boutique-Edelbass, und bietet durch den neu entwickelten Preamp eine immense Klangflexibilität. Kurzum: der Stingray ist moderner geworden! Der Standard in Sachen Material- und Verarbeitungsqualität ist bei Music Man ja ohnehin schon seit langer Zeit enorm hoch, und auch mein Testexemplar bietet hier keinerlei Grund zur Beanstandung. Klar, beim aufgerufenen Preis von knapp unter 2.500,- Euro für das Doppel-Humbucker-Modell werden einige Tieftöner sicherlich erst einmal zusammenzucken. Dafür bekommt man aber für seinen hart erarbeiteten Zaster von Music Man allerdings auch ein hochprofessionelles Arbeitsgerät, mit dem man Gigs und Studiojobs jeglicher Art bestreiten kann – hier kann man zweifellos von einem “Bass fürs Leben” sprechen! Egal, ob ihr nun bereits Stingray-Fans seid oder nicht – diese neue Stingray-Serie solltet ihr dringend einmal anchecken!

Unser Fazit:
Sternbewertung 5,0 / 5
Pro
  • top Spielkomfort
  • schnelle Ansprache, sehr gleichmäßige Klangentwicklung
  • hohe Klangflexibilität
  • elegante Optik
  • erstklassige Verarbeitung
Contra
  • leichte Einstreuungen bei Schalterposition 2 und 4
Artikelbild
Music Man Stingray Special HH Test
Für 2.359,00€ bei
Operation geglückt - so muss ein Update eines Klassikers vorgenommen werden!
Operation geglückt – so muss ein Update eines Klassikers vorgenommen werden!
Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Music Man
  • Modell: Music Man Stringray Special 4 HH
  • Herstellungsland: USA
  • Mensur: 34 Zoll, Longscale
  • Korpus: Esche, Burnt Apple Finish, schwarzes Pickguard
  • Hals: Roasted Ahorn, Griffbrett: Roasted Ahorn, runde Lagenmarkierungen, 22 Edelstahlbünde, handgeölt und gewachst, lackierte Kopfplatte, 5-Punkt-Verschraubung
  • Hardware: Music-Man-Custommechaniken, Music-Man-Steg, Aluminium
  • Tonabnehmer: 2 x Neodym-Humbucker
  • Elektronik: Music Man 18 Volt mit Dreiband-EQ, Volume/Treble/Mid/Bass, 5-Wege-Pickup-Schalter
  • Saiten: 46-65-80-100 (Super Slinky Bass #2834)
  • Gewicht: ca. 3,9 kg
  • Zubehör: Kunststoff-Hartschalenkoffer
  • Preis: 2.300,- Euro (Ladenpreis im August 2020)
Hot or Not
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... "Roasted Neck" und seinen zwei Neodym-Humbuckern!

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von Rainer Wind

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Profilbild von furanku

furanku sagt:

#1 - 30.09.2018 um 17:48 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich würde mich ungern als "Purist" abtun lassen, aber ich verstehe nicht, warum man sich einen Stingray mit Neck-Pickup kauft. Der Stingray hat einen klassischen sauguten Sound und zwar mit dem Bridge-Pickup. Klar kann man den Klang mit einem Neck-PU variieren, aber mich persönlich (ich besitze 3 Stingrays) überzeugt das ungefähr so, als würde man ein paar Erdbeeren in den Kartoffelsalat geben: Kann man machen, aber warum?! Wer einen vollen, runden Sound aus Bridge+Neck-PU will, sollte sich in Richtung der Jazz-Bass-Familie umsehen. Wer einen Bass will, der (zumindest für Bassisten) nicht sofort erkennbar ist, ist beim Stingray ohnehin falsch aufgehoben.Aber genug der Schelte: Die Ton-Beispiele sind echt klasse eingespielt!

    Profilbild von lars.bonedo

    lars.bonedo sagt:

    #1.1 - 01.10.2018 um 09:45 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hallo Furanku!Um mal bei deinem Vergleich zu bleiben: Kartoffelsalat mit Erdbeeren haut mich jetzt als Vorschlag auch nicht so vom Hocker - bei 'ner schönen Bockwurst werden wir uns allerdings einig! :-)Will sagen: Ich als Stingray-Spieler stehe natürlich auch auf den alten klassischen Sound, aber die neuen klanglichen Möglichkeiten, die sich durch den Hals-PU ergeben, möchte ich inzwischen nicht mehr missen.Besonders das feine Nispeln der HH-Komination mit allen vier Spulen ist ein echter Knaller (z.B. beim Slappen), und bei zurückgedrehter Höhenblende röht der Hals-Humbucker munter drauflos ... tweilweise ein wenig wie ein blubberiger alter Gibson oder so.Für mich ist das absolut eine coole Zusatz-Erweiterung des bisherigen klanglichen Spektrums.Viele Grüße, Lars

    +1
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