Anzeige

Markbass STD 104 HR Test

Fazit

Die Markbass 104 HR ist mit 800 Watt Belastungsgrenze eine sehr leistungsstarke und gute Allround-Bassbox, die in Verbindung mit ihrem niedrigem Eigengewicht einen sehr hohen Praxiswert bietet. Ihre Wiedergabequalitäten eignen sich besonders gut für fünfsaitige Bässe mit tiefer B-Saite, wo sie sich sehr druckvoll und aufgeräumt präsentiert. Auch in Vintage-Stilistiken macht sie eine durchaus gute Figur – die Möglichkeit, den Hochtöner stufenlos einzupegeln und bei Bedarf auch ganz wegzulassen, unterstützt eben diese Klangästhetik.
Beizeiten kann die opulente Wiedergabe der besonders tiefen Frequenzen schon auch mal etwas zu wuchtig werden. Man wird den Bass- Regler seines Amps, gleich welcher Bauart, daher weniger strapazieren müssen, als bei anderen Boxen vergleichbaren Kalibers. Einziges Mini-Manko: Die fließartige Gehäusebeschichtung wirkt stark haftend auf Schmutz und Fasern und bedarf einer gewissen Pflege, wenn sie ihre Schönheit über längeren Zeitraum bewahren soll. Meine Empfehlung: Diese Box sollte man definitiv als Anschaffungs-Option im persönlichen Antestkalender berücksichtigen!

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,5 / 5

Pro

  • sehr leicht
  • hohe Leistung/Belastungsgrenze (bis zu 800 Watt)
  • sehr definierte Wiedergabe insbesondere tiefer Bassfrequenzen
  • Klinken-/Speakon-Kombibuchsen
  • stufenlos regelbarer Hochtöner
  • stufenlos regelbarer Parallel-Pfad
  • erhältlich als 4- oder 8-Ohm-Version

Contra

  • Gehäusebeschichtung anfällig gegen Schmutz
Artikelbild
Markbass STD 104 HR Test
Für 769,00€ bei
Markbass_Box_STD_104HR_004FIN
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Markbass
  • Modell: STD 104 HR
  • Leistung / Belastbarkeit: 800 Watt RMS
  • Impedanz: 8 (oder 4) Ohm
  • Lautsprecher: 4×10“ (B&C)
  • Reflexöffnung: hinten, unten (Rear Port)
  • Hochtöner: 1″ Compression Driver mit Custom-Horn
  • Crossover Frequenz: 3.5 kHz
  • Frequenzgang: 35 Hz bis 20 kHz
  • Gewicht: 56 lbs / 25.4 kg
  • Abmessungen:
  • Breite 23.4 in. / 59.4 cm
  • Höhe: 23.8 in. / 60.4 cm
  • Tiefe: 18.9 in. / 48 cm
  • Preis: UVP 975,- Euro
Hot or Not
?
Markbass_Box_STD_104HR_002FIN Bild

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Oliver Poschmann

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Markbass Mark Vintage Pre Test

Bass / Test

Wer seinen Basssound mit coolem Röhrenflair aufmotzen möchte, wird beim Markbass Mark Vintage Pre fündig. Die Klangpalette des kleinen Helferleins reicht von "wohlig warm" bis "brutal verzerrt"!

Markbass Mark Vintage Pre Test Artikelbild

Mit dem Little Mark Vintage ging Markbass nach eigenem Bekunden vor eingen Jahren in eine neue Ära über und präsentierte der Öffentlichkeit ein extrem flexibles Topteil mit zahlreichen neuen Features und einem aufgefrischten Look. Der Amp ist Teil der hochwertigen Gold-Serie und wird nur aus besten Komponenten gebaut, außerdem sorgt die Ausstattung mit einem Röhren-Preamp für Old-School-Sounds in erstklassiger Qualität. Da ist es kaum verwunderlich, dass der neue Alleskönner bei der Tieftöner-Gemeinde sehr gut ankam und für die italienische Ampschmiede schnell zum Megaseller wurde. Ein Jahr später kommt Markbass nun mit einem Röhren-Preamp-Pedal auf den Markt, welches auf dem erfolgreichen Little Mark Vintage basiert und sogar abermals um einige Zusatz-Features erweitert wurde, wie beispielsweise einer Drive-Sektion oder digitalen Ausgängen. Ob der Little Mark Vintage Pre das neue "Schweizer Taschenmesser" für Bassisten ist, wollen wir in diesem Test herausfinden.

Markbass Ninja 102-500 Test

Bass / Test

Ein Produkt der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Markbass und Richard Bona ist der Ninja 102-500 - ein Basscombo mit zwei Zehnzöllern und gestrichenen 500 Watt Leistung.

Markbass Ninja 102-500 Test Artikelbild

Im Jahre 2015 begrüßte Markbass den Kameruner Ausnahmebassisten Richard Bona im Artist Roster und nur wenig später standen bereits die ersten Früchte der Zusammenarbeit in den Geschäften. Den Anfang machten das leistungsstarke Little Mark Ninja 1000-Basstop und eine passende Box - die New York 122 Ninja. Ein Jahr später bekam die Signature-Serie dann erneut Zuwachs und wurde um zwei Basscombos erweitert. Der Ninja 102-250 bietet 250 Watt Leistung, und unserer heutiger Testkandidat - der Ninja 102-500 - hat satte 500 Watt unter der Haube. Beide Signature-Basscombos beherbergen zwei Zehnzöller und einen Piezo-Hochtöner und sind klanglich natürlich auf die Bedürfnisse von Richard Bona abgestimmt.

Markbass Marcus Miller CMD 101 Micro 60 Test

Bass / Test

Der Markbass Marcus Miller CMD 101 Micro 60 dürfte einer der kleinsten Basscombos des Planeten sein. Was der Winzling aus dem Gehäuse drückt, kann sich jedoch hören lassen!

Markbass Marcus Miller CMD 101 Micro 60 Test Artikelbild

In den letzten Jahren ist die Marcus Miller Signature-Serie des italienischen Herstellers Markbass zu einer Art "Komplettversorgung in Sachen Bassverstärkung" angewachsen und umfasst mittlerweile Bassamps, Basscombos und Bassboxen in sämtlichen Leistungsklassen. Beim jüngsten Spross der Signature-Serie handelt es sich um einen sehr kompakten Basscombo, der 60 Watt Leistung bietet und einen Zehnzöller an Bord hat. Markbass verspricht in der Werbung eine beeindruckende Klangqualität und behauptet, dass der kleine Würfel sogar ausreichend Puste für kleine Gigs unter der Haube hat. Ob das stimmt, wollen wir in diesem Test herausfinden!

Markbass MB Octaver Raw Test

Bass / Test

Der MB Octaver Raw aus dem Hause Markbass ist ebenso klein wie genial: Mit seinen Mini-Gehäusemaßen findet er Platz auf jedem noch so kleinen Board, und klanglich eifert er einem legendären Klassiker hinterher!

Markbass MB Octaver Raw Test Artikelbild

Während die italienische Firma Markbass im Bereich Bassverstärker, Bassboxen und Basscombos seit jeher richtig Gas gibt und in kurzen Intervallen immer neue Varianten ihrer Produkte auf den Markt bringt, ist das Effekt-Portfolio der Firma momentan noch eher übersichtlich. Gelistet sind aktuell lediglich vier Pedale, die sich der geneigte Tieftöner zur Klangveredelung auf sein Pedalboard pflanzen kann. Ein interessanter Kandidat des Quartetts ist sicherlich der MB Octaver Raw, der als kleine, auf die wichtigsten Grundfunktionen reduzierte Version des beliebten MB Octaver vorgestellt wurde. Ich diesem Test wollen wir herausfinden, was das Mini-Pedal aus "Bella Italia" klanglich zu bieten hat.

Bonedo YouTube
  • Gibson SG Standard '61 Faded Maestro Vibrola Vintage Cherry - Sound Demo (no talking)
  • Epiphone Noel Gallagher Riviera - Sound Demo (no talking)
  • Taylor 512ce (Urban Ironbark) - Sound Demo (no talking)