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Lollapalooza: Security-Mitarbeiterin meldet Fake-Amoklauf um Arbeitsschicht früher zu beenden

Eine 18-jährige Security-Mitarbeiterin hatte keine Lust mehr auf arbeiten und schmiedete einen wahnwitzigen Plan. Jetzt sitzt sie in U-Haft.

© Leonardo Samrani 

Laut einem Bericht der Chicago Tribune wurde die 18-jährige Security-Mitarbeiterin Janya B. Williams verhaftet, nachdem sie während ihres Dienstes einen angeblichen Amoklauf gemeldet hatte. Williams steht vor einer Anklage wegen falscher Terrorismusbehauptungen. Sie wird derzeit gegen eine Kaution von 50.000 US-Dollar festgehalten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll die junge Frau einem Mitarbeiter aus dem Sicherheitsteam am 29. Juni um 15 Uhr eine Nachricht geschickt haben: “Massenschießerei um 16 Uhr am Standort Lollapalooza. Wir haben 150 Zielpersonen.” Die Nachricht wurde über die App “TextNow” versendet. Damit konnte der Absender unkenntlich gemacht werden. Der Mitarbeiter aus dem Sicherheitsteam leitete die Nachricht an Vorgesetzte weiter. Diese informierten sofort die Polizei und eine Antiterror Task Force-Einheit des FBIs.

Williams postet gefälschte Facebook-Nachricht

Um 16:15 wurde die Security-Mitarbeiterin noch immer nicht vom Dienst entlassen und spielte eine weitere Karte aus. Sie erzählte einem Vorgesetzten aus dem Sicherheitsteam von einem Facebook-Post, in dem es um einen Drohung zu einem Amoklauf gehe. Der Mitarbeiter bat Williams daraufhin, einen Screenshot von dem Facebook-Posting zu schicken. Dafür nutzte Williams ein Fake-Profil unter dem Namen “Ben Scott” und erstellte dort ein Posting mit dem Text: “Massive Schießerei im Lollapalooza Grant Park 18 Uhr.” Sie schickte dem Vorgesetzten dann einen Screenshot der Nachricht. Dieser leitete den Screenshot an die Ermittler weiter.

Das Ermittlungsteam ließ den Fake-Amoklauf dann schnell auffliegen. Sowohl die IP-Adresse der TextNow-Nummer als auch ein Apple iCloud-Konto konnten mit Williams in Verbindung gebracht werden. Nachdem Williams zu diesen Umständen befragt wurde, gab sie zu, die ganze Aktion gefälscht zu haben. Begründet habe sie das damit, die “Arbeit früher verlassen zu wollen”.

Als Konsequenz wurde ein Strafverfahren gegen sie eingeleitet. Die Kaution liegt bei 50.000 US-Dollar. Das Festival wurde trotz des Vorfalls nicht angehalten und lief die ganze Zeit wie geplant weiter. Über 100.000 Gäste waren beim Lollapalooza in Chicago anwesend.

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von Mathias Walter

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