Die erste Halbzeitshow in der Geschichte eines FIFA-WM-Finales sorgte weltweit für Gesprächsstoff. Allerdings nicht unbedingt bei jedem für Begeisterung. Was den Musiker Liam Gallagher besonders gestört hat erfahrt ihr in diesem Artikel.

Oasis-Frontmann Liam Gallagher konnte dem Halbzeit-Spektakel scheinbar nur wenig abgewinnen und machte seinem Frust in den sozialen Medien auf seine typisch trockene Art Luft.
„Das ist wie ein schlechter Trip“, schrieb der Musiker kurz nach der Show. Und weil Gallagher selten nur einen Satz verliert, legte er gleich nach mit den Worten: „Gut, dass ich meine spirituellen Socken anhabe, sonst hätte mich diese Halbzeitunterhaltung endgültig über den Rand getrieben.“ Damit dürfte klar sein, wie der Brite über das neue WM-Format denkt.
Staraufgebot spaltet die Fans
Die FIFA hatte für die Premiere der Halbzeitshow ordentlich aufgefahren. Madonna eröffnete das Spektakel, außerdem standen unter anderem Justin Bieber, Shakira, BTS, Burna Boy und ein ganzer Chor aus New York auf der Bühne. Nicht nur die Muppets sorgten beim WM-Finale für Aufmerksamkeit: Auch US-Präsident Donald Trump verfolgte das Endspiel im Stadion.
Ganz überraschend kommt Gallaghers Reaktion dann doch nicht. Der Sänger hatte die Weltmeisterschaft über Wochen aufmerksam verfolgt und insbesondere die englische Nationalmannschaft lautstark unterstützt. Vor dem Halbfinale gegen Spanien machte er sogar Oasis’ Klassiker Wonderwall zur inoffiziellen Hymne der „Three Lions“. Nach dem Ausscheiden Englands dürfte die Laune des Briten ohnehin nicht auf dem Höhepunkt gewesen sein.
Ob Gallagher die Halbzeitshow auch mit einem englischen Finalsieg so verrissen hätte, bleibt Spekulation. Sein Urteil fällt jedenfalls eindeutig aus: Für ihn war das Spektakel weniger großes Entertainment als vielmehr „ein schlechter Trip“.























