Hersteller_Yamaha
Test
3
14.09.2016

Praxis

Die Tastatur des Montage 6 ist eine qualitativ hochwertige Synthesizer-Tastatur, die sich sehr gut spielen lässt. Auch die Flügelsounds mit ihren vielen Velocity-Stufen lassen sich für eine nur leicht gewichtete Klaviatur hervorragend umsetzen. Alle Taster und Regler machen einen soliden Eindruck und lassen sich sehr gut bedienen. Der Touch Screen ist gut lesbar und spricht auf die Berührung gut an. Er ist ähnlich sensibel wie ein Smartphone-Display. Die Schrift ist allerdings teilweise schon recht klein und man braucht gute Augen.

Yamaha hat viele neue Wellenformen in den riesigen Preset-Speicher gepackt, unter anderem auch einen neuen CFX Flügel und Samples, die vom Seattle Symphony Orchestra eingespielt wurden. Der Klang des Montage ist durch die neue „Pure Analog Circuit“-Technologie nochmals klarer und druckvoller geworden.

Um euch einen ersten Eindruck von den Sounds und Möglichkeiten des Yamaha Montage zu geben, habe ich ein kleines Video gedreht:

< >

 

Piano-Sounds

Zunächst zu den Pianos. Besagter CFX Flügel ist sehr detailliert gesampelt und umfasst neun Velocity Stufen. Erst nach über zehn Sekunden greift ein Sample-Loop. Weiterhin findet man im Preset-Speicher das S700 Piano aus dem Yamaha S90 ES mit 3 Stufen und das Natural Grand S6 aus dem S90 XS mit 5 Stufen. Als Besitzer eines Montage kann man sich (vorerst bis Ende 2016) einen weiteren aufwändig gesampelten Flügel von yamahasynth.com kostenlos herunterladen: ein Bösendorfer Imperial Grand. Dieser besitzt sogar zehn Velocity Stufen.

Selbst über die Synthesizer-Tastatur des Montage 6 lassen sich die Pianos gut spielen und die hohe Auflösung in der Anschlagdynamik machen beim CFX und beim Bösendorfer richtig Spaß! Das CFX wirkt klarer als der Bösendorfer, der etwas mehr eigenen Charakter zu haben scheint. Ansichtssache! Auf jeden Fall sind die akustischen Pianos im Montage ausgesprochen gelungen.

Die Rhodes-Sounds kann man sich gut in der Performance „Rhodes Gallery“ anhören. Hier sind mehrere verschiedene Rhodes-Sounds als Parts in der Performance vorhanden und man schaltet über die Scene-Taster zwischen verschiedenen Klängen um. Auch das reine Klappergeräusch beim Spielen ohne Verstärkung ist dabei und kann beliebig zugemischt werden. Ähnliches gilt für das Wurlitzer. Durch die FM-X Engine kann man diese Sounds auch mit DX7-ähnlichen Pianos mischen. 

Orgel

Hinter der Orgel-Performance „All 9 Bars!“ verbirgt sich eine Art Zugriegel-Simulation. Dabei müssen die Fader so zugewiesen werden, dass sie die Lautstärken der einzelnen Elements eines Parts regeln. Part 1 beherbergt mit seinen acht Elements die ersten acht Zugriegel, im zweiten Part liegen dann der neunte Drawbar und diverse Effekte wie Percussion, Keyklick, Nebengeräusche einer Hammond usw. Diese einzelnen Signale lassen sich mit den Fadern zusammengemischen. Praktisch ist, dass mit der gerade erschienen Firmware 1.20 die Zuweisung der Fader zu den Elements jetzt mit der Performance im Menü abgespeichert werden kann. Stellt man den Control Function Parameter auf „Elem/Op Control“, fungieren die Fader bei der Anwahl der Performance im Livebetrieb sofort als Zugriegel und man muss nicht noch umständlich die Zuweisung umschalten. Da nur acht Fader zur Verfügung stehen, muss allerdings stets über das Tastenfeld auf Part 2 umgeschaltet werden, um den neunten Zugriegel und die Nebengeräusche zu verändern. 

Naturinstrumente

Die Strings und Pads des Montage profitieren davon, dass viele der Performances mit dem Super Knob stark beeinflusst werden können. So wird die „Seattle Section“ von einem symphonischen Streichorchester zum einem Streichquartett gemorpht, oder der „Choir Service“ bekommt mit zunehmender Reglerstellung zunächst Streicher und später eine immer fetter klingende Kirchenorgel unterlegt. Viele Natursounds erhalten durch Benutzung der Taster Assign 1 und 2 charakteristische Artikulationen, die die Spielweise der Instrumente täuschend echt nachahmen.

Synthesizer-Sounds

Die Synth-Sounds gewinnen natürlich durch die neue FM-X-Synthese. Die FM-Sounds bringen Leben in die Rompler-Bude. Sie klingen schon alleine sehr interessant, erzeugen aber erst in Verbindung mit den AWM2-Sounds den besonderen Klangcharakter des Montage. Die ersten drei der folgenden Soundbeispiele bestehen nur aus FM-X-Parts. Als alter DX7-Nutzer war ich sehr positiv überrascht, dass beim Montage mit der erweiterten FM-X-Engine sogar warme Analog-Brass-Sounds möglich sind. Auch aktuelle EDM-Sounds sind mit dem Montage kein Problem, unterstützt durch den leistungsstarken Arpeggiator.

Motion Control Synthese

Die neue Motion Control Synthese Engine hebt den Montage in Punkto Klangbeeinflussung in Echtzeit auf ein bisher nicht gekanntes Level. Die Möglichkeiten sind nüchtern betrachtet unendlich, die Komplexität allerdings auch. Hier den Überblick zu behalten ist nicht einfach. In früheren Zeiten gab es beim Synthesizer ein Modulationsrad, ein Pitch-Bend-Rad, und das war's. Später kamen der Ribbon Controller und Aftertouch dazu. Mit Motion Control werden diesen konventionellen Controllern weitere mächtige Werkzeuge zur Seite gestellt, die keine Wünsche mehr offen lassen.

Super Knob

Der Super Knob kann mehrere Parameter gleichzeitig steuern und auch per Fußpedal „ferngesteuert“ werden, um beide Hände frei zu haben für das Live-Spiel. Er lässt sich mit allen acht Assign-Drehreglern verknüpen. Im entsprechenden Menü wird festgelegt, wie die Stellung des Super Knobs den Wert jedes Drehreglers beeinflussen soll. So können auch gegenläufige Parameter-Fahrten programmiert werden. Neben dem schlichten Morphen von einem Sound zum anderen kann der bunte Leuchtknopf noch viel mehr. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, ihn automatisiert hin- und herlaufen zu lassen, synchronisiert zum Tempo, gesteuert von frei editierbaren Sequenzen. Der Sound „Wave Surfer“ soll verdeutlichen, was damit möglich ist.

Der Super Knob durchläuft synchron zum Arpeggiator eine volleditierbare Sequenz, bei der er seinen Wert stufenweise von 0 auf 127 erhöht. Er ist linear mit allen acht Assign-Reglern verbunden, die also alle dieselbe Sequenz durchlaufen. Part 1 der Performance besteht aus acht Elements, wobei jedes Element eine komplett unterschiedliche Waveform besitzt. Im Control Assign Menü von Part 1 wird nun jeder Assign-Regler über eine Rechteck-Kennlinie (Curve: Square) mit der Lautstärke eines Elements verknüpft, und zwar so, dass das Element immer nur bei einem bestimmten Parameter-Bereich zu hören ist. Wenn man den Super Knob nun langsam von 0 auf 127 dreht, ertönen nacheinander die einzelnen Elements. Durch die Automatisierung entsteht eine Wave Sequence à la Korg Wavestation. Die anderen Parts in der Performance sind durch einen Pad-Sound (Part 2), Drums (Part 3) und den Arpeggio-Sound (Part 4) belegt. Im Soundbeispiel habe ich jeweils nach einem Durchlauf der Sequenz auf die nächste Scene der Performance gewechselt, um die unterschiedlichen Einstellungen in den Scenes hörbar zu machen (mehr zu Scenes in Kürze).

Motion Sequencer und Arpeggiator

Mit dem Motion Sequenzer können auch ohne den Super Knob Tempo-synchrone, vollständig anpassbare Controller-Sequenzen, sogenannte „Lanes“, programmiert werden, die auf fast jeden Synth-Parameter wirken können. Im Prinzip kann man sich die Motion Sequenzen wie Automations-Spuren in einer DAW vorstellen. Im Audio-Beispiel habe ich einen FM-X-Part des Werksounds „Pearly Gates“ aufgenommen, um diesen Effekt zu verdeutlichen. Drücke ich einen Akkord, so erklingt der Sound als Arpeggio. Der Motion Sequenzer beeinflusst hier die Oszillator-Frequenz eines Ringmodulators, der als Insert-Effekt auf diesen Part wirkt. Dabei habe ich auf verschiedene Motion Sequenzen umgeschaltet.- Man kann für eine Lane acht verschiedene Sequenzen abrufen, die frei programierbar sind. Jede der acht Lanes kann mit vielen Parametern des Parts verknüpft und wie hier z.B. zum Arpeggiator synchronisiert werden. Am Ende der Aufnahme habe ich die Taste MOTION SEQ HOLD gedrückt, die sich neben dem Modulationsrad befindet. Die Motion Sequenz, in diesem Beispiel also die Frequenz des Ringmodulators, wird in diesem Moment eingefroren.

Der Arpeggiator des Montage ist wesentlich leistungsfähiger als jener des Motif XF. Jetzt können bis zu acht verschiedene Arpeggios gleichzeitig auf die Parts einer Performance wirken. Auch hier ist die Auswahl riesig: Es gibt ungefähr 10000 fertige Arpeggio-Muster, die komfortabel durch die Category Search Funktion ausgewählt werden können. Eigene Arpeggios können seit Software-Version 1.20 mithilfe des MIDI-Recorders erstellt und im User-Bereich abgespeichert werden. 

Scenes

Mit den blauen Scene-Tasten kann man pro Performance acht verschiedene Szenen einfrieren und wieder abrufen. Dabei merkt sich eine Scene viele Einstellungen wie etwa die Stellung des Super Knobs, die Parameter des Arpeggiators und des Motion Sequenzers und Parameter der Parts wie Lautstärke oder Cutoff. Diese Scenes können live sehr nützlich sein, um während der Nutzung einer Performance verschiedene definierte Zustände schnell abzurufen. Hier ist die Dimmbarkeit der blauen LED-Taster sehr hilfreich, weil man sofort erkennt, wie viele Scenes für die jeweilige Performance gespeichert sind. Schwaches blaues Leuchten bedeutet: „Du kannst mich aktivieren“, starkes blaues Leuchten signalisiert: „Ich bin gerade aktiviert.“ Besonders bei Werks-Performances, die den Arpeggiator auch für Beats benutzen, werden die Scene-Taster oft wie die Style-Variations-Tasten bei Arranger-Workstations eingesetzt. Meistens wird das „Arrangement“ von Scene 1 bis 8 immer komplexer und dichter. Hier noch einige Beispiele von Sounds, bei denen die Motion Control Synthese Engine mit Arpeggiator, Motion Sequenzer und Superknob ausgiebig eingesetzt wird.

A/D Input

Der Montage besitzt zwar im Gegensatz zum Motif XF keinen Sampler mehr, trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, den Audio-Eingang des Montage zu nutzen. Mit dem Envelope Follower kann die Hüllkurve eines externen oder internen Signals Einfluss auf den Klang eines Parts haben. Hier habe ich  über den A/D Input ein Audiosignal von außen zugeführt und damit den Envelope Follower gespeist. Dieser beeinflusst dann die Cutoff-Frequenz des Filters eines Sägezahn-Synths:

Mit dem Audio-Eingangssignal arbeitet auch der Vocoder-Effekt, man kann ein Gesangsmikro direkt mit dem A/D-Input verbinden:

Schließt man das Audiosignal der Bassdrum eines Schlagzeugers an den A/D Input an, gibt es die großartige Möglichkeit, den sogenannten Sidechain-Effekt einzusetzen und damit den pumpenden Kompressor-Effekt moderner Dance-Produktionen auch mit einer Live-Band umzusetzen. Ich hab's live ausprobiert und es funktioniert wirklich gut! Im Werkssound „EDM Fun 2“ wird hingegen kein externes Signal sondern eine intern generierte Bassdrum für diesen Effekt benutzt:

Mit der Funktion ABS (Audio Beat Sync) soll ein Rhythmus in einem anliegenden Audiosignal erkannt und damit der Motion Sequencer und Arpeggiator synchronisiert werden. Das klingt vielversprechend, ob das aber mit einem Live-Drum-Signal gut gelingt, ist sehr abhängig vom Eingangssignal.

Recorder und USB Audio

Yamaha bricht beim Montage mit dem klassischen Workstation-Konzept und hat auf einen ausgefeilten Sequenzer verzichtet. Stattdessen ist ein einfacherer MIDI- und Audio-Recorder/Player eingebaut. Das genügt, um einfache Aufgaben zu erledigen – für komplette Produktionen greifen die meisten Anwender wohl ohnehin auf eine DAW zurück. Die Audio-Beispiele dieses Tests wurden mit dem Audio-Recorder auf einen USB-Stick gespielt.

Yamaha legt dem Montage einen Download Access Code für Cubase AI bei, mit dem man seinen Mac oder PC in eine DAW verwandeln kann. 16 Stereo-Audio Spuren (24 Bit / 44,1kHz) können dann via USB zum Computer oder iOS-Gerät geschickt und 3 Stereo Spuren können empfangen werden. Auch 16 MIDI-Kanäle werden über den USB-Anschluss übertragen. 

Die soeben erschienene kostenlose Software „Montage Connect“ wirkt als VST- bzw. AU-Plugin auf PC und Mac und macht die Arbeit mit einer DAW-Software in Verbindung mit dem Montage zum Kinderspiel.

Bedienung

Der Montage fährt nach dem Einschalten in ungefähr 17 Sekunden hoch. Das ist für ein so leistungsfähiges Instrument nicht schlecht und erfreulicherweise deutlich schneller als etwa beim Korg Kronos. Alle Befehle werden prompt umgesetzt und das Touch-Display reagiert sehr angenehm. Die Texteingabe – beim Motif immer ein endloses Geduldsspiel – ist nun endlich problemlos wie beim iPad durch direktes Tippen auf eine virtuelle Tastatur möglich.

Das intuitive Bedienkonzept ist so ausgelegt, dass es oft mehrere Möglichkeiten gibt, zum Ziel zu kommen. Eigentlich könnte man fast alles mit dem Touch-Display einstellen, aber manchmal ist es einfach praktischer, eine Tastenkombination zu benutzen. Durch die dimmbaren Leuchttaster kann der Montage auch auf dunklen Bühnen sicher bedient werden.

Performances lassen sich sehr schnell zu Live-Sets zusammenstellen. Einfach SHIFT und LIVE SET gleichzeitig drücken und schon erscheint das aktuelle Liveset im Display und man kann die Performance durch Berührung des Slots auf dem Display in das Set einfügen. Praktisch: Dabei können auch Lautstärken abgespeichert werden, ohne die Performance zu verändern. So gelingt es, die Volumenwerte aller Sounds eines Livesets so anzugleichen, dass man im Idealfall nicht mehr am Master Volume nachregeln muss.

Bei der Programmierung einer Performance gibt es eine Funktion, mit der sehr schnell ein Parameter einer Modulationsquelle zugeordnet werden kann. Man wählt den Parameter an, drückt die Taste CONTROL ASSIGN und bedient danach den Controller, der diesen Parameter beeinflussen soll. In diesem Augenblick ist die Verbindung hergestellt und kann im erscheinenden Controller Setting Menü weiter verfeinert werden.

Masterkeyboard-Funktionen

Die Masterkeyboard-Funktionen sind gegenüber dem Motif verbessert worden. Die Parameter für bis zu 16 Parts werden mit der Performance abgespeichert. Während man bei jedem Part einen Sende-Kanal einstellen kann, sieht das auf der Empfangsseite etwas weniger flexibel aus und der Empfangs-Kanal ist im Multi-Mode für jeden Part vorgegeben: Part 1 empfängt nur auf Kanal 1, Part 2 auf Kanal 2 und so weiter. Diese Einschränkung wird im Yamaha-Forum von vielen Nutzern kritisiert, weil eine Ansteuerung von außen, beispielsweise durch ein zweites Keyboard, nicht flexibel genug möglich sei. Das Problem besteht beispielsweise dann, wenn man im Multimode eine Performance benutzt, die unter anderem den  aus vier Parts zusammengesetzten CFX Flügel beinhaltet. Will man diesen Flügel von einem zweiten Keyboard aus spielen, müsste dieses Keyboard gleichzeitig auf den Kanälen 1 bis 4 senden, was zwar bei vielen Masterkeyboards theoretisch möglich, aber nicht sehr praktisch ist. Hier warten viele der ersten Montage-Nutzer auf ein entsprechendes Firmware-Update.

Daten und Kompatibilität zum Motif XF

Das Dateimanagement im Montage sieht wie folgt aus: Es gibt zunächst nebem dem Preset- den User-Bereich, in dem alle vom Nutzer erstellten Performances (max. 640), Waveforms (max. 2048), Arpeggios (max. 256), Motion Sequences (max. 256), Curves (max. 32), Live Sets (max. 2048) und Micro-Tunings (max. 8) abgelegt werden. Die Daten dieser User-Bank können als User-Datei mit der Endung „X7U“ auf einem USB-Medium gesichert werden. Zusätzlich stehen acht Library-Bänke zur Verfügung, die als Library-Dateien (Endung „X7L“) geladen werden können. So wird auch der erwähnte Bösendorfer-Flügel als Library-Datei in eine freie Library Bank geladen. Eine neue Library-Datei wird erzeugt, indem die aktuelle User-Bank als Library-Datei gespeichert wird. Anschließend muss die Library-Datei in das Instrument auf eine weitere freie Library-Bank geladen werden.

Die Library-Bänke verhalten sich wie die Preset-Bank, sie sind unveränderlich. Will man eine Performance einer Library-Bank ändern, muss zunächst der aktuelle User-Bereich gesichert, dann die betreffende Library-Datei in die User-Bank geladen, geändert und schließlich wieder als Library-Datei gespeichert werden. Nun kann die geänderte Library zurück geladen und der User-Bereich wiederhergestellt werden. Das ganze ähnelt einem Tetris-Spiel, aber anders geht’s halt nicht. Mit der nützlichen Funktion „Library Import“ lassen sich eine oder mehrere Performances aus einer installierten Library in den User-Bereich importieren, um eine neue Library-Datei zu erstellen.

Der Montage ist prinzipiell mit den Sounds des Motif XF kompatibel, allerdings können nur Voices und ihre User-Wellenformen in den User-Bereich geladen werden. Motif-Performance-Daten werden nicht verarbeitet. Will man seine Performances oder Master aus dem Motif XF also in den Montage übernehmen, so bleibt einem nichts anderes übrig, als die einzelnen Parts zu laden und sie anschließend im Montage in einer neuen Performance wieder zusammenzusetzen. Das geht also nur mit etwas Programmieraufwand, aber immerhin – es geht! 

2 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare