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Test
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15.07.2011

Pioneer DJM-900NXS Test

Vierkanal-Clubmischer

NEXUS - Into the future

Kündigen die Tankstellen mal wieder eine Preiserhöhung vor den Feiertagen an, stehen manchem Autofahrer Tränen der Verzweiflung in den Augen. Kündigt Pioneer einen neuen Clubmixer mit Looper, Effektsektion und umschaltbarer Klangregelung an, bekommt auch die bonedo-Testredaktion feuchte Augen. Von Trauer kann aber nicht die Rede sein – ganz im Gegenteil…  

Viele renommierte Clubs setzen bei der Bestückung der DJ-Kanzel auf Equipment von Pioneer. Ein DJM-800 mitsamt passenden Pioneer CD-Playern ist keine Seltenheit, denn die Geräte erfreuen sich großer Beliebtheit. Nach knapp fünf Jahren an der Spitze der Pioneer-Mixer-Range bekommt der Achthunderter nach dem Frühjahrsmodell DJM-2000 nun erneut Konkurrenz aus eigenem Hause. Der DJM-900 NXS scharrt mit den Hufen, in Betrieb genommen zu werden. Er ist ein digitaler Vierkanal-Clubmixer mit umschaltbarer Klangregelung, zwei Effektabteilungen, automatischem Beatcounter und Loop-Funktionen. In seinem Inneren werkelt ein vierkanaliges Vollduplex-fähiges USB-Audiointerface - und zwar mit 24 Bit, 96 kHz und Traktor Scratch Pro Zertifizierung. Ein Upgrade, das sich gewaschen hat? Sollte man meinen, denn immerhin beträgt der Ladentheken-Aufpreis fast 400 Euro zum Vorgängermodell. Mit einer UVP von 1899 Euro katapultiert sich der Japaner somit in die Top-Five der digitalen Clubmixer-Charts. Hier residieren (nach Preisen gestaffelt) Rane 68 (UVP 3964,68 €), Allen & Heath Xone:DB (UVP 2616,81 €), Allen & Heath Xone:4D (UVP 2081 €), Pioneer DJM-900 und Denon X1700 (1799 €).

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