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Test
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03.02.2012

Numark Groovetool Test

Headshell-Tonabnehmer mit sphärischer Diamantnadel

Viel Linientreue für wenig Geld

Die Traditionsmarke Numark, eigentlich eher bekannt für Mixer und CD-Player, hat seit geraumer Zeit auch ein kleines Sortiment an Tonabnehmern im Programm. Der einzige Headshell-Tonabnehmer in diesem Aufgebot ist unser Testkandidat mit dem schönen Namen Groovetool. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 29 Euro gehört er zu den günstigsten auf dem Markt. Numark wirbt damit, dass dieses System alles bietet, was man als DJ benötigt. Leider gibt es keine Angaben zum Frequenzgang, aber die sphärische Abtastnadel und eine mögliche Auflagekraft von 2,5 g - 3,5 g könnten dieses System durchaus für unser Metier interessant machen. Wir haben das „Rillen-Werkzeug“ von Numark auf der Vinyl-Teststrecke allen wichtigen Prüfungen unterzogen.

DETAILS

In einer simplen ladengerechten Kunststoff-/Papp-Verpackung bietet sich das Groovetool von Numark zum Kauf an. In der Kartonage enthalten sind lediglich der Tonabnehmer selbst, eine Nadelschutzkappe sowie zwei Schrauben zur Headshell-Montage. Die technischen Daten und die Montageanleitung sind auf der Verpackungsrückseite zu finden – einen separaten „Beipackzettel“ gibt es nicht. Die Informationen sind knapp bemessen und nur in englischer Sprache. Auch im Netz finden sich keinerlei ausführliche Informationen. Aber vielleicht kann man das beim schmalen Preis des Groovetools auch nicht erwarten. 

Die Montage auf einem Headshell ist durch die Infos auf der Verpackung bebildert und knapp erklärt. Leider sind die Muttern des Schraubensets ziemlich unpraktisch. Mit ihrem glatten und runden Rand lassen sich die Schrauben nur mithilfe einer entsprechenden Spitzzange zuverlässig fixieren. Diese ist jedoch weder im Lieferumfang enthalten, noch ist davon auszugehen, dass jeder DJ ein solches Werkzeug allzeit griffbereit hat.

Mit ca. 3 mm sind die Anschlussstifte zwar ausreichend lang, allerdings auch ein wenig ungleichmäßig verarbeitet. Ich betrachte das aber eher als Schönheitsfehler, der die Funktion nicht beeinträchtigen sollte. Die Anschlüsse sind nicht farbig markiert, verfügen aber über eine Beschriftung, die jedoch mit bloßem Auge kaum abgelesen werden kann. Ist die Verpackung des Groovetools nicht mehr zur Hand, hilft nur noch der Griff zur Lupe.

Die Nadelschutzkappe aus Kunststoff rastet fest ein und bietet damit einen effektiven Schutz des Diamanten beim Transport.

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