Workshop_Folge
Workshop
2
06.07.2015

Mixing #1 – Vorbereitungen für den perfekten Mix

Crashkurs Mixing - Ordnung ist das halbe Leben

Jedes Kind braucht einen Namen

Ordnung muss sein! Wie bei jeder Arbeit ist man auch beim Mischen gut beraten, nicht im völligen Chaos zu beginnen. Sorgt also zunächst für klare Verhältnisse und räumt auf. Die Kaffeetasse, Bierpullen und die leeren Chipstüten meine ich dabei nicht einmal: Wenn ihr „In The Box“ mischt, also mit einem DAW-Programm wie Logic, Cubase oder ProTools, dann sorgt erst einmal für Übersicht – wenn das noch nicht geschehen ist: Sortiert die Spuren nach sinnvollen Gruppen, nutzt dazu vielleicht sogar Farben und benennt alles aussagekräftig. Der Track „Audio 21“ ist nämlich genauso aussagekräftig wie „TLM“ oder „ibciuhwbvi.aif“. Also: „Terzstimme Chorus“ und „Bass D.I.“! 

Es ist auch nicht verkehrt, sich Marker im Song zu setzen, um bei Änderungen schnell immer die gleichen Stellen zu haben, an denen man zum Vergleichen schnell mal hineinhören kann, also beispielsweise „Intro“, „Strophe“, „Bridge“, „Chorus“, „Solo“ und „Outro“. Das erspart eine Menge Sucherei. Auf einem Pult gilt das Beschriebene genauso. In Digitalpulten kann man alles benennen (leider echt anstrengend bei manchen), oft auch Farben und sogar Icons vergeben, mischt ihr analog, sollte auf jeden Fall ein Beschriftungsband her. Die auf dem Pult in einer stimmigen Reihenfolge anliegenden Signale sollten dabei genauso eindeutig benannt werden wie die eventuell genutzten externen Effekte. Seht euch mal Produktionsfotos aus großen Studios an: Tesa-Krepp an einem Limiter, auf dem steht „Main Vocals“ und „Snare Bottom“ an einem EQ.

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