Test
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16.07.2010

Praxis

Aufbau
Da ich bereits „Millenium-erprobt“ bin, geht das Aufstellen von Dock ein wenig schneller von der Hand als beim „Klammerbruder“. Dennoch gehen mehrere Minuten ins Land. Anstatt der Klemmen für die Festinstallation hat dieses Tool eine Ablage für ein Audio-Interface mitbekommen. Diese ist in der Breite variabel, genau so wie der Ständer selbst, der durch Adapter aus Gewindestangen hinsichtlich der Maße optimiert wird.

Auch wenn der Ständer nicht am Tisch fixiert werden muss und auf eigenen Füßen steht, ist seine Transportfreudigkeit aufgrund des umständlichen Aufbaus, der fehlenden Transporttasche und des relativ hohen Gewichts als nicht besonders hoch einzustufen. Hier kommen alle anderen Testteilnehmer besser weg. Auch was seine Flexibilität angeht, turnt Dock eher im unteren Mittelfeld herum, denn der Neigungswinkel der Laptopablage ist konstruktionsbedingt fest, was den einen oder anderen potentiellen Käufer abschrecken könnte. Zwar ist das Millenium-Tool in der Höhe verstellbar, doch geht diese Justierung mit einem kompletten Abbau der Gesamtkonstruktion einher, was in mancher Situation doch ziemlich nervig sein kann. Mal eben ausprobieren ist nicht!

Wer hat einen Sicherheitsgurt?
In puncto Sicherheit kann der „Docker“ nicht so überzeugen wie sein Bruder Clamp. Er steht zwar ziemlich sicher auf eigenen Beinen, verrutscht aber auf glatten Oberflächen relativ schnell. Je schwerer das Notebook ist, desto sicherer steht die Gesamtkonstruktion. Bei der Laptopauflage verhält er sich wie sein Bruder Clamp, da sie in dieser Hinsicht baugleich sind. Zugute halten sollte man Millenium Dock, dass eine Ablage für ein Interface zum Lieferumfang gehört. Das ist für diese Preisklasse ein echtes „Goodie“. Das Preis-Leistungsverhältnis dieses Ständers geht auf jeden Fall in Ordnung.

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