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Feature
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05.10.2012

Backstage-Quickie: 10 Fragen an Angel Bartolotta

Der Dope - Drummer und Team Cybergeist - Gründer stellt sich vor

Angel Bartolotta kaufte mit 13 Jahren einem Freund sein erstes Drum-Set für 30$ ab. Seit diesem Moment sind die Vorzeichen bei dem 1981 geborenen US-Amerikaner gesetzt: 2006 wurde er Mitglied der New Metal Truppe Dope, die bereits 1997 in Chicago von den Brüdern Edsel und Simon Dope gegründet wurde. 

Dope sind hierzulande aus der Alternative Metal Szene durch Hits wie "Die M/F Die" oder ihre Coverversion des Dead or Alive Klassikers "You Spin Me Round" nicht mehr weg zu denken. Weiter hat Dopes Musik vor allem durch Soundtracks viele Ohren erreicht. Immerhin steuerten sie ihre Musik zu Filmen wie "American Beauty" oder der "Fast and Furious" Serie bei.

Ebenfalls 2006 hob Bartolotta mit der Band Team Cybergeist ein All-Star Projekt aus der Taufe, in dem er sich neben den Drums auch für Teile der Sample-, Gitarren-, Bass- und Synthesizer-Spuren verantwortlich zeigt. Mittlerweile haben sich über 100 Musiker der Metal-Szene beteiligt - eine wahrlich stolze Anzahl! Aber nicht nur Quantität, auch die Qualität ist beachtlich: Slipknot, Stone Sour, Sepultura, Megadeth heißen unter anderem die Hauptarbeitgeber der Mitspieler im Team Cybergeist.

Hier sind die Antworten des Mannschaftskapitäns Angel Bartolotta im bonedo.de Kurzinterview:


1) Musik bedeutet mir:

Alles. Ist das ein Klischee?

2) Wenn ich kein professioneller Musiker geworden wäre, wäre ich heute bestimmt...

... Delfintrainer. Als kleines Kind wollte ich das immer werden. Aber dann kam mir die Musik in den Weg und ich habe diesen Traum verfolgt. Ja, wenn die Musik nicht dazwischen gekommen wäre, würde heute bestimmt einen Haufen Geld verdienen... Haha!

3) Ich habe mein Instrument gewählt, weil...

... ich einfach cool aussehen wollte. Zuerst wollte ich Saxophon spielen lernen, doch zum Glück habe ich zuerst zu den Drumsticks gegriffen.

4) Ich glaube die wichtigste Musikequipment-Erfindung aller Zeiten ist... 

... man selbst. Ohne Stimmbänder kann man nicht singen, ohne Finger und Hände kein Instrument halten. Passt vor allem auf euch selbst auf!

5) Von all meinen Musikaufnahmen bin ich am stolzesten auf...

... Team Cybergeists "How To Destroy Something Beautiful". Ursprünglich sollte das ganze ein einfaches Soloprojekt werden, auf dem ich alle Songs schreiben und alle Instrumente selbst spielen wollte. Stück für Stück kamen dann immer mehr Freunde und Gäste dazu um einen Beitrag für das Album zu hinterlassen und am Ende haben über 50 Musiker sich an "How To Destroy Something Beautiful" mitgewirkt. Inzwischen waren schon über 100 Musiker am Team Cybergeist Projekt beteiligt und ich bin ziemlich stolz darauf, dass ich alle diese Leute zusammen gebracht habe.

6) Mein wahrscheinlich schönster Moment auf der Bühne war:

Jeder Moment auf einer Bühne ist ein Besonderer für mich. Aber die Momente die hervorstechen sind immer die, wenn ich mit einer neuen Band das erste mal gemeinsam auf einer Bühne stehe. Meine erste Show mit Dope war ein besonders aufregender Moment, immerhin war dies die Band mit deren Musik ich aufgewachsen bin und nun saß ich da uns durfte für sie spielen.

Mit Team Cybergeist den ersten Auftritt zu spielen war auch etwas besonderes. Ich tat zum ersten mal etwas das ich ganz alleine mir zuschreiben konnte. Meine Frau spielt ausserdem Bass bei Team Cybergeist – auch das macht jeden Auftritt besonders.

7) Wenn ich im Musikbusiness das Sagen hätte, wäre das Erste was ich ändern würde...

Hmm, wo fange ich da am besten an?

8) Ich bekam eine Chance auf eine Musikerkarriere, weil...

... in dem Moment, in dem ich mich das erste mal mit Musik als Berufung auseinandersetzte klar war, dass ich für den Rest meines Lebens nichts anderes machen werde.

9) Mein Tipp für junge Musiker, die eine Karriere im Musikbusiness starten wollen, ist:

Lernt euer Instrument zu spielen und ÜBT! Ihr werdet niemals eine Chance haben zu bestehen, wenn ihr nicht genau wisst, was ihr tut!

10) What makes the music go round? 

Ganz klar die Fans. Solange es Menschen gibt die unsere Musik hören, werden wir weitermachen sie zu spielen.

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