Gitarre Hersteller_Gibson
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05.03.2020

Eine Liebeserklärung an die Gibson Les Paul

Die Gibson Les Paul – oder wie aus einem „Besenstiel mit Tonabnehmern“ eine der berühmtesten E-Gitarren aller Zeiten wurde.

Orville H. Gibson hätte sich sicher nicht träumen lassen, dass Gitarristen auf der ganzen Welt eines Tages Instrumente mit seinem Namen spielen würden. Schließlich waren elektrische Gitarren im Mai 1896, als er das erste Patent für einen Vorläufers der Archtop-Mandoline beantragte, bestenfalls Science-Fiction.

Wie alles anfing

Orville H. Gibson wurde 1856 als Sohn des britischen Einwanderers John W. Gibson und seiner Frau Amy auf einer Farm im Bundesstaat New York geboren. Im Alter von 25 Jahren reiste er westwärts nach Kalamazoo im US-Bundesstaat Michigan. Kalamazoo war zu dieser Zeit nicht mehr als ein größeres Dorf, das gerade im Begriff war, sich zu einer "Stadt" zu entwickeln. Bevor er seine eigene Werkstatt in Betrieb nehmen konnte, arbeitete Orville eine zeitlang als Angestellter in einem Schuhgeschäft und in einem Restaurant. 1896 wird er schließlich zum ersten Mal als Hersteller von Musikinstrumenten in der Chronik von Kalamazoo erwähnt und die Geschäfte liefen gut. Als Orvilles kleiner Betrieb immer wieder an seine Grenzen stieß und er Anfragen kaum noch bewältigen konnten, verkaufte er im Jahr 1903 seine Rechte an ein fünfköpfiges Investorenteam, bestehend aus John W. Adams, Leroy Hornbeck, Sylvo Reams, Samuel H. Van Horn und Lewis A. Williams. Die bis Ende des Jahres vereinbarten und unterzeichneten Verträge begründeten die Gibson Mandolin-Guitar Manufacturing Company Limited mit ihrem Namensgeber als Berater. Doch die Zusammenarbeit scheiterte sehr schnell. Nach Unstimmigkeiten mit dem Management verließ Orville im Jahr 1903 das Unternehmen, das seinen Namen trug. Nach seinem Austritt wurde ihm eine auf fünf Jahre befristete jährliche Abfindung in Höhe von 500 Dollar sowie eine lebenslange monatliche Rente zugestanden. Zwischen 1909 und 1911 ließ er sich in Ogdensburg im New York State nieder, wo er am 21 August 1918 nach langer Krankheit an einer Entzündung der Herzinnenhaut starb.

Die Les Paul

Machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 1946, als der junge Gitarrenvirtuose Lester William Polsfuss dem damaligen Gibson-Präsident Maurice Berlin stolz den selbstgebauten Prototypen einer Solidbody-Gitarre präsentierte. "The Log" (deutsch: "der Klotz") war eine von ihm selbst modifizierte Epiphone-Archtop-Gitarre, die so konstruiert war, dass akustische Einflüsse bei der Klangerzeugung kaum noch eine Rolle spielten und unerwünschte Rückkopplungen auf ein Minimum reduziert wurden. Um Gitarristen in einer Bigband hörbar zu machen und zu verstärken, war es damals üblich, konventionelle Gitarren mit Tonabnehmern auszustatten. Auch die erste "elektrische" Gibson-Gitarre, die ES-150, die von 1936 bis 1956 gebaut wurde, war im Grunde eine akustische Schlaggitarre mit einem Halstonabnehmer. Mit geschnitzter Decke und Kreuzbebalkung stieß man jedoch schnell an die Grenzen des Machbaren. Jeder, der schon einmal mit einer elektrifizierten akustischen Gitarre im Proberaum oder auf einer Bühne gestanden hat, kennt dieses Wummern, sobald man die Saiten loslässt oder einen Akkord stehen lassen möchte. Les Paul war als praktizierender Tourgitarrist von Nat King Cole, Bing Crosby und anderen mit dieser Problematik vertraut, doch der Gibson-Präsident Maurice Berlin hatte die Zeichen der Zeit nicht erkannt und bezeichnete die Konstruktion herablassend als "Besenstiel mit Tonabnehmern". Frustriert verließ Les Paul das Büro und verwendete seine Eigenbau-Gitarre weiterhin für seine äußerst erfolgreichen Plattenaufnahmen und Liveauftritte. Und so gingen einige Jahre ins Land, bis Leo Fender mit seiner für die damalige Zeit sehr futuristisch anmutenden Broadcaster/Telecaster für Furore sorgte. Gibson musste nun schnell reagieren, um auf dem heiß umstrittenen Markt mithalten zu können. Nachdem es in der Chefetage bei Gibson einen Wechsel gegeben hatte, war der Weg für Innovationen endlich frei und so kontaktierte der neue Chef Ted McCarty den erfinderischen Gitarrenvirtuosen, den sein Vorgänger einige Jahre zuvor noch aus dem Büro hinauskomplimentiert hatte.

Der Weg von "The Log" zur Les Paul

Bei seinem Prototyp mit dem Namen "The Log" handelte es sich um eine zersägte Epiphone Gitarre, deren Korpusflügel seitlich an eine massive Ahornplanke angesetzt waren. Rein optisch wirkte die Gitarre zwar wie eine große Vollresonanzgitarre, allerdings hatten die beiden angesetzten Korpusflügel so gut wie keinen Einfluss auf den Sound. Auf dem massiven Mittelstück befestigte Les Paul die Saitenhalterung, den Steg und die Tonabnehmer und komplettierte den Body mit einem Gibsonhals. Dieses Modell diente übrigens später auch als Vorlage für das 1958 eingeführte Halbresonanz-Gitarrenmodell ES 335. "The Log" galt im weitesten Sinne als Grundlage für die Les Paul, aber sie war nicht die Vorlage. Inwieweit Les Paul an der eigentlichen Entwicklung der Gitarre beteiligt war, wird seit mindestens 50 Jahren kontrovers diskutiert. Schließlich war er als viel beschäftigter Stargitarrist ständig auf Tournee quer durch die USA und hatte weder genug Zeit noch die entsprechenden Kenntnisse im Gitarrenbau. Maßgeblich beteiligt an der Konstruktion der Les Paul war ein Team unter der Leitung von Ted McCarty, das offensichtlich unter Zeitdruck stand. Schließlich rissen sich viele Musiker um die Gitarren des Erzrivalen Fender und es galt, Marktanteile zurückzugewinnen. Bevor die ersten Modelle tatsächlich in Serie gefertigt wurden, probierte man etliche Holz-Kombinationen aus. Obwohl Les Paul eine flache Decke wollte, entschied man sich letztlich für einen Mahagonikorpus mit einer aufgeleimten und gewölbten Ahorndecke. Auch wenn die Wölbung der Decke edel aussieht, hat sie keine klangformenden Eigenschaften. Gibson hatte damals als einziger Hersteller eine spezielle Oberfräse, die diese spezielle Deckenbearbeitung ermöglichte. Mit diesem Schachzug wollte Ted McCarty der Konkurrenz das Kopieren so schwer wie möglich machen.

Die ersten Modelle waren mit zwei P90-Pickups, vier Reglern und einem Kippschalter ausgestattet, und um sich von den schlichten Fendermodellen abzuheben, wurde die Decke der ersten Baureihe golden lackiert. Auch wenn von der Les Paul bereits im ersten Produktionsjahr 1952 knapp 1716 Exemplare verkauft wurden, war weder ihr Namensgeber noch Ted McCarty mit dem Endergebnis wirklich zufrieden. Das größte Problem war die Saitenhalterung, die es dem Gitarristen unmöglich machte, die Saiten mit dem Handballen zu dämpfen. Also musste als erstes diese klobige Trapezkonstruktion zugunsten einer einteiligen Brücke weichen, die mit Bolzen im Korpus verankert war. 1954 kam das nächste große Update mit der Einführung der Tune-o-matic Bridge, zunächst auf der Les Paul Custom. Kurze Zeit später folgten auch hier die Standard-Modelle. 1955 wurde zusätzlich der Halswinkel verändert, wodurch die Saiten höheren Druck auf den Steg ausübten und die Gitarre ein besseres Sustain erhielt. Ab 1955 baute Gibson die Les Paul in vier Varianten: Junior, Special, Standard und Custom, die im Laufe des Jahrzehnts in unterschiedlicher Farbe und wechselnder Ausstattung angeboten wurden.

Als 1957 die P90 gegen die PAF-Humbucker ausgetauscht wurden, war die Entwicklung der Les Paul, so wie wir sie heute kennen, abgeschlossen. Trotzdem ging der Stern der Les Paul genauso schnell wieder unter, wie er aufgegangen war. Mit dem Aufkommen des Rock'n'Roll verschwanden Les Paul und die Gitarre, die seinen Namen trug, allmählich von der Bildfläche, bis die Produktion im Jahr 1961 sogar komplett eingestellt wurde. Und so fand die Musik der 1960er Jahre weitgehend ohne Les-Paul-Modelle statt. Damit war sie aber nicht alleine, denn auch die Fender Stratocaster wurde zu dieser Zeit nur von wenigen Stars gespielt. Maßgeblich beteiligt an der Reinkarnation der Les Paul war unter anderem Eric Clapton. Mit seinem gigantischen Sound bei John Mayall's Bluesbreakers beeinflusste er unzählige Gitarristen und kurbelte damit die Nachfrage nach der Les Paul massiv an. Nach der Wiederaufnahme der Produktion im Jahr 1968 entwickelte sich die Les Paul endgültig zu Gibsons erfolgreichstem Instrument und zu einer der angesagtesten E-Gitarren aller Zeiten.

Konzept und Aufbau

Im Gegensatz zu Fendergitarren bietet die Les Paul wegen der Holzauswahl, der kürzeren Mensur und der Saitenhalterung einen völlig anders gearteten Primärklang. Der weiche und voluminöse Sound der Humbucker unterstützt den cremigeren und fetteren Ton, der besonders im Zusammenspiel mit hohen Verzerrungen punkten kann. Trotzdem sollte eine gute Les Paul immer auch einen gewissen Twäng erzeugen, der an eine fette Telecaster erinnert. Als Faustregel gilt: Wenn die tiefen Saiten einer Les Paul unverstärkt zu matt klingen, fehlt es dem Instrument später auch am Amp an Klarheit. Wenn die Gitarre dagegen einen knackigen und obertonreichen Primärklang liefert, lässt sich der Sound über den Gitarrenverstärker viel besser formen und man erhält einen offenen Ton mit einer guten Saitentrennung. Um Gewicht zu sparen, werden die Mahagoni-Bodys seit den 80er Jahren teilweise ausgehöhlt, was allerdings auch den Klang leicht verändert. Die klassischen und gesuchten Les Pauls waren aber immer massiv. Bei meinen Tests sind mir schon viele Les-Paul-Style-Gitarren in die Hände gekommen und die Instrumente, die keine Hohlkammern hatten, klangen meist straffer, waren leider aber auch etwas schwerer als die gewichtsreduzierten Modelle.

Der Hals

Gibsonhälse lassen sich wegen der etwas kürzeren Mensur und dem 12-Zoll-Griffbrettradius für viele Gitarristen angenehmer bespielen als Fenderhälse. Eine kürzere Mensur hat aber nicht nur Einfluss auf die Bespielbarkeit, sie beeinflusst auch den Sound. Kurze Mensuren klingen weicher und bieten etwas weniger Attack als Gitarren mit größerem Abstand zwischen Steg und Sattel. Alleine schon aus diesem Grunde wird man aus einer Les Paul nie einen authentischen Countrysound herausholen können. Dank der Medium-Jumbobünde lassen sich die Saiten auch in den hohen Lagen bequem ziehen, ohne ein Absterben der Töne zu riskieren. Als Materialmix kommt bei der Halskonstruktion in der Regel die bewährte Mahagonihals/Palisandergriffbrett-Kombination zum Einsatz. Zur Orientierung dienen, je nach Modell, unterschiedliche Griffbretteinlagen sowie Punkteinlagen auf der dem Spieler zugewandten Halskante. Im Gegensatz zu Fenderhälsen ist die Kopfplatte der Les Paul leicht abgewinkelt, während an ihr die Mechaniken beidseitig, in altbewährter 3+3 Anordnung symmetrisch befestigt sind.

Die Schaltung

Die elektrische Schaltung einer Les Paul ist relativ simpel. Die beiden Humbucker werden mittels Kippschalter ins Geschehen eingebunden. Drückt man ihn nach unten, aktiviert man den Stegtonabnehmer, zeigt er nach oben, singt der Halstonabnehmer sein bluesiges Lied, während in der Mittelstellung beide Pickups laufen. Die klassische Les Paul ist mit vier Potis ausgestattet, denn jeder Pickup hat seinen eigenen Volume- und Tone-Regler, sodass sich in der Zwischenposition die Mischungsverhältnisse der beiden Pickups gut dosieren lassen. Von exotischen Schaltungen einmal abgesehen, kommen heute neben der Standardschaltung noch das sogenannte 50s Wiring und unterschiedliche Kondensatoren zum Einsatz. Auch wenn die Les Paul hier mannigfache Modifikationsmöglichkeiten bietet, machen auch neue Pickups oder spezielle "Paper in Oil Caps" aus einem Käfer keinen Rennwagen. Was der Primärklang nicht hergibt, kann auch der teuerste Boutique-Tonabnehmer nicht verstärken.

Sound und Einsatzgebiet

Wegen der speziellen Hölzer, der gesamten Konstruktion und der Humbucker-Bestückung eignet sich die Les Paul bestens für Jazz, Blues und alle Arten von Rock über Punk bis hin zu Metal. Gleichzeitig würde sich wohl kaum ein Surf- oder Country-Gitarrist mit einer Les Paul auf die Bühne stellen, weil man den charakteristischen Twäng einer 648er Mensur konstruktionsbedingt einfach nicht authentisch hinbekommt. Zwar gibt es stilübergreifende Überschneidungen von Les Paul und Stratocaster/Telecaster, aber man kann die beiden Welten nicht eins zu eins gegeneinander austauschen. Aus diesem Grunde haben viele Gitarristen sowohl eine Les Paul als auch eine Stratocaster in ihrem Fuhrpark. Ich verwende meine Les Paul im Studio gerne für klassische gedoppelte "Bratwände" und melodische, singenden Solopassagen. Wenn Vintage Style Pickups verbaut sind, bekommt man mit dem entsprechenden Können und einem guten Amp schnell einen klassischen Blues/Rock-Sound im Stil von Gary Moore und Joe Bonamassa hin, während man mit leistungsstarken Pickups problemlos im Metallbereich punkten kann. Stellvertretend für die vielen unterschiedlichen Modelle geht es hier um die Les Paul Standard-Modelle mit Medium-Output-Humbuckern. Für die Soundbeispiele in diesem Special kommt meine Customshop Les Paul zum Einsatz, die mit dem Peter Green Set von Boris Dommenget bestückt wurde. Der Halspickup ist in der Phase gedreht, wodurch die Zwischenposition einen nasalen Sound hervorbringt. Da dieser Sound aber nicht archetypisch für die Les Paul Standard ist, möchte ich darauf im cleanen Bereich nicht weiter eingehen und euch für weitere klassische Les Paul-Sounds auf den Test der Gibson Les Paul Standard '50s verweisen. Dort findet ihr auch noch weitere Audiobeispiele inklusive Video.

Auch wenn ich kein Freund von cleanen Les Paul Bridge-Pickup-Sounds bin, möchte ich euch hier ein Audiobeispiel nicht vorenthalten. Für die cleanen Soundbeispiele habe ich einen Fender Princeton Reverb verwendet.

Wenn die verwendete Les Paul einen knackigen Primärklang liefert und die Pickups nicht zu heiß gewickelt wurden, lassen sich mit dem Halstonabnehmer sehr authentische Blues- und Jazzsounds erzeugen. Was aber, wenn der Primärklang der eigenen Les Paul zu muffig, und/oder introvertiert ist und man den Ton ohne großen Aufwand verbessern möchte? In vielen Fällen kann man die Übertragungskette mit einer neuen Brücke verbessern. Zu diesem spannenden Thema habe ich vor einiger Zeit einige Replacement ABR-1 Tune-O-Matic Stege von ABM einem aufwändigen Test unterzogen.

Hier also der Halstonabnehmer mit dem Fender Princeton Reverb Combo.

Wer in den vollen Genuss von Les Paul-Sounds kommen will, braucht einen guten High Gain Amp. Jeder der schon einmal eine Les Paul über einen weit aufgerissenen JCM 800 gespielt hat, weiß, wovon ich rede. Wenn man jetzt zusätzlich noch einen Overdrive wie einen Tube Screamer oder einen Analog Man King Of Tone an den Start bringt, kommt man dem Rock'n'Roll Himmel ein ganzes Stück näher. Ich habe mich im Rahmen dieses Specials jedoch für ein anderes Setup entschieden, das ich für bonedo-Gitarrentests sehr oft verwende. Es besteht aus einen 100 Watt JMP Marshall aus den 70er Jahren und dem Baldringer Dual Drive, der hier für die komplette Verzerrung sorgt. Die verwendete 4 x 12 Marshall-Box habe ich mit einem SM57 und einem Neumann U87 abgenommen.

Hier noch ein Beispiel für den klassischen Halspickup-Sound, den man so nur mit einer Les Paul hinbekommt. Ebenso wie bei den cleanen Sounds klingt es auch dann im High-Gain transparenter und offener, wenn die Pickups nicht zu kräftig gewickelt wurden. Wenn die Les Paul am Hals zu fett klingt, kann es aber auch daran liegen, dass sich der Tonabnehmer zu nah an den Saiten befindet.

Auch wenn ihn nur wenige Leute verwenden, möchte ich euch an dieser Stelle noch den Out-Of-Phase-Sound vorstellen. Die berühmtesten User dieser Schaltung waren neben Peter Green auch der großartige Gary Moore, der die 1959er Les Paul Standard damals von Peter Green geschenkt bekam. Neben abgefahrenen Bluessounds bekommt man mit viel Gain auch sehr schöne singende Sounds hin, die im weitesten Sinne an Brian May erinnern. Der Hals-Pickup meiner Gitarre wurde übrigens nicht einfach nur in der Phase gedreht, sondern von Boris Dommenget mit umgekehrt polarisierten Magneten gebaut.

Fazit

Durch die spezielle Konstruktion der Les Paul hat sie den modernen Rock/Blues/Metal-Gitarrensound, so wie wir ihn heute kennen, maßgeblich beeinflusst. Der spezielle Holzmix und die im Vergleich zu Fender etwas kürzere Mensur bringen einen ganz eigenen und speziellen Klang hervor, mit dem man besonders im verzerrten Bereich gut aufgehoben ist. Bis auf Country und Surf kann man mit der Les Paul so gut wie alle Stilarten abdecken. Das ausgeprägte Sustain und ihren fetten Ton erhält die Les Paul einerseits durch die massive Bauweise und die perfekt aufeinander abgestimmte Holzauswahl und andererseits durch die direkte Schwingungsübertragung der perfekt durchdachten Brückenkonstruktion. Nicht umsonst hat man so gut wie jeden Gitarrengott schon einmal mit einer Les Paul gesehen und gehört. Wenn es sie nicht schon gäbe, müsste man die Les Paul erfinden.

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