dreadbox
Test
3
18.04.2016

Fazit
(4 / 5)

Das Dreadbox Epsilon ist ein vielseitiges Filterpedal mit integriertem Verzerrer, gemacht um Audiosignale leicht oder bis zur Unkenntlichkeit zu verfremden. Es verfügt über ein gut klingendes 12dB Bandpass- oder Tiefpassfilter mit Resonanz, Hüllkurve und Envelope Follower. Über CV/Gate-Eingänge und -Ausgänge lassen sich auch externe analoge CV/Gate-Geräte mit in Sounddesignsessions einbeziehen. Meine Kritikpunkte sind die etwas zu dicht angeordneten Potis und eine recht plötzlich einsetzende Selbstoszillation des Filters bei hohem Resonanzanteil. Das Pedal ist ein gutes Werkzeug, wenn man vorrangig rhythmisches, krachiges bis abgefahrenes Material produzieren will. Die Verarbeitung ist bestens, ein Netzteil liefert Dreadbox allerdings nicht mit. Mit dem Preis von 240 Euro positioniert Epsilon sich zwischen den Mitbewerbern Waldorf 2-pole sowie Jomox T-Resonator MkII und Moog MF-101.

  • PRO
  • Verarbeitung
  • Klang von Filter und Verzerrer
  • CV/Gate-Interface
  • manueller Gate-Auslöser
  • CONTRA
  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • etwas eng stehende Potis
  • Filter-Selbstoszillation etwas plötzlich
  • FEATURES
  • Analoges, resonanzfähiges Tiefpass- oder Bandpass-Filter
  • Envelope Follower
  • Distortion
  • Low / High Gain umschaltbar
  • CV Eingänge/Ausgänge:
  • VCF Eingang: 0 bis 5 Volt optimal, maximal +/- 9 Volt
  • ENV Ausgang: 7,2 V max depth
  • Gate Ausgang: 0 bis 7,2 V
  • Gate Eingang: 0 bis 5 V Pulse
  • True Bypass
  • Kein Batteriebetrieb
  • Funktioniert mit jedem "Boss style" 9 V-Netzteil (Minus-Pol innenliegend - nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Leistungsaufnahme: 45 mA
  • Größe: 14,7 x 11,6 x 5,8 cm
  • Gewicht: 0,66 Kg
  • PREIS
  • ca. 240 Euro

Seite des Herstellers: www.dreadbox-fx.com

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