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29.07.2021

Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs - Nickelback - How you remind me

Legendäre Gitarren Hit-Riffs zum Nachspielen

Die berühmtesten Gitarren Riffs in Noten und Tabs

Die kanadische Rockband Nickelback gehört sicherlich zu den bedeutendsten Vertretern der Post-Grunge Ära, jener Stilrichtung, die sich zwar in der Grunge-Musik verwurzelt sah, aber den etwas raueren Sound mit radiotauglichen und kommerziellen Elementen verknüpfte. Gegründet wurde Nickelback Anfang der 90er-Jahre von den beiden Halbbrüdern Chad und Mike Kroeger sowie deren Cousin Brandon Kroeger.
Nach zwei eher regional und national erfolgreichen Alben gelang der Band schließlich mit dem dritten Album "Silver Side Up" aus dem Jahre 2001 der internationale Durchbruch. Maßgeblich dafür verantwortlich war die Single-Auskoppelung "How you remind me", die Platz 1 in den Vereinigten Staaten und Kanada belegte und zur meistgespielten Single des Jahres 2002 in Amerika wurde. Das soll für uns Grund genug sein, diesen Song einmal gitarristisch in seine Bestandteile zu zerlegen.

Für die Gitarrenparts zeigen sich bei Nickelback der Frontmann Chad Kroeger und Ryan Peake verantwortlich. Letzterer verwendet gerne Gibson Les Paul oder Explorer, während Chad neben Gibson auch PRS-Gitarren einsetzt. Gibson hat Chad mit der "Blackwater" sogar ein eigenes Signature-Modell auf den Leib geschneidert.
An Verstärkern kam auf "Silver Side Up" ein Mesa Boogie Triple Rectifier und Peavey Triple X Modell mit 4x12" Boxen zum Einsatz. Für cleane und crunchige Sounds setzte man auf einen Vox AC30 und einen Fender Twin. Die Amps wurden laut der Aussage des Engineers mit einem SM57 aufgenommen.

Für "How you remind me" müsst ihr eure Gitarre auf Drop D-Tuning umstimmen, das heißt, die tiefe E-Saite wird einen Ganzton tiefer gelegt. Die Akkordfolge besteht überwiegend aus vier Harmonien, nämlich C, F, Bb und Eb, die allesamt als sus2 bzw. sus4 Akkorde gespielt werden, was erfreulicherweise dazu führt, dass die Griffbilder für alle Akkorde sehr ähnlich aussehen. Im Intro kommt noch ein schönes cleanes Picking mit Rotary-Effekt über die Harmonien, während im Refrain ordentlich Powerchords gebraten werden.

Den Sound erhaltet ihr am besten mit einer Gitarre, die einen Humbucker in der Stegposition hat. Als Amp könnt ihr für den Intropart einen amerikanischen Cleansound wählen, den ihr mit etwas Reverb würzt, wobei ihr für die cleanen Singlenote-Pickings einen Rotary-Effekt zuhilfe nehmen könnt. Für den Refrainteil würde ich auf einen druckvollen, modernen High Gain Sound setzen, der ebenfalls eher in der amerikanischen Tradition verwurzelt ist, wie z. B. Soldano, Peavey oder Mesa Boogie. Hier wäre ein Setting-Vorschlag von mir:

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