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29.04.2019

Braucht es dann noch mehr am Bass? GR Bass Pure Drive.

Es soll eine ganze Familie werden, den Anfang macht aber das Pure Drive. GR Bass aus Italien hat es bereits auf der NAMM 2019 gezeigt, nun kommt es in den Handel und es könnte viele Bassisten freuen, denn das Effektpedal bringt alles Essentielle für den Bassistenalltag mit. Bis auf eine Sache.

GR Bass Pure Drive

Grundlegend ist das Pure Drive ein klassischer Preamp für Bass. Das Alugehäuse sollte den harten Touralltag locker überstehen und auch sonst bringt das Pedal fast alles mit, was man so brauchen könnte.

Herzstück ist der 4-Band-EQ, für Mid, Deep und Bright sind die Frequenzen zusätzlich in vier Stufen einstellbar. Dazu kommt die Overdrive-Sektion mit eigenem Volume- und Blend-Regler, die von knarzig bis volles Distortionbrett alles liefern soll. Dann wären da noch ein Tuner, der sich den Fußschalter mit der Mute-Funktion teilt und natürlich der obligatorische DI-Out.

Das Pedal wird in Italien gebaut und soll alsbald an die Händler verteilt werden. Allerdings finde ich es sehr schade, dass trotz der drei Pedale es nicht noch eine zweite Zerrstufe gibt, sondern nur On/Off, Overdrive und Mute/Tuner. Das wäre noch das i-Tüpfelchen für mich. Dafür gibt es aber ein internes Schaltnetzteil, das mit Spannungen zwischen 115 und 230 Volt automatisch zurecht kommt, einen FX-Loop und zwei separate Outputs mit dem gleichen Signal.

Anfangs soll das Pedal noch 319 USD kosten, später dann 449 USD. Nicht wenig. Mal sehen, wie es klingt. GR Bass hat es leider versäumt ein Video an den Start zu bringen.

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