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14.05.2017

Blog: YES mit Geddy Lee von Rush am Bass!

Chris Squire wäre stolz gewesen!

Endlich: Am 7. April 2017 erhielt der britische Progressive-Dinosaurier Yes seinen wohlverdienten und überfälligen Platz in der "Rock And Roll Hall Of Fame" im "Barclays Center" in Brooklyn. Speziell für diese Feierlichkeit bestiegen der Originalsänger Jon Anderson und der Rush-Bassist und -Sänger Geddy Lee als special guests die Bühne. Gemeinsam mit Gitarrist Steve Howe, Keyboarder Rick Wakeman, Gitarrist Trevor Rabin and Drummer Alan White spielten die Rockgiganten eine Version des YES-Klassikers "Roundabout" von 1971.

Anderson und der vorletztes Jahr leider viel zu früh verstorbene Bassist Chris Squire (4. März 1948 - 27. Juni 2015; wir berichteten) gründeten Yes im Jahr 1968. Anderson verließ die Band im Jahr 2008 aufgrund persönlicher Differenzen - die mittlerweile aber zum Glück nicht mehr vorrangig zu sein scheinen!

"Roundabout" mit seiner markanten rollenden Bassline ist einer der ganz großen Hits der Engländer. An der im Original mit dem Plektrum gespielten Bassfigur haben sich schon Generationen von Bassisten die Finger wund geübt. Auch für den Bandsound von YES war der metallisch-knochige Plektrum-Klang von Squires Rickenbacker-Bass sehr prägend.

Geddy Lee hingegen fügte sich mit seinem Fender Jazz-Basses vortrefflich in das Bandgefüge ein - kein Wunder, ist er doch selbst eine lebende Legende des Progressive-Genres. Wer sollte also besser geeignet sein für eine derartige Aufgabe?

Wen wundert es da noch, dass auch die Fans mehr als begeistert waren? "Oh mein Gott! Rush und Yes! Jetzt kann ich in Frieden sterben!" oder "Wahnsinn, einer meiner beiden Lieblingsbassisten spielt die Basslinie meines zweiten Lieblingsbassisten!" sind nur zwei der Kommentare unter dem YouTube-Clip.

Viel Spaß mit dem Video und bis nächste Woche im bonedo-Bassbereich!

Lars Lehmann (Leiter Bassredaktion)

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