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24.04.2016

Blog: Farewell, Prince!

Viel wurde geschrieben in den letzten Tagen, seit einer der einflussreichsten Musiker der heutigen Zeit von uns gegangen ist: Prince verstarb am 21. April 2016 in Chanhassen, Minnesota, im Alter von nur 57 Jahren und unter noch immer mysteriösen Umständen. Millionen Fans und Freunde des Ausnahmemusikers trauern!

Am 15. April 2016 wurde Prince mit plötzlich aufgetretenem Unwohlsein in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem er von zwei Auftritten in Atlanta zurückgekommen war. Er wurde ambulant behandelt, durfte das Krankenhaus jedoch ca. drei Stunden später wieder verlassen. Am Donnerstag, den 21. April 2016, wurde er in seinem "Paisley Park Studio" leblos in einem Fahrstuhl aufgefunden und nach einer erfolglosen Wiederbelebung für tot erklärt. Angeblich litt er in den letzten Wochen an einer Grippe, die er möglicherweise verschleppt hatte.

Prince Rogers Nelson (geboren am 7. Juni 1958 in Minneapolis, Minnesota) hat die Musikwelt seit den 1980er-Jahren geprägt wie kaum ein zweiter Künstler. Seit 1978 brachte er in fast jedem Jahr ein Album heraus, die beiden letzten - "HITnRUN Phase One" und "HITnRUN Phase Two" - erst im letzten Jahr.

Nach seinem Tod gedachten zahlreiche Musiker und Künstler des nur 1,58 Meter großen Multi-Instrumentalisten. Madonna teilte über Instagram mit, Prince sei ein Visionär gewesen, der die Welt verändert habe, während Aretha Franklin ihn als "einzigartiges Original" beschrieb. Rolling Stone-Frontmann Mick Jagger lobte Prince' "grenzenloses Talent" und bezeichnete ihn als "einen der einzigartigsten und spannendsten Künstler der letzten 30 Jahre!". Und für Elton John war der US-Amerikaner schlicht der beste Künstler, den er je gesehen hat!

Keine Frage, dieser Mann wird der Musikwelt fehlen! Immerhin: was bleibt, ist seine einzigartige Musik: Alben, Singles, DVDs - und Konzertmitschitte von Fans wie dieser hier aus dem Jahr 2011, der Prince im "Stade de France" in Paris bei einem mitreißenden Basssolo zeigt. Gibt es eigentlich irgendein Instrument, das dieser Mann nicht spielen konnte? Seine Vielseitigkeit und Perfektion waren für mich immer fast beängstigend!

Halten wir doch also alle zusammen für einen Moment inne und freuen uns über den nachfolgenden gut dreiminütigen Clip, in dem Prince auf einem Sandberg California aus deutschen Landen zeigt, wo der Funkhammer hängt!

Danke und ... Rest in Peace, Mr. Legend!

Bis nächste Woche im bonedo-Bassbereich!

Lars Lehmann (Leiter Bassredaktion)

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