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14.05.2019

Beatport Cloud & Link: alle Infos über den neuen Streaming-Dienst und Service für DJs

Zeitgleich zu der Veröffentlichung des Pioneer DDJ-200 und dem Update der zugehörigen WeDJ-App geht der neue Streaming-Dienst Beatport Link an den Start. Dass Beatport im Streaming-Geschäft Fuß fassen will, ist spätestens seit dem Kauf von Pulselocker kein Geheimnis mehr. Jetzt steht der Service bereit, begleitet von Beatport Cloud.

Aktuell ist Beatport Link primär für die Nutzer der gerade aktualisierten WeDJ-App von Pioneer DJ interessant. Der Zugriff auf einen Katalog von über sieben Millionen Tracks ist damit möglich. Für DJs ist gerade der natürlich besonders interessant, Schwerpunkt von Beatport ist nun einmal Clubmusik. Für den langfristigen Erfolg eines solchen Diensts für DJs ist die Funktion, Tracks offline zu spielen von ganz großer Bedeutung. SoundCloud Go+ macht das bereits möglich. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird das zukünftig auch von Beatport Link unterstützt.

In der WeDJ App funktioniert das allerdings gegenwärtig noch nicht. Wenn ein Track aber vollständig geladen ist, kann dieser auch ohne Internetverbindung gespielt werden. Dieser Kompromiss liegt wahrscheinlich auch darin begründet, dass der Speicher auf Smartphones eine oftmals recht sensible Angelegenheit ist.

Die für Herbst angekündigte Rekordbox-Integration wird letztendlich zeigen, ob Offline-Play ein Bestandteil ist. Sollte wie gesagt, Grundvorraussetzung sein. Das Erstellen von Playlists und Charts ist ein weiteres Feature, das für einige von Interesse sein dürfte. Ganz besonders spannend ist natürlich der Preis: 14,99 US-Dollar monatlich beträgt dieser aktuell. 30 Tage darf kostenlos getestet werden.

Kunden bekommen damit gleichzeitig den ebenfalls neuen Service Beatport Cloud. Der ist auch optional für 4,99 US-Dollar im Monat erhältlich und bietet Beatport-Kunden die Möglichkeit, bereits gekaufte Tracks jederzeit und unbegrenzt nochmal herunterladen zu können. Mit dem neuen „Needle Drop Player“ wird eine Preview von 120 Sekunden an jeder Stelle eines Titels vorgehört. Die eigene Library kann des Weiteren nach diversen Kriterien wie BPM, Künstler, Remixer, Genre, Tonart oder auch Kaufdatum sortiert werden. 

Noch ist alles sehr neu, was jetzt noch fehlt ist die Integration in den gängigen DJ-Apps. Rekordbox ist für Herbst versprochen, mal schauen, wie schnell die anderen Anbieter dabei sind. Eine Sache ist jedenfalls klar: Streaming ist auch im DJ-Bereich ein ganz wichtiges Feature und wird zukünftig nicht mehr wegzudenken sein.

Weitere Infos und Anmeldung auf der Website

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