Bass Hersteller_Ampeg
Test
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09.09.2021

Ampeg Rocket Bass RB-115 Test

Comboverstärker für E-Bass

Der Sound der guten alten Zeit?

Die legendäre Amp-Schmiede Ampeg ist zwar in erster Linie für leistungsstarke Bass-Stacks populär, darüber hinaus kümmert sich die Company aber auch um jene Tieftöner, die nur eine kleine Lösung zum Üben oder für dezente Gigs suchen. Die zweite Generation der BA-Basscombos kam bereits 2014 auf den Markt und bietet den Ampeg-Sound im kompakten Format zu äußerst erschwinglichen Preisen. Kein Wunder also, dass die Serie entsprechend gut ankam! Seit dem Frühjahr 2021 steht nun die Nachfolgegeneration in den Läden: Die brandneuen Combos hören auf den Namen "Rocket Bass" und sind abermals in verschiedenen Größen und Leistungsklassen erhältlich (RB-108, RB-110, RB-112, RB-115, RB-210). Wir haben uns mit dem RB-115 das zweitstärkste Modell geschnappt und sind gespannt, was dieser Basscombo mit seinem Fünfzehnzoll-Lautsprecher klanglich zu bieten hat.

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Details

In Sachen Design orientiert sich Ampeg offensichtlich an der eigenen Vergangenheit: Der RB-115 verfügt über einen sehr eleganten Retro-Look und erinnert eindeutig an den legendären Portaflex B-15 aus den Sechzigern. Der Tolex-Überzug nennt sich "Black Diamond" und sieht wirklich sehr schick aus, zudem verwendet Ampeg bei den RB-Basscombos wieder eine klassisch anmutende Frontgrillbespannung in Schwarz-Silber, die den Sixties-Look komplett macht.

Chromkappen am 513 x 570 x 354 mm messenden Gehäuse sorgen außerdem für den Schutz der Ecken; zum Tragen gibt es einen großen Schlaufengriff auf der Oberseite. Der mit einem 15-Zöller aus dem Hause Eminence ausgestattete RB-115 bringt erfreulicherweise nur etwas mehr als 15kg auf die Waage, sodass der Transport wirklich mühelos von der Hand geht. Insgesamt wirkt der Ampeg-Basscombo wirklich sehr hochwertig - das Gehäuse ist robust, der Tolexbezug wurde tadellos verarbeitet, und alle Bedienelemente machen einen soliden Eindruck.

Chromkappen am 513 x 570 x 354 mm messenden Gehäuse sorgen außerdem für den Schutz der Ecken; zum Tragen gibt es einen großen Schlaufengriff auf der Oberseite. Der mit einem 15-Zöller aus dem Hause Eminence ausgestattete RB-115 bringt erfreulicherweise nur etwas mehr als 15kg auf die Waage, sodass der Transport wirklich mühelos von der Hand geht.

Insgesamt wirkt der Ampeg-Basscombo wirklich sehr hochwertig - das Gehäuse ist robust, der Tolexbezug wurde tadellos verarbeitet, und alle Bedienelemente machen einen soliden Eindruck!

Damit sind wir auch schon beim Herzstück unseres 200 Watt starken Test-Combos: dem Verstärker. Im Gegensatz zur Vorgängergeneration wurde der Amp bei den neuen RB-Basscombos rückseitig verbaut, sodass alle Regler von oben zugänglich sind. In meinen Augen ist diese Lösung sowohl optisch als auch hinsichtlich des Bedienkomforts besser, deshalb gibt es von mir schon mal ein "Daumen hoch" für diese Entscheidung!

Ganz links parken zwei Inputklinken (1 x für passive und 1 x für aktive Bässe mit -15dB) zur Verbindung mit dem Bass. Darauf folgt eine komplett neu entwickelte Overdrive-Schaltung mit der Bezeichnung "Super Grit Technology" bzw. kurz "SGT". Für die Bedienung der Zerre gibt es einen On-Schalter, einen Grit-Regler für den Sättigungsgrad und schließlich den Level-Regler zur Lautstärkenabstimmung des Overdrive-Signals im Verhältnis zum cleanen Sound.

Mittig auf dem Panel finden wir den Volume-Regler für die Endlautstärke des Basscombos sowie die Klangzentrale, die sich aus einem Dreiband-Equalizer und den allseits bekannten Ampeg-EQ-Presets "Ultra Lo" und "Ultra Hi" zusammensetzt. Die Presets werden, genau wie bei der Vorgängergeneration oder bei anderen Ampeg-Amps, mit einfachen Tastern aus- und eingeschaltet.

Den Abschluss auf der Bedien-Panel machen zwei Miniklinken zum Anschluss eines Kopfhörers und für das Einspielen von externen Signalen via MP3-Spieler, Smartphone oder ähnlichen Gerätschaften.

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