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Eine rhythmische Kooperation der Superlative: Konnakol meets Bass & Drums

Das Video einer Kooperation zwischen dem indischen Konnakol Virtuosen Manjunath Bc und zwei Musikern aus Deutschland und Australien macht gerade eine virale Achterbahnfahrt im Netz.


Konnakol ist der in Indien gelehrte, rhythmische Sprechgesang, der zum Teil über wechselnde Metren und durch alle möglichen rhythmischen Unterteilen hinweg, in langen Zirklen gesprochen wird. Im Unterricht von angehenden Tabla Spieler geht es erst ans Spiel des Instruments, wenn die Vokabeln und Grooves vorher ausgiebig mit dem Mund trainiert wurden. „Can’t sing – can’t play“ wird hier also absolut wörtlich genommen. So manch ein westlicher Drummer und Percussionist hat sich seit den 70er Jahren für indische Musik und Rhythmik begeistern können. Steve Smith oder Pete Locket gehören aktuell zu den bekanntesten Vertretern.
Manjunath Bcnimmt regelmäßig seine Handy-Videos auf, die dann von der Netzgemeinde weiterverbreitet werden. Und ab und an fühlt sich ein (sehr berufener) Instrumentalist inspiriert, mit diesen Grooves eine eigene Interpretation aufzunehmen. In diesem Fall war es der in Deutschland lebende US-Bassist Dave King, der das Stück mit Akkorden und einem Bass Groove unterlegt hat, der australische Drummer Andy Gander nahm dazu dann seinen Schlagzeug-Part auf. Das Ganze wurde jetzt von der US-amerikanischen Percussion Notationssoftware percuss.io mit den Noten zum Mitlesen auf Facebook veröffentlicht.
Falls ihr mal wissen wollt, was mit Rhythmus alles möglich ist, schaut es euch an. Es ist wirklich abgefahren!

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von Christoph Behm

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