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E-MU Shortboard Test

Wer die Achtziger als aktiver Musiker miterlebt hat, dem wird der Name E-MU ziemlich sicher ein verklärtes Lächeln ins Gesicht zaubern. Jüngere werden eher an einen flugunfähigen Laufvogel in Australien denken. Tatsache ist, dass der kalifornische Hersteller auf eine lange und glorreiche Geschichte zurückblicken kann, was sie auf ihrer Webpage auch stolz verkündet: Founded 1971. In den fast vierzig Jahren seither wurden unterschiedlichste Geräte entwickelt und gebaut, von Synthesizern und Drummachines bis hin zu Samplern und Soundkarten. Und mit nicht wenigen dieser Entwicklungen hat man eindrucksvoll an der Geschichte elektronischer Musikinstrumente mitgeschrieben. Seit Längerem allerdings wartete man vergeblich auf Meldungen über aufsehenerregende Neuheiten aus dem Silicon Valley, und dass E-MU zuletzt Tasten verbaut hat, ist auch schon ein paar Jahre her.

Mit dem Long- und dem Shortboard, zwei Keyboards der Einsteiger-Klasse, melden sich die Kalifornier nun wieder zurück. Die beiden Instrumente sollen mit leichter Bedienbarkeit, geringem Gewicht, Brot-und-Butter Sounds und rudimentären Eingriffsmöglichkeiten in die Klangerzeugung punkten. Als besonderen Clou gibt es zusätzlich die Möglichkeit, dass das Keyboard seine Sounds auch sendet – dazu ist allerdings ein mehr als 100 Euro teures Zusatzgerät nötig. Brot-und-Butter-Klänge, Klangbearbeitung, MIDI-Funktionen und Sendefähigkeit sind ein bunter Mix aus den Bereichen Keyboard, Synthesizer und Controller. Schauen wir mal, ob E-MU dabei das Beste aus allen Bereichen erwischt hat und tatsächlich eine Marktlücke füllt.

shortboard49
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Thomas sagt:

#1 - 01.10.2012 um 06:58 Uhr

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Die Tastatur ist was mir am wenigsten an dem Geraet gefaellt.

Kommentare vorhanden
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