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Diese 5 Bands beenden ihre Konzerte ohne Zugabe

Der letzte große Knall, das Licht erlischt und das Publikum mutiert zum Jubel-Chor: Zu-ga-be. Haben wir wohl alle schon gerufen. Ob der Tradition wegen oder als freche Forderung, gehören Zugaben nicht irgendwie dazu? Diese 5 Bands haben diese Frage mit einem klaren Nein beantwortet.

Shutterstock / kondr.konst

1) Metallica

Metallica gehören zu den prominentesten Gegnern des klassischen Zugaben-Rituals. Vor allem auf ihrer aktuellen M72-Tour verzichtet die Band auf den üblichen kurzen Bühnenabgang. Stattdessen wird die Setlist von Anfang bis Ende durchgeplant, inklusive der Songs, die früher als Zugabe gespielt worden wären.

Die Idee dahinter: Das Publikum weiß ohnehin, dass die Band zurückkommen wird. Warum also ein künstliches Schauspiel daraus machen? Für Metallica zählt offenbar ein flüssiger Konzertablauf mehr als Tradition.

2) Dark Angel

Die Thrash-Metal-Band Dark Angel gehört zu den deutlichsten Kritikern des Zugaben-Rituals. Sänger Ron Rinehart erklärte in einem Interview, dass er es nicht möge, Fans förmlich um weitere Songs „betteln“ zu lassen. Aus seiner Sicht haben die Zuschauer bereits für eine vollständige Show bezahlt. Deshalb spiele die Band lieber das komplette Set ohne künstliche Unterbrechung und verabschiede sich anschließend direkt.

3) The Who

Bei The Who hat die Ablehnung von Zugaben Tradition. Gitarrist Pete Townshend äußerte sich mehrfach kritisch über das Ritual. Für ihn wirkt es oft wie ein vorhersehbares Schauspiel, bei dem alle Beteiligten bereits wissen, wie es endet. Statt das Publikum kurz warten zu lassen, bevor die Band für ein oder zwei weitere Songs zurückkehrt, bevorzugten The Who häufig einen klaren Schlussstrich unter ihre Shows.

4) Elvis Presley

Bereits lange vor Metallica oder The Who verzichtete Elvis Presley auf Zugaben. Sein Manager Colonel Tom Parker wollte, dass die Zuschauer das Konzert mit dem Gefühl verlassen, noch mehr sehen zu wollen. Statt einer Zugabe wurde Elvis oft direkt von der Bühne begleitet. Aus dieser Praxis entstand sogar der berühmte Satz „Elvis has left the building“, der dem Publikum signalisieren sollte, dass die Show endgültig vorbei ist.

5) Maroon 5

Auch Maroon 5 stehen dem Zugaben-Konzept skeptisch gegenüber. Frontmann Adam Levine erklärte, dass er wenig Sinn darin sehe, die Bühne zu verlassen, wenn ohnehin jeder im Saal wisse, dass die Band gleich zurückkommt. Stattdessen plädiert er dafür die komplette Show am Stück zu spielen und den letzten Song auch tatsächlich als letzten Song zu präsentieren. Für Levine ist das ehrlicher und direkter.

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Es ist ein spannendes Phänomen. Was einst einmal als eine Überraschung für die Fans gedacht war, ist heute ein kühl kalkulierter Bestandteil der Setlist. Während einige Bands sich ihre größten Hits für die Zugabe aufbewahren und die kurze Verschnaufpause nutzen, verzichten Andere mittlerweile vollends auf dieses Konzept.

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