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Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs – Ozzy Osbourne feat. Jake E. Lee – Bark at the Moon

Als Ozzy Osbourne nach dem zweiten Solo-Album 1982 seinen Gitarristen Randy Rhoads aufgrund eines tragischen Unfalls verlor, galt es, ein gitarristisch schwieriges Erbe anzutreten. Diese Aufgabe erfüllte nur wenig später Jake E. Lee, der sich in den Auditions um den heißbegehrten Posten gegen so harte Konkurrenz wie George Lynch durchsetzen konnte.

(Bild: © Shutterstock.com, Marko Ristic ZT, 541313290)
(Bild: © Shutterstock.com, Marko Ristic ZT, 541313290)


1983 folgte nach dem Live-Album “Speak of the Devil”, das ausschließlich Coversongs von Black Sabbath enthielt, das erste neue Studioalbum mit dem Titel “Bark at the Moon”. Und Lee bewies, wie schon sein Vorgänger, ein gutes Gespür für Riff-Writing und exzellente Soli mit Charakter, auch wenn die Hauptkomponisten Jake E. Lee und Bob Daisley keinerlei Tantiemen für das Werk erhielten.

Dem Titelsong wollen wir heute ein Play Alike widmen, und auch wenn das Riff relativ einfach klingt, beinhaltet es doch ein paar Tücken, die nicht ganz ohne sind – von gemuteten 16teln bis hin zu Überstreckungen!
Für die Aufnahmen von Bark at the Moon kam primär ein 1977er 100 Watt Marshall-Topteil zum Einsatz, auch wenn Jake auf einigen Bildern live mit 1980ern Marshall JCM800 100 Watt Tops gesehen wird.
An Gitarren findet man in den frühen 80ern bei Jake die 1974 “Charvel Whitey” mit Hardtail, die auch heute wieder als Jake E. Lee Custom Modell erhältlich ist, sowie zwei Charvel Allan-Holdsworth-Modelle mit fixiertem Vintage-Tremolo, dessen Arm Lee entfernte. An Effekten setzte er auf ein Boss OD-1 Overdrive, Boss BF-2 Flanger, Boss GE-7 Equalizer und den Boss PH-2 Super Phaser

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Audio Samples
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Bark at the moon – Mainriff Bark at the moon – Playback

Die Tabs findet ihr hier:

Um an Jakes Sound zu kommen, benötigt ihr nicht allzu viel Equipment. Eine Humbuckergitarre und ein Röhrenamp sind die Haupt-Ingredienzien, wobei ihr euch beim Ampsound am 2203 Modell von Marshall orientieren solltet, also dem JMP Super Lead bzw. dem späteren JCM800. An Effekten kommen etwas Reverb und in den Soli Phaser und Delay zum Einsatz. Manchmal wird der Phaser auch, ganz in Van-Halen-Manier, zum Andicken der Rhythmussounds verwendet.
Hier findet ihr ein mögliches Setup:

Soundvorschlag
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Und nun viel Spaß mit “Bark at the moon”!

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von Haiko Heinz

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