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Die besten Gitarren-Soli – Lionel Richie feat. Louis Shelton – Hello -Workshop

Mit der heutigen Folge und dem Lionel Richie Klassiker “Hello” widmen wir uns einem Gitarristen, der in der Wahrnehmung auch in der Gitarristenszene zu unrecht relativ unbekannt ist, nämlich Louis (“Louie”) Shelton. Louis war Bestandteil der sogenannten “Wrecking Crew”, eine Gruppe von Studiomusikern in Los Angeles, die für die meisten Hit-Recordings der 60er und 70er Jahre verantwortlich waren und gitarristische Schwergewichte wie Barney Kessel, Tommy Tedesco oder Howard Roberts in ihren Reihen sitzen hatten.

(Bild: © Bildnummer: 1038372127 Von: Fabio Diena)
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Louie wurde primär bekannt durch seine Arbeit auf den ersten “Monkees”-Alben und seinen funky Gitarren für die Jackson 5, was jedoch nur einen Bruchteil seines gigantischen Schaffens ausmacht, denn auch Marvin Gaye, Barbra Streisand, Simon and Garfunkel und viele andere vertrauten seinen Fähigkeiten.
Das Equipment ist bei Shelton sehr traditionell und so finden sich viele Stratocaster-und Telecastermodelle in seiner Sammlung, allerdings auch einige Jazzgitarren wie eine Gibson ES-175 oder ES335. An Verstärkern sieht man diverse Fender-Modelle wie z.B. den Tweed Deluxe.
Das Solo von “Hello” bewegt sich in Am und ist sehr motivisch aufgebaut. Gerne setzt Louie auf eine Terz-Sequenz innerhalb der Scale, Double Stops aus dem C-Dur Dreiklang und Oktav-Motive.

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Hier findet ihr das Original:

Noten und TABs
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Audio Samples
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Original Playback

Dem Sound kommt ihr mit einer semiakustischen oder generell einer Hollowbody-Gitarre sehr nahe. Falls gerade keine zu Hand ist, tut es auch ein Modell mit Humbucker an der Halsposition und ihr nehmt etwas Volume oder Höhen weg. Der Verstärker sollte clean und mit etwas Hall versehen sein. Wenn ihr die Wahl habt, solltet ihr eher auf ein amerikanisches Ampmodell setzen:

Beispiel Sound-Setup mit PlugIns
Beispiel Sound-Setup mit PlugIns

Und nun viel Spaß mit “Hello”!

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1983 veröffentliche Lionel Richie auf dem Motown-Label sein zweites Album mit dem Titel „Can't slow down", das bis zum heutigen Tag mit 20 Millionen Exemplaren zu den weltweit meistverkauften Alben zählt und ihm sogar einen Grammy bescherte. Auch die Liste der Musiker, die auf diesem Longplayer vertreten sind, liest sich wie ein „Who's who" der kalifornischen Musikszene. Namhafte Größen wie Abe Laboriel, Richard Marx, Darryl Jones oder Jeff Porcaro drückten sich bei den Aufnahmen die Studioklinke in die Hand.

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