Anzeige

Boss WL-50 Wireless System Test

Fazit

Mit dem Boss WL-50 steht ein durchdachtes und einfach zu handhabendes Funksystem bereit, das mit einigen praxisnahen Features ausgestattet ist. Der Empfänger lässt sich in einem Verbund mit weiteren Pedalen nutzen und ist in der Lage, 9-Volt-Geräte mit Strom zu versorgen. Hinzu kommt, dass er auch als Ladestation und Transportbehältnis für den Sender dient. Leider kann mich die Bauweise des Senders nicht vollends überzeugen, da dieser schlicht und ergreifen im Betrieb recht weit vom Instrument absteht und Gefahr läuft, bei Kontakt mit Freund, Feind oder Equipment abzubrechen. Dafür überzeugt das System mit einer unterbrechungs- und störungsfreien Signalübertragung.

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,5 / 5

Pro

  • störungsfreier Sound
  • gute Kabelsimulation
  • Empfänger mit 9V-Ausgang
  • einfache Handhabung
  • Empfänger dient als Ladestation für Sender

Contra

  • Bauweise Sender
Artikelbild
Boss WL-50 Wireless System Test
Für 229,00€ bei
Das Boss WL-50 System ist durchdacht und funktioniert störungsfrei, nur die Bauweise des Senders sollte überarbeitet werden.
Das Boss WL-50 System ist durchdacht und funktioniert störungsfrei, nur die Bauweise des Senders sollte überarbeitet werden.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Boss
  • Bezeichnung: WL-50
  • Typ: Drahtlos-Anlage für E-Gitarre
  • Herkunft: China
  • Sendefrequenz: 2,4 GHz
  • Kompatible Kanäle: 14
  • Reichweite: 20 Meter
  • Latenz: 2,3 ms
  • Dynamik: 110 dB und mehr
  • Frequenzgang: 20 Hz- 20 kHz
  • Ladezeit: 3 h
  • Laufzeit pro Ladung. ca. 12h
  • Besonderheiten: Cable Tone (Off/short/long), Receiver lässt sich auch mit zwei AA-Batterien betreiben
  • Abmessungen Sender: 87mm x 22mm x 36mm
  • Abmessungen Empfänger: 121 x 72 x 56 mm (LxBxH)
  • Gewicht Sender: 43 Gramm
  • Gewicht Empfänger: 220 Gramm
  • Ladenpreis: 199,00 Euro (Dezember 2018)
Hot or Not
?
Das Boss WL-50 System ist durchdacht und funktioniert störungsfrei, nur die Bauweise des Senders sollte überarbeitet werden.

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Bassel Hallak

Kommentieren
Profilbild von Bonedoleser

Bonedoleser sagt:

#1 - 20.12.2018 um 12:45 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo!
Hast du das Gerät mal mit einem Bass testen können?
Leider beschneiden - trotz des angegebenen Frequenzbereichs - viele Wirlesssyteme den Bassbereich.
Viele Grüße

Profilbild von seppdeisen

seppdeisen sagt:

#2 - 10.02.2019 um 15:06 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Verbraucht der Transmitter, wenn er im Empfänger "transportiert" wird keinen Strom? Ich befürchte er entlädt sich dann mit der Zeit nämlich selbst. Ist dem so?

Kommentare vorhanden
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Boss Nextone Special Test

Gitarre / Test

Der Boss Nextone Special ist mit 80 Watt der größte Combo der Serie und bewegt sich trotz Solid-State-Bauweise nah am Sound der legendären Röhrenklassiker.

Boss Nextone Special Test Artikelbild

Die Boss Nextone Serie an E-Gitarrenverstärkern, die der japanische Hersteller neben Katana- und Waza in seinem Portfolio aufführt, beinhaltet drei Ampmodelle in unterschiedlichen Ausführungen. Laut Hersteller bieten sich die Nextone-Combos, die in einer Stage, Artist und Special Ausführung erhältlich sind, einerseits als Übeverstärker, allerdings auch durchaus als professionelle Bühnenbegleiter an. Allen gemeinsam ist dabei die hauseigene "Tube Logic"-Technologie, ein zweikanaliger Aufbau, On-Board-Effekte, schaltbare Endstufen-Charakteristika und einiges mehr.Das Flaggschiff der Nextone-Reihe ist aktuell das "Special"-Modell mit 80 Watt Leistung, einem Waza B12W 12''-Custom-Lautsprecher und drei Speicherplätzen für Soundsettings. Die kleinste Variante, der Nextone Stage, war bereits Gegenstand eines Tests

Boss OC-5 Octaver Test

Gitarre / Test

Der Boss OC-5 Octaver führt relativ mühelos die Tradition fort, nach der die OC-Reihe Vorbildcharakter im Bereich der Octaver-Pedale hat. Und das seit 1982.

Boss OC-5 Octaver Test Artikelbild

Der Boss OC-5 Octaver gilt, was seine Herkunft angeht, als Nachkömmling des OC-2, das für viele schlichtweg das Octaver-Pedalschlechthin verkörpert. Seit dem Erscheinen des Pedals im Jahre 1982 hat sich unter der Haube einiges getan – der Version 3 beispielsweise wurde ein Poly-Modus implantiert.

Boss GT-1000Core Test

Gitarre / Test

Mit dem Boss GT-1000Core präsentiert sich die Taschenausgabe des Multieffekt-Flaggschiffs - kompakt und leicht, aber mit nahezu allen Features des Vorbilds.

Boss GT-1000Core Test Artikelbild

Das Boss GT-1000Core beherbergt im kompakten Pedalformat auf kleinstem Raum die interne Software, einen leistungsstarken Prozessor und alle Software-Features des großen Bruders, des Multieffekt-Flaggschiffs GT-1000. Der Platz auf dem Board ist knapp und der Trend zu kompakten Live-Rigs aktuell sehr groß.Nachdem Line 6 vor einiger Zeit das Helix mit dem HX Stomp ins Kleinformat verfrachtete, legt der japanische Traditionshersteller nun nach. In einem Gehäuse mit den Abmessungen eines Pedals aus der 500er Serie von Boss kommt die geballte Kraft an Amp-Simulation und Effekten

Boss IR-200 Test

Test

Der Boss IR-200 macht mit toll klingenden Amp-Simulationen, IR-Loader, EQ, Hall und flexiblen Anschlussmöglichkeiten das Board zur unabhängigen All-in-one-Lösung.

Boss IR-200 Test Artikelbild

Mit dem Boss IR-200 legt nun auch der japanische Hersteller einen Impulse-Response-Loader mit integriertem Amp-Modeling aufs Parkett, der eine perfekte DI-Lösung für Gitarristen und Bassisten bieten soll. Pedale dieser Art scheinen sich in jüngster Zeit einer großen Beliebtheit zu erfreuen, denn sie kombinieren digitale Amp- und Cab-Simulation mit einer handlichen Bauweise, die sich perfekt in jedes Live- und Studiosetup integrieren lässt und auch eine Kombination mit dem individuellen Pedalboard erlaubt.

Bonedo YouTube
  • Epiphone Noel Gallagher Riviera - Sound Demo (no talking)
  • Taylor 512ce (Urban Ironbark) - Sound Demo (no talking)
  • Walrus Audio Eons (Five-State Fuzz) - Sound Demo (no talking)