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Boss GT-1000CORE – harte Konkurrenz für das Line6 HX Stomp

Boss GT-1000CORE Teaser
Boss GT-1000CORE Teaser

Boss hat nicht nur zwei neue Looper auf die Welt losgelassen, sondern auch sein geschumpftes Flaggschiff Modeling Multieffektpedal GT-1000CORE vorgestellt. Es steht dem großen Bruder aber in nichts nach und ich würde sagen, dass es sogar für viele die bessere Lösung sein könnte.

Boss GT-1000CORE

Es wird kein großer Hehl darum gemacht, dass das neue Boss GT-1000CORE eine abgespeckte Version des GT-1000, dem Modeling- bzw. Multieffekt-Flaggschiff aus Japan. Es erinnert mich etwas an das mittlerweile zwei Jahre alte Line6 HX Stomp im Vergleich zum großen Helix von 2015.

Es steckt die gleiche Klangerzeugung darin: 140 Amps und Effekte für Gitarre und Bass, Looper und Tuner. Boss selbst nennt sie „AIRD“ (Augmented Impulse Response Dynamics), die natürliches Feeling und optimale Zusammenarbeit mit externen Effektpedalen garantieren soll. Mit dabei sind Emulationen „aller“ relevanten hauseigenen Effekte, inklusive DD-500, MD-500 und RV-500. Über den Klang mache ich mir also keine Sorgen, die Fähigkeiten hat Boss schon mit dem großen Bruder bewiesen. 24 Effekte können gleichzeitig erklingen (warum auch immer ich das brauchen könnte). Gewandelt und berechnet wird mit 32 Bit (Float), die Samplerate beträgt 96 kHz.

Boss GT-1000CORE Pedalboard

Steuerung, Anschlüsse

Neben der sechs Regler für die Parameter gibt es noch ein großes, monochromes Display direkt darüber. Output-Level wird separat gesteuert. Die Anzahl der Fußschalter ist auf drei geschrumpft und es werden nur die Bänke durchgeschaltet und über CTL1 ein Parameter zugeschaltet. Anders als bei Mooer, Kemper oder Line6 funktioniert das Umschalten laut Hörensagen noch schneller.

Besonders beachtlich finde ich die Anzahl der Anschlüsse. Es gibt nicht nur Dual Mono In- und Outputs, sondern gleich zwei FX-Loops, zwei Expression- bzw. (zweikanalige) CTL-Eingänge, sondern auch MIDI In und Out als Miniklinke und noch ein Micro-USB, um es als Interface zu nutzen oder neue Firmware draufzuspielen. Damit lässt sich mit dem entsprechendem Controller-Drumherum das große GT-1000 nachbauen.

Mein Kritikpunkt

Da Boss die hauseigenen Effekte hier emuliert oder direkt die digitale Klangerzeugung eingebaut hat, hat das GT-1000CORE nicht nur die Nase vor dem HX Stomp, sondern für mich auch noch vor dem großen GT-1000 – ich kann genau anpassen, wie viele Fußschalter oder Expressions ich haben möchte und es nimmt nicht so viel Platz weg. Mein einziger Kritikpunkt bleibt also: Warum nicht eher?

Preis und Marktstart

Ende Oktober, Anfang November soll das Boss GT-1000CORE im Handel für 699 Euro bestellbar sein. Einige Händler, zum Beispiel Thomann*, haben es schon zum Vorbestellen gelistet.

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von Gearnews

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