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Black Corporation stellt Deckard’s Dream Mk2 Synthesizer vor

Black Corporation stellt die zweite Version ihres Deckard’s Dream Synthesizer vor, der optisch nun als Desktop-Synth ein ansprechenderes Design bietet als sein Vorgänger.

Deckard's Dream Mk2 (Foto: Black Corporation)
Deckard’s Dream Mk2 (Foto: Black Corporation)


Technisch bleibt beim Deckard’s Dream MK2 fast alles beim Alten, nur optisch gibt es ein Restyling. Der Mk2 erscheint in einer neuen leichten und schlanken Desktop-Version mit Holzseitenteilen oder walhweise Rackwinkeln (beides im Lieferumfang enthalten). So ist Deckard’s Dream MK2 an das Design des kürzlich erschienenen Xerxes Synthesizers angepasst, der bereits das gleiche Layout aufweist. Neu sind auch zusätzliche Regler für Sustain-Modi und -Länge, was Anwendern eine bessere Handhabung verspricht. 

Fotostrecke: 3 Bilder Deckard’s Dream Mk2: Mit Rackwinkeln (Foto: Black Corporation)
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Deckard’s Dream ist kein 1:1-Nachbau des bekannten Yamaha CS-80 Synths, aber stark davon inspiriert. Der Synthesizer bietet acht Stimmen mit jeweils zwei identischen gelayerten Parts, die aus einem vollständig analogen spannungsgesteuerten Oszillator mit diskreten Wellenformern, einem analogen Tiefpass- und Hochpassfilter mit jeweils eigenen Cutoff- und Resonanzeinstellungen, einem Rauschgenerator, einer einzigartigen Multisegment-Filterhüllkurve und VCA plus ADSR-Envelope bestehen. Jede Ebene bietet zusätzlich einen eigenen unabhängigen Programmierbereich für die MPE-basierte Velocity- und polyphone Aftertouch-Steuerung der Filter-Cutoff- und Amp-Einstellungen.
Deckard’s Dream Mk2 wurde mit Fokus auf eine ausdrucksstarke Performance-Kontrolle entwickelt und bietet Programmabschnitte mit globaler MPE-basierter Kontrolle über LFO-Parameter und Pitchbend sowie globale Key-Tracking-Kontrolle über die Filter- und Amp-Einstellungen beider Layer. Schließlich gibt es einen globalen Portamento/ Glissando-Schieberegler, der beide Layer gleichzeitig beeinflusst.
Deckard's Dream in der Vorgänger-Version: Hier montiert in einem Holzchassis. (Foto: Mijk van Dijk)
Deckard’s Dream in der Vorgänger-Version: Hier montiert in einem Holzchassis. (Foto: Mijk van Dijk)

Die Performance-Sektion bietet eine globale Tonhöhensteuerung mit Reglern für Grob- und Feinabstimmung, einen Regler für die Verstimmung der Ebene 2, eine unabhängige Steuerung des Tastaturbereichs für jeden Layer, einen Mix-Ausgleich zwischen Layer 1 und Layer 2, globale Filter-Cutoff- und Resonanz-Offsets sowie einen globalen LFO zur Steuerung von Filter, Tonhöhe und Amp beider Layer gleichzeitig. Obendrein bietet der Synthesizer eine vollständige MIDI-Steuerung und die Möglichkeit, 128 Presets pro Bank in drei Bänken zu speichern, wodurch das klassische Synthesizer-Konzept auf zukünftige Studiobedürfnisse vorbereitet ist.

Deckard’s Dream Mk2 von Black Corporation wird im Juni 2020 zu einem Preis von 3.749 USD und einer Anzahlung von 1.199 USD erhältlich sein.
Der Preis beinhaltet den kostenlosen weltweiten Versand mit Japan Post International Priority. Kurierdienste (UPS, DHL, FedEx usw.) sind verfügbar, werden jedoch gegen eine zusätzliche Gebühr berechnet.

Weitere Informationen zu diesem Produkt gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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Deckard's Dream Mk2 (Foto: Black Corporation)

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von Michael Geisel

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