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Arturia OB-Xa V Test

Fazit

Arturia OB-Xa V erzeugt zwar insgesamt nicht diesen lebendigen, warmen und voluminösen Sound, kann aber Retroliebhaber dank gut ausgestatteter Bibliothek, allen wichtigen Klangbausteinen und einem ansprechenden Vintage-Look zufriedenstellen. Seine wahren Stärken liegen aber woanders: Mit den tempobasierten Modulationen und den guten Effekten präsentiert er sich im Zusammenspiel mit dem Arpeggiator zu einer intuitiv bedienbaren Klangmaschine, die für die aktuelle elektronische Musik besser geeignet ist als das originale Instrument. Mit dem OB-Xa V ist man schnell vertraut und kann dank einer sehr einladenden Benutzeroberfläche wirklich viel Spaß haben. So gesehen empfiehlt sich der Arturia OB-Xa V eher für kreative Köpfen als für überzeugte Puristen. Und das Beste: Man muss kein Oberheim-Fan sein, um diesen Synth zu mögen. Mein persönliches Fazit: 4,5 Sterne! Für die volle Punktzahl erwarte ich einen fetteren authentischen „Jump-Sound“ und einen etwas schlankeren Preis.
Da sich inzwischen einige Softwareinstrumente mit der Architektur eines OB-Synthesizers auf dem Markt tummeln, werden wir den Arturia OB-Xa V einem ausführlichen Vergleich mit der Konkurrenz unterziehen und dabei auch das Klangverhalten mehrerer Instanzen im Arrangement beobachten. Es bleibt spannend!
Pro
  • Guter Sound mit Mischung aus Retro und Modern

  • rhythmische, loop-basierte Modulation
  • Arpeggiator und Chord Memory
  • gute Effektausstattung

  • intuitive Bedienung
Contra
  • hoher Preis
Features
  • Software-Instrument nach Vorbild des Analog-Synthesizers Oberheim OB-Xa
  • Bis zu 16fache Polyfonie
  • Nur beim OB-Xa V enthalten (nicht beim Original):
  • Modulationsmatrix
  • Individuelles Voice-Panning
  • Arpeggiator
  • On-Board-Effekte
  • Browser mit 400 Presets
  • Systemvoraussetzungen: Ab Win 7, Ab Mac OS X 10.11, Arturia Software Center (für Autorisation)
  • VST 2.4, VST3, AAX, AU
Preis:
  • 199 Euro (Straßenpreis am 29.7.2020)
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • Guter Sound mit Mischung aus Retro und Modern

  • rhythmische, loop-basierte Modulation
  • Arpeggiator und Chord Memory
  • gute Effektausstattung

  • intuitive Bedienung
Contra
  • hoher Preis
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Arturia OB-Xa V Test
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Arturia macht eine Synthesizer-Ikone erschwinglich und in der DAW spielbar: der OB-Xa V kopiert wesentliche Merkmale des Oberheim OB-Xa und ergänzt praktische Features für trendige Elektronikmusiker.

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von Matthias Sauer

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