Anzeige

Ableton Live 11 Hacks – geheime Workflow-Tipps

Noch schneller produzieren, noch mehr Musik in Ableton Live 11 machen! Wir haben für euch die besten Tipps und Tricks, neudeutsch Hacks, für einen besseren Workflow mit dieser DAW gesammelt. Hier gibt’s sowohl nützliche Hinweise für Anfänger von Live 11 als auch unbekannte Features für Pro-User. 

Wer kennt das nicht: Zu Besuch beim Produktionspartner des Vertrauens und man schaut bei der Arbeit über die Schulter. Und dann macht er einen Shortcut, einen einzigen Arbeitsschritt mit nur einer Taste statt mit zehn Mausklicks. Das geht ja so viel schneller und einfacher, als man es selbst seit Jahren macht! Genau solche Tipps bekommt ihr hier an die Hand. Wir haben in der Trickkiste gewühlt und gefunden, was viele noch nicht kennen dürften.

Inhalte

  1. Details
  2. Schnelle Tipps für den Workflow
  3. Gating auf Clip-Ebene 
  4. Step Sequencer trifft MIDI-Controller
  5. Laustärke und Sounds des Metronoms anpassen
  6. MIDI-Noten mit dem Stift malen
  7. Makro-Geschwister: schneller mit Racks arbeiten
  8. Einfacher Automatisieren
  9. Das Einmaleins des Tastatur-Mappings (Tastatur)
  10. Export in Echtzeit
  11. Preview-Sounds und Loops nutzen
  12. Ableton’ Suchfunktion verbessern
  13. Fazit

Details

Schnelle Tipps für den Workflow

Zum Einstieg gibt es ein paar schnelle Tipps, die euch die Arbeit mit Ableton Live erleichtern. Sie richten sich eher an Anfänger.

  • Haltet STRG/CMD beim Import mehrerer Audiodateien gedrückt. So kommt jede Datei automatisch auf ihre eigene Spur und nicht alle auf eine.
  • Falls Live ein Plugin nach der Installation nicht anzeigt, geht in den Optionen auf „Plug-Ins“ und klickt dort „Rescan“ mit gehaltener ALT-Taste. Das zwingt Live zu einem „Deep Rescan“.
Audio-Import in die DAW Ableton Live
CMD/STRG beim Drag-and-drop gedrückt halten. Und schon bekommt jede Datei ihre eigene Spur.
  • Falls euch die kleinen ASD-Analyse-Dateien nerven, die Live beim Scannen von Audiodateien erstellt, deaktiviert „Analyse-Dateien erzeugen“ in den Optionen unter „File Folder“.
  • Parameter in Ableton setzt man mit einem Doppelklick zurück. Mit gehaltener SHIFT-Taste lassen sich Regler feiner einstellen. 
  • Wechselt mit SHIFT+TAB zwischen Clip-Ansicht (Piano-Roll oder Audio-Editor) und Spuransicht mit Effekten und Plugins.
  • SPACE startet die Wiedergabe vom ausgewählten Punkt aus. SHIFT+SPACE springt nicht zurück, sondern lässt die Wiedergabe vom gestoppten Punkt aus weiterlaufen. ALT+SPACE spielt den markierten Bereich im Arrangement einmal ab.

Gating auf Clip-Ebene 

Dieser Tipp gehört bei Ableton Live fast schon zu den Klassikern. Denn mit dieser Funktion könnt ihr in jedem Audio-Clip ohne weiteren Audioeffekt einen Gating-Effekt erzeugen. Damit kommen die leisen Anteile nicht durch. Das hilft zum Beispiel bei der Korrektur von Aufnahmen mit zu viel Hall oder Delay. Der Gating-Effekt fungiert außerdem als rhythmisches und kreatives Werkzeug. 

Audio-Clip in der DAW Ableton Live
Damit der Gating-Effekt gut hörbar ist, muss die Abspielrichtung im Warping-Bereich des Clips auf „einmal“ statt auf loop gestellt werden.

Audio-Clips werden in Ableton Live fast immer vom Warping-Algorithmus analysiert, außer sie sind besonders lang. So spielen sie zu jedem Songtempo mit, ohne dass sich die Tonhöhe verändert. Voreingestellt ist bei Live immer der Beat-Algorithmus. 

Und diesen könnt ihr ähnlich wie ein Gate nutzen, indem ihr den Transienten-Loop deaktiviert. Stellt ihr den Loop-Modus aus, verhält sich der darunterliegende kleine Regler für die Transienten-Hüllkurve wie der Threshold in einem Noise Gate: Je kleiner der Wert, desto weniger ist von den leisen Anteilen der Aufnahme zu hören. 

Warping in Ableton Live
Je sphärischer und verschwommener der Sound, desto deutlicher ist der Gating-Effekt hörbar.

Als Trance Gate lässt sich das Ganze nutzen, indem man den Parameter „Auflösung der Granulation“ von „Transient“ auf einen der Rasterwerte, beispielsweise Sechzehntel (1/16), stellt. Dreht man dann die Transienten-Hüllkurve runter, werden vor allem Pad-Sounds wunderschön rhythmisch zerhackt. Automatisieren kann man diese Parameter leider nicht, da sie auf Clip-Ebene stattfinden. 

Step Sequencer trifft MIDI-Controller

Akkorde, die man auf einem MIDI-Keyboard spielt, kann man in Ableton Live nicht nur aufnehmen, sondern auch wie in einem Step Sequencer setzen. In der Piano Roll leuchten die gerade gespielten Tasten im MIDI-Clip rot auf. Sie dann aber parallel mit der Maus als MIDI-Noten daneben zu setzen, artet in akrobatisches Produzieren aus. Das geht einfacher. 

Die Piano Roll in der DAW Ableton Live
Der blaue Kopfhörer links muss aktiviert sein, damit der Trick funktioniert.

Erstellt einen leeren MIDI-Clip (STRG/CMD+Shift+M) und aktiviert dann im Clip oben links an der Piano Roll den kleinen Vorhöherkopfhörer. Haltet nun den ersten Akkord und drückt währenddessen auf der Rechnertastatur den Pfeil nach links. Nun erscheinen die MIDI-Noten des Akkords in der Piano Roll. Haltet jetzt die Noten des nächsten Akkords auf dem MIDI-Keyboard gedrückt und nutzt wieder die linke Pfeiltaste, um den nächsten Akkord dahinter zu schreiben. 

Laustärke und Sounds des Metronoms anpassen

Kein einziges „Instrument“ hört man im Laufe einer Produktion so häufig, wie das Metronom. Und je nach Track und Instrumenten, die man gerade aufnimmt, kann das entweder viel zu laut oder viel zu leise sein. Mit dem normalen Lautstärkeregler am Master verändert sich daran leider nichts. 

Session View in der DAW Ableton Live
Auch die Preview-Lautstärke von Abletons Instrumenten stellt man mit diesem Regler ein.

Besagter Master hat als einziger Kanal in Ableton Live einen zweiten Lautstärkeregler. Die DAW selbst nennt ihn „Vorhör-Lautstärke“, im Englischen „Cue“. Er regelt unabhängig von der Spurenlautstärke den Pegel des Metronoms. Wem die Sounds in Ableton eher auf die Nerven gehen, bekommt hier auch die Möglichkeit, sie auszutauschen

Da die Sounds in einem versteckten Ordner liegen, verlaufen die Wege dorthin je nach Betriebssystem unterschiedlich. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Software geschlossen ist, sonst kann es zu Fehlern kommen. Legt außerdem ein Backup von den bestehenden Dateien an, falls ihr später wieder zu den Originalsounds zurückwollt. 

Session View in der DAW Ableton Live
Die Sounds des Ableton-Metronoms auf dem Mac.

Beim Mac klickt ihr das Ableton-Live-Programmsymbol im Programmordner mit rechts an und wählt „Paketinhalt anzeigen“. Navigiert dann hier hin:

Contents/App-Resources/Misc/Metronome/Samples/

In diesem Ordner liegen die Audiodateien „MetronomeUp.wav“ und „Metronome.wav“. Erstere spielt beim ersten Schlag eines Vierviertel-Takts ab, die zweite bei den anderen Viertelnoten. Überschreibt ihr nun die beiden Dateien mit zwei anderen Wav-Dateien mit denselben Namen, ist das Metronom dann mit den neuen Sounds in Live zu hören. 

Auf Windows-Rechnern ist der Ordner versteckt. Ihr müsst euch also erst in den Windows-Ordner-Optionen versteckte Ordner anzeigen lassen. Dann navigiert ihr zu folgendem Pfad und befolgt die gleichen Schritte zum Ersetzen der beiden Audio-Dateien, wie beim Mac beschrieben: 

C:\ProgramData\Ableton\Live 11\Resources\Misc\Metronome\Samples\

MIDI-Noten mit dem Stift malen

MIDI Noten malen? Das können doch alle Ableton-Newbies! Einfach leeren MIDI-Clip erstellen und mit dem Stiftwerkzeug (Shortcut „B“) schöne Melodien malen. Dieses Werkzeug ist in Kombination mit einigen Funktionstasten und Tastenkombinationen aber noch um einiges mächtiger. So malt man standardmäßig MIDI-Noten auf einer Tonhöhe, sobald man die gehaltene Maus in der Piano Roll bewegt – praktisch für Snare Rolls oder Hi-Hats.

MIDI CLIP Ableton Live
Eine MIDI-Linie malen.

Will man aber eine Melodie über mehrere Noten malen, hält man dafür beim Zeichnen die ALT-Taste gedrückt. In Verbindung mit der „Scale“-Einstellung in Clips kann man so direkt eine Melodie in einer eingestellten Tonart malen. Wer das Stiftwerkzeug eher für Melodien als für Hi-Hats auf einer Note nutzt, dreht diesen Workflow in den Optionen unten im Bereich „Record Warp Launch“ um – sodass man standardmäßig Melodien malt und MIDI-Noten auf einer Note mit der ALT-Taste.

Velocity-Werte in einem MIDI-Clip in Ableton Live
Auch für die Velocity-Ramp braucht es die ALT-Taste.

In Kombination mit den anderen Funktionstasten ist mit dem Stift einiges möglich. Mit gehaltener STRG/CMD-Taste malt man beispielsweise eine langgezogene Note. Will man viele Noten malen, aber nicht nur einen Rasterwert verwenden, wechselt man beim Malen mit STRG/CMD+1, STRG/CMD+2 und STRG/CMD+3 zwischen drei Rastergrößen. Die Notenlänge passt sich automatisch an. Und hält man die STRG/CMD-Taste beim Zeigen auf eine vorhandene MIDI-Note gedrückt, kann man deren Velocity verändern. Außerdem zeichnet man mit gehaltener ALT-Taste im Velocity-Bereich eine Rampe von kleinen zu großen (oder umgekehrten) Velocity-Werten ein – praktisch bei Snare Rolls. 

Makro-Geschwister: schneller mit Racks arbeiten

Zwischen einem und sechzehn Makros pro Rack (in Live 11) steuern jeweils einen oder auf Wunsch auch mehrere Parameter aus den Instrumenten und/oder Effekten im Rack fern. Damit spart man sich das mühsame Suchen, baut sich durch die Verknüpfung mehrerer Parameter mit einem Makro Sounddesignmaschinen und macht das Automatisieren von Reglern zugänglicher. Bei komplexeren Racks wird das Verknüpfen von Parametern und Makros aber manchmal unübersichtlich. Mit den „Siblings“ gibt es dafür eine sehr nützliche Funktion.

Ableton Live mit einem Instrument Rack
Nicht zu verwechseln mit „Wert auf Geschwister (2)“ übertragen. Diese Funktion kopiert nur den Wert des Reglers auf die anderen Instanzen im Rack.

Habe ich zum Beispiel in einem Instrument-Rack drei Instanzen von Wavetable als Layer geladen und will die Lautstärke von allen mit einem Makro steuern, reicht es dank dieser Funktion aus, die Lautstärke der ersten Instanz mit einem Makro zu verbinden. Ein erneuter Rechtsklick zeigt die Funktion „Map to all siblings“ an. Sie verbindet dann automatisch die Lautstärken der beiden anderen Wavetable-Instanzen mit demselben Makro.

Rechtsklickmenü in Ableton Live
Nach dem Mapping taucht die Option im Rechtsklickmenü auf.
Mapping in Ableton Live
Nun ist der gleiche Parameter aus den beiden anderen Wavetable-Instanzen aus dem Rack ebenfalls mit Makro 1 verbunden.

Einfacher Automatisieren

Automation in Ableton nimmt man entweder auf, zeichnet sie ein oder setzt Automationspunkte mit der Maus. Mit dem dritten Weg fangen die meisten an. Entweder man zeichnet die Punkte in den Clip-Envelope oder in die gewünschte Spur im Arrangement. Praktisch sind dort die acht Vorlagen.

Automationskurve in Ableton Live
Sechs Punkte umranden den Auswahlbereich der Automationskurve. Mit diesen krümmt oder dreht man die Kurve.

Um die Automationskurven schnell zu verändern, markiert ihr sie und dreht sie dann mit den sechs Krümmungspunkten an den Ecken des Auswahlrechtecks, wodurch sie sich anpassen. Haltet ihr die ALT-Taste beim Krümmen gedrückt, spiegelt sich die Krümmungsrichtung des Punktes gegenüber. Und soll eine Automationslinie nicht gerade, sondern als Kurve verlaufen, hält man ebenfalls die ALT-Taste gedrückt, während man mit dem Mauszeiger auf die gewünschte Linie zeigt. 

Das Einmaleins des Tastatur-Mappings (Tastatur)

Ableton erlaubt zwar nicht wie manch andere DAW das Ändern von Tastaturbefehlen, dafür ist das Zuweisen von Funktionen auf die eigene Rechnertastatur ein Leichtes. So wurde etwa der Aufnahmefunktion keine feste Taste zugewiesen. Also drückt man STRG/CMD+K, klickt den runden Aufnahmeknopf oben in der Titelzeile und betätigt dann die gewünschte Taste (zum Beispiel „r“). Wichtig ist das Deaktivieren der MIDI-Rechnertastatur oben rechts. Sonst blockiert Ableton die Tasten, mit denen man auch MIDI-Noten spielen kann. 

Tastatur-Mapping-Menü in Ableton Live
Im Mapping-Modus zeigt Ableton die verbundenen Tasten an.

Nicht nur Knöpfe, auch Parameter kann man mit Tasten verknüpfen. Wenn ich zum Beispiel die Masterlautstärke mit einer Taste verbinde und im Mapping-Bereich links einen Minimalwert von -18 dBFS und einen Maximalwert von -12 dBFS einstelle, springt Live beim Tastendruck automatischen zwischen beiden Pegeln. So kann ich bei leiseren Pegeln schnell prüfen, ob die Mixentscheidungen richtig waren. 

Export in Echtzeit

Wo es in den meisten anderen DAWs die Wahl zwischen den beiden Optionen Echtzeit oder Offline gibt, ist das Ganze in Live auf den Offline-Export reduziert. Und der ist ja auch praktisch: Die Exportdauer fällt so fast immer um ein Vielfaches kürzer aus als in Echtzeit. 

Audioeffekt External Audio Effect in Ableton Live
Dry/Wet sollte auf 0% stehen, so gelangt sicher kein störendes Signal in den Export.

Aber viele Producer werden wissen, wie wichtig das Abhören beim finalen Bounce ist: „Export“ klicken, Augen zu und das vollendete Werk hören. Wie viele Fehler man da noch hört! Wie oft man da noch den einen offenen Effekt oder eine unsauber editierte Audiospur entdeckt. 

Export-Fenster in Ableton Live
Zurücklehnen und den Track beim Export in Echtzeit hören.

Man kann Ableton aber zu einem Export in Echtzeit, also zum gleichzeitigen Abspielen beim Export, zwingen. Legt dafür ein „External Audio Effect“ auf eine leere Spur. Stellt dort unter „Audio From“ irgendeinen Audio-Eingang eures Systems ein. Damit nicht wirklich etwas in eurem Track landet, dreht ihr im External Audio Effect „Dry/Wet“ auf 0%. Nun exportiert Live euren Track in Echtzeit. 

Preview-Sounds und Loops nutzen

Die Vorschau-Loops für die Presets in Lives Instrumenten sind oft so gut, dass man sie direkt im Projekt nutzen möchte. Dass das nicht per Drag-and-drop geht! Vertane Chance, Ableton! Denn die DAW hält diese Dateien, ähnlich wie die Sounds des Metronoms, gut versteckt. 

Schließt, bevor ihr diese Schritte befolgt, die Software. Für die Preview-Sounds aus der Core-Library müsst ihr beim Mac wieder im Finder zum Programme-Ordner gehen, Ableton mit rechts anklicken und „Paketinhalt anzeigen“ wählen. Dann navigiert ihr genau hierhin: 

Contents/App-Resources/Core Library/Ableton Folder Info/Previews/Devices

Die Vorschaudateien sind dort bei jedem Ableton-Instrument als komprimierte Ogg-Dateien abgelegt. Kopiert die gewünschten Dateien auf den Desktop. Danach könnt ihr sie in Ableton per Drag-and-drop importierten. 

Exportfenster in Ableton Live
So nutzt man den Preview-Sound als Clip in Ableton.

Wollt ihr Vorschau-Loops aus einem Live-Pack nutzen, klickt ihr das entsprechende Pack im Finder ebenfalls mit rechts an und wählt „Paketinhalt anzeigen“. Dann geht es zum Pfad: Ableton Folder Info/Previews. Wo Ableton die Packs auf eurem Mac abspeichert, seht ihr in den Optionen unter Library. 

Bei Windows müsst ihr euch wieder die versteckten Ordner anzeigen lassen. Navigiert dann zu 

C:\ProgramData\Ableton\Live (x)\Resources\Core Library\Ableton Folder Info\Previews\ Previews\Devices

Anstatt (x) steht bei euch die jeweils installierte Version von Ableton Live. In meinem Fall ist es

..\Ableton\Live 11 Suite\…

Bei den Live-Packs kommt es darauf an, wo ihr sie installiert habt. Habt ihr nichts geändert, lautet der Standardinstallationspfad für das Pack „Build and Drop beispielsweise:

\Dokumente\Ableton\Factory Packs\Build and Drop\Ableton Folder Info\Previews\

Ableton’ Suchfunktion verbessern

Ableton’s Suchfunktion im Browser ist schnell, aber häufig nicht präzise genug. Drücke ich die Tastenkombination STRG+F/CMD+F und gebe ein Suchwort wie “Serum” ein, werden immer “Alle Ergebnisse” angezeigt. Also auch Samples, Max-for-Live-Devices oder Ableton Presets mit dem Wort Serum im Namen. 

Beim Plug-in-Namen reicht es in der Suche auch nur Teile der Benennung einzugeben. 

Suchfunktion in der DAW Ableton Live

Wollt ihr nur in einer Kategorie wie “Sounds” oder einer der Sammlungen suchen, müsst ihr diese links erst anwählen, dann oben ins Suchfeld klicken und dort den Suchbegriff eingeben – ohne vorherige Tastenkombination. Auch eine Möglichkeit bei zu voller Ergebnisliste nur externe Plug-ins angezeigt zu bekommen ist zusätzlich zum Plug-in-Namen noch “Vst” einzugeben, also beispielsweise “Serum vst”. 

Mit den Sammlungen oben links im Browser (“Favorites) lässt sich ein Problem umgehen, dass das Finden des Lieblings-Plug-ins in großen Plug-ins beschleunigt. Denn häufig werden mehrere Formate, VST2 und VST3 (bei Macs noch AU) installiert. Sucht man nun nach einem Plug-in, bekommt man immer alle Formate angezeigt – ein potenzieller Stolperstein, gerade wenn man mit anderen zusammenarbeitet. 

Für jede Device-Kategorie eine eigene Sammlung. Alternativ könnte man alle Plug-ins in einer Sammlung vereinen.

Der Browser in der DAW Ableton Live

Würde man deswegen nun zum Beispiel VST2 in den Einstellungen von Ableton deaktivieren, werden vor allem ältere Plug-ins nicht mehr angezeigt. Fügt von also von allen Plug-ins jeweils ein Format zu einer der Sammlungen hinzu. So kommt ihr nicht mehr durcheinander. Nutzt ihr dann die Suche und beschränkt euch auf die Sammlung, könnt ihr sicher sein, dass dort immer das richtige Format angezeigt wird. 

Fazit

Ableton Live hat an vielen Stellen kleine und große Hilfen versteckt, die den Producer-Alltag erleichtern. Neben den von uns aufgelisteten Punkten können wir euch nur die Lektüre des Handbuchs von Ableton Live empfehlen, und zwar gerade wenn ihr die Grundfunktionen bereits verinnerlicht habt. Wer eher praktisch veranlagt ist und lieber viel durch Ausprobieren lernen möchte, der sollte an möglichst vielen Punkten im Workflow von Live testen, ob das gleichzeitige Halten einer der Funktionstasten STRG/CMD bzw. ALT eine zusätzliche Funktion hervorruft. 

Hot or Not
?
Ableton Live 11 Tipps

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Julian Schmauch

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
Bonedo YouTube
  • Strymon Deco V2 Sound Demo (no talking) with ASM Hydrasynth
  • Cosmotronic Modules Demo
  • Analog FX SER-2020 semi-modular Synthesizer Sound Demo (no talking) with Empress Reverb