Zoom Neurig: Neural Modeling, NAM A2 Lite und 139 Effekte

Mit dem Zoom Neurig stellt der japanische Hersteller von Audiotechnik einen neuen Multieffektprozessor für Gitarristen vor, der auch äußerlich mit einem ansprechenden Design daherkommt. Die Besonderheit: Neurig kann Verstärker und Pedale mithilfe einer vom Hersteller neu entwickelten neuronalen Modeling-Technik nachbilden. Die DNA Engine getaufte Technologie bietet zudem native Unterstützung für das Format NAM A2 Lite.

Zoom Neurig
Bildquelle: Zoom

DNA Engine, NAM A2 Lite und 139 Effekte

Die Ausstattung ist, wie bei Zoom üblich, üppig. Geboten werden 139 Effekttypen, von denen sich laut Hersteller bis zu 14 gleichzeitig nutzen und flexibel routen lassen. Die interne Signalverarbeitung erfolgt mit 32 Bit Float. Die wichtigste Neuerung ist die native Unterstützung des NAM-A2-Lite-Formats. Ab Werk sind bereits 30 DNA-Modelle für Verstärker und Effektpedale gespeichert, die sich jederzeit erweitern lassen.

Bei der Boxensimulation greift das Neurig auf 22 Multi-Layer-Impulsantworten (IRs) zurück, die jeweils aus drei bei unterschiedlichen Lautstärken aufgenommenen IRs bestehen. Zusätzlich lassen sich bis zu 50 eigene Impulsantworten speichern und verwalten. Auch IRs von Drittanbietern können importiert werden.

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Das Neurig bietet zudem 75 vorinstallierte Preset-Rigs, die sich individuell anpassen lassen. Insgesamt können bis zu 200 Rigs gespeichert werden. Für Klangvielfalt und flexible Einsatzmöglichkeiten dürfte also gesorgt sein.

Auch eine Looper-Funktion mit einer Aufnahmezeit von bis zu 45 Sekunden und ein chromatisches Stimmgerät fehlen nicht. Schließlich kann das Zoom Neurig auch als USB-Audio-Interface mit einer Auflösung von 48 kHz und 32 Bit Float arbeiten und Audiodateien über Bluetooth-Audio als Playback empfangen.

Kompaktes Aluminiumgehäuse mit Touchscreen und integriertem Akku

Das Zoom Neurig kommt in einem Druckgussgehäuse aus Aluminium, wiegt 850 Gramm und hat die Abmessungen 23,6 × 12,1 × 5,4 cm. Geboten werden ferner vier Fußschalter sowie zwei zentrale Touchscreens, die eine übersichtliche Bedienung versprechen.

Anschlussseitig gibt es einen Mono-Eingang, Stereoausgänge, einen Kopfhörerausgang und einen Effektloop zur Integration externer Pedale. Hinzu kommen ein Anschluss für die hauseigenen Controller Zoom FS01 und FP02M, MIDI In/Out und USB-C.

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Dazu verfügt das Neurig über einen integrierten Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 2.900 mAh. Dieser soll eine Betriebsdauer von etwa 4,5 Stunden ermöglichen. Die Stromversorgung kann allerdings auch über den USB-C-Anschluss erfolgen.

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Mehr Informationen

Was kostet der neue Multieffektprozessor von Zoom?

Mit der Unterstützung von NAM A2 Lite und der DNA Engine erweitert der japanische Hersteller die Möglichkeiten seiner Effektprozessoren um neuronales Modeling und ein frisches Bedienkonzept. Das Zoom Neurig ist ab sofort im Musikhaus Thomann zu einem Preis von 349 Euro bestellbar. Bei der Lieferzeit muss man etwas geduldiger sein – sie liegt derzeit bei sieben bis neun Wochen.

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