Als am 12. August im Jones Beach Theater in Northwell, New York, das wohl bekannteste Rock-Riff aller Zeiten erklang – „Smoke on the Water“ –, dürften die Zuschauer nicht schlecht gestaunt haben. Niemand Geringerer als Ritchie Blackmore stand mit seiner berühmten Stratocaster als Gast auf der Bühne.

Von Deep Purple zu Blackmore’s Night
Blackmore hatte die einst von ihm 1968 mitbegründete und zwischenzeitlich kommerziell erfolgreichste Band der Welt, Deep Purple, im Jahr 1975 verlassen. Nachdem er zunächst Teil der Reunion von 1984 war, widmete er sich in der Folge ausschließlich seinem Projekt Blackmore’s Night mit seiner Gattin, der Sängerin Candice Night. Hier spielte Blackmore vor allem Akustikgitarre.
Zurück auf der Rockbühne
Umso überraschender war es also, den genreprägenden Musiker an diesem Abend live mit seinen alten Mitmusikern zu erleben. Nach eigenen Aussagen hat Blackmore seit 25 Jahren keine Rockmusik mehr gespielt. Das muss man allerdings relativieren, denn mit Rainbow gab es in den vergangenen Jahren punktuelle Festivalauftritte.
Respekt auch dafür, dass der inzwischen 81-jährige Blackmore nach vier Bandscheibenvorfällen nach eigenen Aussagen beim Gitarrenspiel auf der Bühne durchaus auf Schmerzmittel zurückgreifen muss. Seit 2022 ist Simon McBride der feste Gitarrist von Deep Purple und damit der Nachfolger von Steve Morse.

Ritchie Blackmore Gitarren-Workshop – seine besten Riffs in Noten und Tabs. Ritchie Blackmore gehört zweifelsohne zu den Wegbereitern einer musikalischen Epoche, nämlich der des Hard Rock. Grund genug, seinen Spielstil etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Website: https://deeppurple.com/
