Die PRS SE DGT Standard präsentiert sich als vereinfachte Variante der David-Grissom-Signature in der SE-Linie des Herstellers und fällt damit noch etwas günstiger als ihr Schwestermodell aus. Im Detail verzichtet die an die legendäre PRS McCarty angelehnte und mit einem Tremolo versehene E-Gitarre auf die sonst obligatorische Ahorndecke und setzt bei der Holzauswahl des Korpus nur auf Mahagoni. Ansonsten bleibt aber auch diese Version ihrer Linie treu und offenbart ein vielseitiges Pickup-Layout.

- ordentliche Verarbeitung
- vorbildliche Werkseinstellung
- klangliche Vielfalt
- stimmstabiles Tremolo
- (keins)
Hier wird Qualitätskontrolle großgeschrieben
Ausgeliefert wird die SE DGT Standard in einem soliden Gigbag. Und wie die kürzlich getestete SE CE 24 Standard Stoptail glänzt auch das vorliegende Instrument mit einer vorbildlichen Werkseinstellung. So wünscht man sich das! Das butterweich und stimmstabil laufende Tremolosystem erlaubt auch eine dezente Modulation der Tonhöhe nach oben.
Bei den Pickups herrscht zunächst Verwirrung
Die zwei DGT-„S”-Humbucker werden per Dreiwegschalter verwaltet und können jeweils in ihrer Lautstärke mit einem Volume-Poti justiert werden. Etwas verwirrend wirkt zunächst die der Pickup-Position genau entgegengesetzte Anordnung der Volume-Potis. Das einzige Tone-Poti ist mit einer Push-Pull-Option versehen und splittet die beiden Humbucker, woraus sich drei weitere Sounds ergeben. Für eine stabile Stimmung sorgen die vom Hersteller designten Tuner, die im Gegensatz zu den US-Modellen auf eine Locking-Funktion verzichten.
Auf dieses typische PRS-Design-Merkmal verzichtet die SE DGT Standard
Ein Merkmal der DGT-Signature-Reihe sind außerdem Moon-Inlays auf dem Griffbrett anstelle der typischen Bird-Inlays. Bei den US-Modellen und auch bei der SE DGT hängt es allerdings vom Finish ab, welche Inlays zum Einsatz kommen. Im Falle der SE DGT Standard sind es auch beim alternativen Vintage-Cherry-Finish die Moon-Inlays.



