Im Xotic EP-Pro kombiniert der US-amerikanische Hersteller ein Volume-Pedal mit der legendären Schaltung des EP-Boosters. Letzterer ist auch als eigenständiges Pedal erhältlich und reproduziert den charakteristischen Sound der Echoplex-Vorstufe, die sich seit Jahren als Clean-Boost und Klangveredler bewährt. Mit dem EP-Pro geht Xotic jedoch noch deutlich weiter: Ein Zweiband-EQ, regelbare Pegel sowie vier interne DIP-Schalter sorgen für ein hohes Maß an Flexibilität und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

- Haptik des Volume-Pedals
- robuste Bauweise
- Klang des EP-Boosters
- hohe Flexibilität durch DIP-Schalter und Zweiband-EQ
- schaltbarer True-/Buffered-Bypass
- keins

Bei der Konstruktion des Xotic EP-Pro stand das Xotic-Wah-Pedal Pate
Der Xotic EP-Pro steckt in einem robusten, schwarzen Metallgehäuse mit den Maßen 220 × 97 × 68 mm (L x B x H) und orientiert sich am Design des Xotic-Wah-Pedals. Die Wippe des verchromten Rockers ist mit einer rutschfesten Gummioberfläche versehen und vermittelt einen sicheren Tritt. An der Rückseite befindet sich ein großzügig dimensionierter Fußschalter, über den sich die EP-Boost-Funktion aktivieren lässt.
Die rechte Außenseite beherbergt mit Volume, Gain, Treble und Bass sämtliche Regler. Volume und Gain arbeiten dabei im Zusammenspiel: Während der Gain-Regler bis zu 20-dB-Boost aus der EP-Schaltung liefert, kann die Lautstärke über den Volume-Regler entsprechend angepasst werden. Mit den beiden Potis für Treble und Bass werden die Höhen und Bässe jeweils um bis zu 15 dB angehoben oder abgesenkt.
Vier interne DIP-Schalter machen den Xotic EP-Pro extrem vielseitig
Zusätzliche Flexibilität bieten vier interne DIP-Schalter, mit denen sich das Boost-Verhalten weiter verfeinern lässt. Mehr dazu im Praxisteil.
Die Anschlüsse befinden sich an den Seiten des Pedals und bestehen aus Ein- und Ausgang sowie der Buchse für ein optionales Netzteil. Der EP-Pro kann mit 9 bis 18 Volt betrieben werden und benötigt lediglich 10 mA Strom (im 9-V-Betrieb). Alternativ ist auch Batteriebetrieb möglich, zudem lässt sich zwischen True-Bypass und Buffered-Bypass umschalten.

