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Testmarathon Keyboardständer

Einer für alle Fälle

Ein Keyboardständer ist eine ganz banale Sache, könnte man meinen. Schließlich tut er nichts anderes, als eines oder mehrere Instrumente beim Spielen zu tragen – ein gänzlich unglamouröser Job. Und doch entpuppt sich das Thema bei genauerem Hinsehen als viel komplexer, als es zunächst erscheint. Denn ein guter Keyboardständer muss nicht nur stabil sein: Je nach Einsatzort und persönlichen Vorlieben des Benutzers sollte er ganz bestimmte Anforderungen erfüllen. Wir haben uns aus dem sehr breiten Angebot elf beliebte Stative für eine aktuelle Gegenüberstellung herausgesucht. Wer macht das Rennen?

Bei der Entscheidung für den richtigen Untersatz für Keyboards gibt es einiges zu bedenken. Soll der Ständer auf der Bühne benutzt und viel transportiert werden, oder wird er stationär zu Hause oder im Studio eingesetzt? Vielleicht sogar beides? Wieviele und vor allem welche Instrumente soll er tragen? Möchte ich im Sitzen oder im Stehen spielen? Kommt der Ständer auch sonst meinen persönlichen Bedürfnissen entgegen, etwa weil ich besonders klein oder groß bin? Kann ich meine Pedale an der gewohnten Position unterbringen? Sieht er auch gut aus? Was kann oder möchte ich überhaupt ausgeben? Alle diese Fragen führen nicht gerade dazu, dass man sich im reichhaltigen Angebot besser zurechtfindet. Und dann ist es schnell passiert: Das gerade für viel Geld angeschaffte Utensil erweist sich in der Praxis als zu sperrig, zu schwer, zu wackelig oder zu unpraktisch. Dieser Testmarathon soll dazu beitragen, dass euch das nicht passiert. 

Die allermeisten Keyboardständer lassen sich in eine von drei Hauptkategorien einordnen: X, Tisch und Säule. Alle diese Bauformen haben prinzipbedingte Vor- und Nachteile. Ein X-Ständer lässt sich schnell auf- und abbauen. Allerdings ist die Befestigung von Aufsätzen für eine zweite Etage oft nicht unproblematisch und schränkt die Transportfähigkeit ein. Säulenständer sind meist transportfreundlich faltbar und sehen auf der Bühne stylisch aus – vorausgesetzt, man spielt im Stehen. Viele Pedale sollte man bei den meisten Säulenmodellen aber nicht benötigen, denn deren Unterbringung bereitet bei vielen dieser Ständer Kopfzerbrechen. Und ein Keyboardtisch bietet eine hohe eingebaute Stabilität, doch an Einstellmöglichkeiten mangelt es oft.

Unter den Testkandidaten sind Vertreter aller drei Kategorien und auch einige Exoten. Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auf doppelstöckige Ständer für zwei Keyboards konzentriert. Die Ausnahme bildet der Millenium KS-2010, für den die optionalen Aufsätze leider nicht lieferbar waren. Soviel vorweggenommen: Der perfekte Keyboardständer für alle Lebenslagen war nicht dabei. Jedes Modell hat Vor- und Nachteile und eignet sich für ganz bestimmte Anforderungen. Wir hoffen dennoch, dass unsere Beobachtungen vielleicht einigen von euch die Entscheidung für das richtige Modell erleichtern. Ring frei!

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