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ZVEX Box Of Rock Vexter Test

KONZEPT UND AUFBAU
Die Box of Rock ist das erste “Distortion” Pedal von Z.VEX. Zachary Vex entwickelte es nach eigenen Worten, um mit ihm den Sound eines klassischen Marshall JTM 45 ohne Mastervolume und „alles auf Zehn!“ zu simulieren.

Obwohl aus amerikanischen Landen frisch auf den Tisch, bietet dieses Pedal alles andere als einen glattgebügelten L.A. Sound – schon eher eine fette Kelle, die sich hören lassen kann. Das Gehäuse hat MXR Maße, wobei das Pedal mit seinen beiden Fußschaltern quer zu den Füßen liegt. Der rechte Taster aktiviert den Distortion-Schaltkreis, die dazu gehörigen Regler kennt jeder braterfahrene Fiedler. Drive regelt den Verzerrungsgrad und Tone den Frequenzgang, während Volume für den Ausgangspegel zuständig ist. Ein zweiter Fußschalter aktiviert den Booster. Dieser befindet sich hinter dem Distortion-Schaltkreis, beeinflusst also den eigentlichen Sound nicht, sondern macht ihn nur lauter. Der Booster kann auch einzeln, nämlich ohne aktiven Distortionmodus, eingesetzt werden. Klasse Sache, wenn man nur die Eingangsstufe überfahren möchte, ohne dem Sound eine weitere Zerrung hinzuzufügen. Dabei arbeitet er recht klangneutral, ich habe zumindest keine großen Klangunterschiede feststellen können. Der vierte Regler ist für den gewünschten Pegel des Boosters zuständig. Aber Achtung, hier geht es mächtig zur Sache, und bei leistungsstarken Amps wie beispielsweise einem Hiwatt oder 100 Marshall JMP kann es bei hohen Einstellungen extrem laut werden. Die Drive- und Boost-Regler basieren auf dem SHO, dem so genannten “Super Hard-On” Schaltkreis von Z-VEX. Die beiden Regler können übrigens beim Drehen ein Kratzen verursachen, das aber nicht auf einen Defekt hinweist. Auf den beiden Seiten des kleinen Gehäuses befinden sich die Ein- und Ausgänge des Gerätes, auf der rechten außerdem die Buchse für den Anschluss eines 9 Volt Gleichstrom-Adapters.

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