Anzeige
ANZEIGE

Vintage Synth Service: Arp AXXE Werkstatt Feature

Aus Belgien kam er … ohne Pralinen.
Selten sind sie die Arp Synthesizer. In der Regel kennt man sie nur von den Plug-Ins, die sie virtuell wieder auferstehen lassen. Und nur erfürchtig wird von ihnen gesprochen, besonders vom 2600 und dem Odyssey.
Den Axxe hatte ich so gar nicht auf der Rechnung – um so erfreuter war ich, als ich bei meinen Recherchen auf ihn stoß. Ein belgischer Vintage-Synth Händler hatte ihn im Angebot – da hieß es zuschlagen!

Nach Klärung der technischen Feinheiten, wurde der Synth auf den Weg gebracht. Volle Funktionsfähigkeit und sogar ein Werkstatt-Check waren laut Händler inklusive. Als das Paket dann endlich eintraf, der erste Schock: Die Tasten hakten. Ein Arp-typisches Problem wegen der vorstehenden Tastatur. Aber nicht nur das: der Random Generator tat auch nicht das, was man erwartete … er verstimmte bei Aktivierung nur die Grundtonhöhe. Also nicht lange gefackelt – und auf zu Thorsten von Amptown, dem Mann mit Herz für Problemsynthesizer …

Nochmal Glück gehabt! Die Tastatur war eine Bagatelle, und der andere Fehler ließ sich auch finden – zudem zeigte sich der Händler fair und erstattete zumindest einen Teil der Kosten. Wer einen echten Arp will, muss aber aufgrund der Besonderheiten dieser Instrumente – und dem relativ hohen Alter der Bauteile – solche Abenteuer offenen Auges mit einplanen … der Sound ist es alle mal wert!
Was Spielgefühl der Tastatur und allgemeine Stabilität betrifft, da ist man mit einem Synth anderer Hersteller oder einer Softwareemulation sicher besser bedient – vor allem, wenn man planen sollte, das alte Instrument mit auf die Bühne nehmen zu wollen. Hier gibt es übrigens unser Arp Axxe Video-profil von Ruben Scheffler.

Arp_Totale
Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.