Mit dem MXR Textures bringt der Effektspezialist aus New York sein erstes Granular-Synth-Pedal auf den Markt. Im Stile eines Delay- oder Looper-Pedals kann das Textures kleine Segmente des Eingangssignals aufnehmen (Micro-Sampling) und auf vielfältige Art und Weise wiedergeben. Die dadurch entstehenden Grain- bzw. Glitch-Effekte äußern sich in einzigartigen Delay-Klangtexturen, kombiniert mit Reverb-, Octave- und Vibrato-Effekten. Das Textures verfügt über 8 Preset-Speicher, kann in Mono und Stereo betrieben werden und bietet externe Steuerungsoptionen (Tap-Tempo, Expression).
- einzigartige Klangtexturen
- vielseitig einsetzbar (Delay-, Reverb-, Octave- und Sustain-Effekte)
- sehr brauchbare Onboard-Presets
- Auto-Freeze-Modus wirkt oft unberechenbar

- einzigartige Klangtexturen
- vielseitig einsetzbar (Delay-, Reverb-, Octave- und Sustain-Effekte)
- sehr brauchbare Onboard-Presets
- Auto-Freeze-Modus wirkt oft unberechenbar
Wie funktioniert die Granular Synth Engine?
Das Textures nimmt über einen Audio-Buffer das Eingangssignal auf und zerlegt es in kleine Audioabschnitte, sogenannte Grains. Diese Grains werden (ähnlich wie bei einem Looper) wieder abgespielt, nachdem sie in ihrer Länge, Startposition, Abspielrichtung oder Tonhöhe moduliert wurden. Dabei können mehrere Grains gleichzeitig erklingen und sich gegenseitig überlappen.
Drei Effektmodi sorgen für unterschiedlichste Sounds
Wie die Audioabschnitte vom Textures aufgenommen und wiedergegeben werden, hängt zunächst vom gewählten Effektmodus ab.
Im Delay-Modus wird das Eingangssignal kontinuierlich in den Buffer geschrieben und als Grain wiedergegeben. Während ein reguläres Delay immer das zusammenhängende Signal wiederholen würde, sind hier nur einzelne Abschnitte (Grains) betroffen.
Im Auto-Freeze-Modus wird das gespielte Signal in mehrere Audio-Buffer aufgenommen, eingefroren und endlos wieder abgespielt. Wie bei einem Looper-Pedal können sich die Grains dabei überlappen.
Der Layer-Modus basiert auf dem von uns bereits getesteten MXR Layers und verwendet vier kleinere Buffer, die nacheinander Signale aufnehmen und wieder abspielen. Sobald alle vier Buffer „voll“ sind, ersetzt jede neue Note die jeweils älteste Aufnahme.
So nimmt man Einfluss auf die Grains und Glitches
Je nach Effektmodus lassen sich die aufgenommenen Abschnitte des Eingangssignals beim MXR Textures vielfältig bearbeiten. Mit Size- und Time-Poti ist es möglich, die Länge und den Abstand der Grains zu beeinflussen, während das Regen-Poti für die Anzahl der Wiederholungen verantwortlich ist. Im Layers-Modus werden über Time- und Regen-Poti die Fade-In- und Fade-Out-Zeiten der Grains gesteuert. In allen Modi legt das Overlap-Poti fest, wie viele Grains (1 bis 30) gleichzeitig abgespielt werden, während über das Mix-Poti der Anteil des trockenen Signals festgelegt wird.
Ebenfalls global arbeiten das Pitch-Poti mit stufenloser Tonhöhenmodulation (-2 bis +2 Oktaven) und der Reverse-Button zum Rückwärtsabspielen des aufgenommenen Audiomaterials.
Neben diesen Grundfunktionen verfügt das MXR Textures über eine beachtliche Anzahl an Sekundäreffekten wie Reverb, Vibrato oder Filter, die über insgesamt 4 Poti-Ebenen gesteuert werden können. Für einen detaillierten Überblick empfiehlt sich hier definitiv ein Blick ins Manual.



























