Mit dem Blackstar FLY 3 High Gain wächst die beliebte Mini-Combo-Serie um eine weitere Variante, die speziell auf härtere Stilrichtungen zugeschnitten ist. Der kompakte 3-Watt-Verstärker bietet neben dem bewährten 3-Zoll-Speaker und den Clean- und Overdrive-Modes einen neu entwickelten Nitro-Modus, der auf moderne High-Gain-Sounds ausgelegt ist. Gleichzeitig bleiben die bekannten Stärken des Originals erhalten, darunter die hohe Portabilität, die ISF-Klangregelung, das integrierte Delay und der flexible Betrieb abseits der Steckdose.

- überzeugender Klang trotz kompakter Größe
- flexibles Konzept
- taschengeldfreundlicher Preis
- kein integrierter Akku
- passendes 6,5-Volt-Netzteil nur optional erhältlich
Design und Bedienung
Der Blackstar FLY 3 High Gain steckt in einem schwarzen Kunststoffgehäuse und misst handliche 168 × 100 × 124 mm (B × T × H). Die Bedienelemente sind versenkt auf der Oberseite untergebracht und bieten Regler für Gain, Volume, ISF-EQ, Delay-Time und Delay-Level. Über zwei Minischalter lassen sich der Overdrive-Modus und der heißere Nitro-Modus aktivieren. Ebenfalls im Bedienfeld befinden sich der Gitarreneingang, ein Aux-In und ein Kopfhörerausgang. Der Mini-Amp liefert 3 Watt über einen 3-Zoll-Lautsprecher, kann über die rückseitige RJ45-Buchse jedoch um das optionale Blackstar FLY 103 Extension Cabinet erweitert werden.
Blackstar FLY 3 High Gain: Batteriebetrieb oder optionales Netzteil
Das Batteriefach auf der Rückseite fasst sechs AA-Batterien, allerdings nennt der Hersteller keine konkrete Laufzeit. Da Blackstar für den FLY 3 Bass eine Betriebsdauer von bis zu 55 Stunden angibt, halte ich beim High-Gain-Modell – abhängig von Lautstärke und Nutzung – etwa 15 bis 30 Stunden für plausibel. Alternativ lässt sich der Blackstar FLY 3 High Gain mit einem optional erhältlichen 6,5-Volt-Netzteil betreiben. Dass Blackstar auf sechs AA-Batterien beziehungsweise austauschbare AA-Akkus statt auf einen integrierten Akku setzt, empfinde ich aus Nachhaltigkeitssicht als wenig zeitgemäß. Andererseits lassen sich leere Batterien oder Akkus unterwegs schnell ersetzen, ohne den Amp selbst aufladen zu müssen. Beim Netzteil wäre aus meiner Sicht zudem ein handelsüblicher 9-Volt-Anschluss kundenfreundlicher gewesen.



