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Tech 21 Boost DLA Tap Tempo V3 Test

Praxis

Ich parke das Pedal vor meinen clean eingestellten Marshall, füttere es mit meiner Strat und bringe alle Regler in die Mittelposition.

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Amp clean – alle Regler in Mittelposition

Das Delay wird bei jeder Wiederholung in den Höhen bedämpft und klingt genau so, wie ein Vintage-Echo klingen soll.
Im nächsten Audiofile zeigt der Fidelity-Regler im ersten Durchgang ganz nach links, danach auf 12 Uhr und steht abschließend in der Maximalposition.

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Funktion Fidelity-Regler – erst Min, dann 12 Uhr, dann Max

Hier lässt sich sehr gut heraushören, wie der Regler arbeitet. Je weiter er nach rechts gedreht wird, um so mehr Höhen bleiben bei Delay erhalten. Das macht das Pedal recht flexibel, denn so erhält man das beste aus beiden Welten, ganz nach Einsatzgebiet.
Beim Tape Drift-Regler steht das Poti zuerst ganz links, dann in der Mitte und abschließend ganz rechts.

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Funktion Drift-Regler – erst Min, dann 12 Uhr, dann Max
Tech_21_Boost_DLA_Tap_Tempo_Metallic_009FIN

Auch hier ist der Effekt sehr gut herauszuhören, denn in den Wiederholungen kommt, je weiter der Regler nach rechts bewegt wird, eine Modulation hinzu, die dem Klang mehr Tiefe verleiht. Dabei geht das Pedal ziemlich nebengeräuschfrei vor, sehr gut!
Weiter geht es mit einem Slap Delay. Hier habe ich eine Wiederholung eingestellt.

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Slap Delay

Auch diesen Sound erzeugt das DLA ohne Fehl und Tadel. Die Wiederholungen klingen warm und dick, dank der Höhenbedämpfung tritt das Delay vornehm in den Hintergrund.
Ob das Tech 21 Boost DLA Delay auch die klassischen FX-Klänge generieren kann? Dazu schlage ich einen Akkord an, drehe Feedback ganz auf und variiere die Tonhöhe mit dem Time-Regler.

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FX Sound – Feedback max, Time-Regler variabel

Das kann mich leider nicht so recht überzeugen, denn das DLA geht da etwas vorsichtig ans Werk.
Da das Tech 21 Boost DLA Tap Tempo V3 ja auch den Zusatz Boost im Namen trägt, drehe ich Letzteren im zweiten Durchgang voll auf.

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Funktion Boost-Regler – erst Normal, dann voll aufgedreht

Wie nicht anders zu erwarten, wird der Preamp ordentlich angepustet und erzeugt so einen dreckigen Cleansound. Eine interessante Option, denn je nach Spielweise lässt sich so ganz ohne weitere Verzerrer eine breitere Palette an Clean- und Crunchsounds erzeugen.

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