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TAL Reverb 2 Test

Die Schweizer Firma TAL Software GmbH hat vorrangig digitale Klangerzeuger in ihrem Portfolio. Der TAL Reverb 2 ist ein Hallplatten-Plugin, dass sich besonders für Ambientklänge eignen soll. Verfügbar ist der Hall kostenlos auf der Herstellerwebsite.

TAL_Reverb2_01_Test

Noch mehr kostenlose Plugins findet ihr in unserem großen Freeware-Software-Synths und Plugin-Special.

Details und Praxis

Allgemeines

Reverb 2 von TAL ist für Windows (ab XP) als VST- sowie AAX-Version und für macOS (ab 10.7) als VST-, AU- und AAX-Plugin in 32 und 64 bit verfügbar. Herunterladen kann man den Reverb direkt von der Herstellerwebsite, ohne Registrierung. In der eigens geschaffenen Kategorie „Free“ finden sich übrigens noch weitere kostenlose Plugins des Herstellers.

Bedienoberfläche und Konzept

Hallplatten sind unhandlich, schwer und nichts für den kleinen Geldbeutel. Der TAL-Reverb II hingegen braucht lediglich ein wenig Platz auf der Festplatte und ist obendrein kostenlos. Die Bedienoberfläche gestaltet sich folgendermaßen: Links angeordnet befindet sich ein 3-Band Equalizer, mit welchem man eine Betonung der einzelnen Bänder erreichen kann. Raumgröße, Pre-Delay und Stereo-Width wurden ebenfalls mit separaten Bedienelementen versehen. Die Funktionen Dry/Wet haben je einen eigenen Fader. Über ein kleines, hellblaues Kästchen kann das Plugin auf Stereo Input umgeschaltet werden. Zusätzlich verfügt der Reverb noch über zehn Presets.

Der TAL Reverb II verfügt über 10 Presets.
Der TAL Reverb II verfügt über 10 Presets.

Klang

Für den Klangtest habe ich eine Schlagzeug- und eine Akustikgitarrenspur durch den TAL Reverb II geschickt. Ausgangspunkt für die Schlagzeugspur war das Preset „Gentle Drum Ambience“. Damit der gewünschte Hall-Sound erzielen werden kann, muss die Raumgröße ein bisschen erhöht und mit einem separaten EQ einen Low-Cut gesetzt werden. So lässt sich die Basedrum aus dem Raum nehmen. Der entstandene Hall gab dem Drumset genug Raum und klingt schön diffus.

Audio Samples
0:00
1_TAL_Reverb2_Drums-Dry.wav 2_TAL_Reverb2_Drums-Wet.wav 3_TAL_Reverb2_GItarre-Dry.wav 4_TAL_Reverb2_Gitarre-Wet.wav

Auf der Akustikgitarrenspur diente das Preset „Mid Plate“ als Startpunkt. Ich minimierte die Raumgröße etwas und fuhr das Low-Band minimal zurück. Das Ergebnis war ein warmer, wohliger Klang, der der Gitarrenspur das nötige Quäntchen Besonderheit verschaffte. Auch hier kam ein zusätzlicher EQ mit einem weichen Low-Cut zum Einsatz, wodurch die tieferen Frequenzen etwas aus dem Signal genommen werden konnten.

Fazit

Der TAL Reverb II verfügt über ein schickes Design und leicht verständlich angeordnete Bedienelemente. Die Presets bieten einen guten Ausgangspunkt für weitere Bearbeitungen. Die Klangqualität ist hochwertig und kann sich durchaus mit Plugins höherer Preisklassen messen. Besonders gefallen hat mir der Einsatz auf einem Schlagzeug und einer Akustikgitarre. Den einzigartigen Klang einer Hallplatte bekommt man hier jedenfalls gewiss – und das für lau. 
Das kostenlose Plugin findet ihr hier: www.tal-software.com/products/tal-reverb

Pro
  • hochwertiger Klang
  • 3-Band Equalizer
  • schickes Design
Contra
  • kein Contra
Features
  • TAL Reverb II
  • 10 Presets
  • 3-Band-Equalizer
  • Stereo- und Monobetrieb
  • Systemvoraussetzungen: Windows ab XP, macOS ab 10.7, VST-, AAX oder AU-fähige DAW (32- oder 64-Bit)
PREIS
  • kostenlos
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • hochwertiger Klang
  • 3-Band Equalizer
  • schickes Design
Contra
  • kein Contra
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TAL Reverb 2 Test
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