Anzeige
ANZEIGE

Sonor Jost Nickel 14“ x 6,25“ Snare Test

Praxis

Die Trommel überzeugt mit weichem und holzigen Sound

Die Snare lässt sich leicht und gleichmäßig in Stimmung bringen, aufgrund der spitzen Gratung und der dadurch stärker ausgeprägten Obertöne brauche ich für das Feintuning an den einzelnen Stimmschrauben allerdings etwas länger. Selbiges gilt für das richtige Maß an Teppichspannung, damit die Trommel mit dem eben angesprochenen Werksteppich präzise anspricht, aber nicht zu lange nachraschelt. Dieses Problem ließ sich übrigens im Nachgang mit einem anderen Teppich sehr einfach lösen. 
Besonders ab den tiefen bis in mittlelhohen Stimmungen hat die Snare einen schönen präsenten Bauch, klingt eher holzig und breit und fügt sich sehr stimmig in den musikalischen Kontext ein, wie ihr im Hörbeispiel des Playalongs hören könnt. Der dicke Buchenkessel sorgt auch rein akustisch für eine schöne Präsenz. Noch besser gefällt mir die Snare allerdings unter dem Mikrofon. Wie die Trommel mit Holzreifen klingt, könnt ihr übrigens in diesem Test nachhören:

Audio Samples
0:00
Sehr tiefe Stimmung – Groove Tiefe Stimmung – solo Tiefe bis mitteltiefe Stimmung – 3x Snare Groove Mittlere Stimmung – Groove mit Rolls Tiefe Stimmung – Song (gemixte Signale)
Breite und holzige Sounds mit viel Bauch lassen sich mit der Jost Nickel Snare sehr schön umsetzen.
Breite und holzige Sounds mit viel Bauch lassen sich mit der Jost Nickel Snare sehr schön umsetzen.

Mit zunehmender Fellspannung wird das Signal naturgemäß kompakter, auch die Rimshots klingen jetzt schärfer. Gut gefällt mir, dass der Trommel auch in hohen Lagen nicht das Fundament abhanden kommt, allerdings sind die mittleren bis mitteltiefen Stimmungen in meinen Ohren die klare Komfortzone der Trommel. 

Audio Samples
0:00
Mittelhohe Stimmung – Groove Hohe Stimmung – solo Sehr hohe Stimmung – Groove, offen – gedämpft

Wenn ich mir die Maße und Bauteile der Jost Nickel Snare anschaue, ist sie dem Premium-Standardmodell, der Sonor SQ1 Snare in 14″x6,5“, doch recht ähnlich, sieht man vom verbauten Kesselmaterial (Birkenholz) und der mattlackierten Optik einmal ab. Letztere hatte ich vor allem in hohen Stimmungen als etwas frischer klingend in Erinnerung, außerdem ist sie deutlich günstiger im Anschaffungspreis. 

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.