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Softube Console 1 Fader Test

Fazit

Es tut irgendwie weh – damit der Mixer von Ableton Live 10 besser bedient werden kann, muss erst Presonus kommen, um den ollen VST Standard von Steinberg aufzubohren. Und Softube. Denn ohne Softube hätten wir ja nur Presonus VST extensions – und zwar ohne passenden Controller. Der Console 1 Fader ist jedenfalls schon mal ein verdammt guter DAW/Mix-Controller mit Motor-Fadern, mit dem sich die Basics wie Volume, Mute, Solo und Pan zügig und intuitiv bewerkstelligen lassen. So lässt es sich intuitiv und schnell aus der Hand mixen und das klingt meistens besser als stundenlanges Malen von Automationskurven. Hinzu kommen im Direktzugriff Funktionen wie Low- und High-Cut, die nach wie vor von vielen zu oft vernachlässigt werden – für den guten Mix aber essenziell sind. Dass man mehrere Spuren mit einem Mal bearbeiten kann, das Ganze also im Mix und nicht Solo macht, sowie nach Gehör einzelnen Spuren intuitiv gegeneinander abwägen kann, ist für mich jedoch das absolute Alleinstellungsmerkmal. Naja und ein paar gut anpassbare Drive-Algos gibt es sozusagen noch obendrauf. Klar, Luft nach oben ist immer – aber für welchen Preis man dann solch eine Lösung anbieten müsste, darf auch nicht vergessen werden. It is what it is – und das ist nicht für jedermann, aber dafür eine Speziallösung, die einige ganz besonders glücklich machen dürfte. 4,5 Sterne.

Pro
  • gute Verarbeitung, klares und kompaktes Layout
  • Low-Cut, High-Cut und Drive im Direktzugriff
  • Motor-Fader-Controller für schnelles Mixing
  • VST3 „Presonus VST Extension“ Integration
  • Discrete und Tube Drive Option
Contra
  • funktioniert nicht mit jeder DAW kompromisslos
  • kein Steuerung anderer Plugins möglich
Softube_Console1Fader_01_Test
Features
  • Motor-Fader Controller mit Software-Emulation
  • 10 Motor-Fader
  • Drive, Low- und High-Cut im Direktzugriff
  • Solo, Mute, Sends, Select und mehr
  • Top Unterstützung via VST3 für Presonus Studio One 3.3, Sonar, REAPER 5.50, Cubase 9.5.10 und Live 10 Beta
  • Eingeschränkte Unterstützung: Presonus Studio One 2.6 (VST3), altes Sonar (VST3), Cubase 8.0.5 (VST3), Nuendo 6.5 (VST3), Logic Pro 10.2 (AU) und Ableton Live 8.4.1 (AU only, requires that all track names begin with a “# “, note the blank space), Digital Performer (AU only), Pro Tools 11.2.1 (AAX)
Preis
  • EUR 599,- (Straßenpreis am 4.1.2020)
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • gute Verarbeitung, klares und kompaktes Layout
  • Low-Cut, High-Cut und Drive im Direktzugriff
  • Motor-Fader-Controller für schnelles Mixing
  • VST3 „Presonus VST Extension“ Integration
  • Discrete und Tube Drive Option
Contra
  • funktioniert nicht mit jeder DAW kompromisslos
  • kein Steuerung anderer Plugins möglich
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Softube Console 1 Fader Test
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von Felix Klostermann

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