Eine etwas ungewöhnliche Kollaboration in der Modewelt sorgt momentan für viel Aufsehen. Die italienische Luxusmarke Gucci verbindet in ihrer neuen Werbekampagne Mode mit hartem Metal. Hierfür wird der ikonische Slipknot-Song “(sic)” verwendet, um einen wilden und surrealen Kurzfilm der Marke zu untermalen. Die Kampagne läuft unter dem Namen der neuen “Generation Gucci”-Kollektion.

Der Gucci-Werbespot zeigt diverse Models in einer düsteren und surrealen Motel-Atmosphäre. Die Szenen wirken bizarr, an manchen Stellen sogar traumartig. Zwei Models fliegen in einem Auto durch die Nacht, andere eilen durch das Motel, bis alle zusammen am Ende in einem leeren Raum verschwinden.

Der Gucci-Werbespot zeigt diverse Models in einer düsteren und surrealen Motel-Atmosphäre. Die Szenen wirken bizarr, an manchen Stellen sogar traumartig. Zwei Models fliegen in einem Auto durch die Nacht, andere eilen durch das Motel, bis alle zusammen am Ende in einem leeren Raum verschwinden.
Der aggressive Charakter von “(sic)”, bildet dabei einen gezielten Kontrast zur sonst eleganten Modeästhetik. Besonders neben anderen klassischeren Stücken im Werbespot, wie “Un bacio è troppo poco” von Mina und “Hier encore” von Charles Aznavour, sticht Slipknot hier eindeutig heraus.
Warum Slipknot?
Dass ausgerechnet dieser Song ausgewählt wurde, ist aber kein Zufall. “(sic)” ist einer der berühmtesten Titel der Band und ein Highlight ihres zweiten Studioalbums aus dem Jahr 1999. Mit der rohen Energie, dem hohen Tempo und den tief gestimmten, dunklen Gitarrenriffs repräsentiert der Song den klassischen Slipknot-Sound der späten 90er.
Gerade dieser Sound prägte die Metal-Szene zutiefst, definierte einen modernen Metal-Sound und inspirierte zahlreiche Bands. Der Song steht dabei genau für diesen fortschrittlichen, innovativen und radikalen Charakter der Band. Womöglich versucht Gucci, exakt hier anzusetzen und durch den Werbespot diesen wilden und progressiven Charakter auf ihre Mode zu übertragen.
Das Ergebnis ist ein Werbespot, der definitiv die Aufmerksamkeit auf sich zieht und dabei zeigt, wie verschiedene Musik Mode und Ästhetik beeinflussen kann.
























